Schlaglöcher: Erste Straßen in Südwestsachsen gesperrt

Landkreise kritisieren Politik des Löcherstopfens

7Kommentare
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    Jothade
    01.04.2013

    "kapitalistische Misswirtschaft"? Die wirtschaftlichen Grenzen der "Sozialen Marktwirtschaft" sind erreicht und die Kommunen und Landkreise in Ost und in West am finanziellen Abgrund: Zu DDR-Zeiten mag der schlechte Zustand der Straßen am fehlenden Material gelegen haben. Jetzt kann sich kaum noch jemand leisten Straßen wieder auf Vordermann zu bringen. Das Geld wird von der einen in die andere Tasche geschoben - fällt da zwischendurch ein Schein raus, wird der für Straßenkleckerarbeiten verwendet.

    Allerdings:
    Das Wetter um die 0° C ist ein Straßenbrecher, das darf keiner außer Acht lassen!
    Tatsächliche Straßeninstandsetzung kann wirklich erst dann anfangen, wenn der Frost raus ist!

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    01.04.2013

    @Blaumausi: Na die Autobahnen sind doch notwendig, damit die Kolonnen sich heut abend wieder auf den Weg gen Süden und Westen machen können - sind bestimmt auch paar Straßenbauer dabei:-)

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    MoritzvonMax
    31.03.2013

    Ich sorge mich mehr um die Radwege, denn auf den Straßen führen die Grünen nach der Wahl ja eh flächendeckend Tempo 30 ein!? ;-)

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    kajakaja
    31.03.2013

    Man kann dem Ganzen wohl auch schlechte planerische Tätigkeiten vorwerfen. In einem Ort im Zwickauer Landkreis den ich jetzt mal nicht nenne, ist in den letzten 8 Jahren die Straße 4x aufgemacht und wieder zugemacht worden, erst kam die Telekom, dann kam der WAD, dann wurde die Straße für den ganzen Ort grundsaniert, sie war in einem top Zustand, leider nur 2 Jahre, dann kam Erdgas Südsachen. Jetzt ziert die "neue" Straße eine "Mittelrinne" wo die neuen Gasleitungen verlegt wurden und Sie wäre schon wieder sanierungsbedürftig. Was soll das? Wieso koordiniert man das nicht besser? Moment: "Das geht nicht."

    Nächstes Beispiel: Ich beobachte vor unserem Haus seit geschlagenen 5 Jahren ein Schlagloch, was immer größer und tiefer wird, darum schert sich keiner, auch die hier für den Schaden verantwortliche WAD weigert sich eine Garantieleistung zu erbringen, obwohl diese offensichtlich und nachweislich dafür verantwortlich ist.

    Das sind nur 2 persönliche Beispiele, die Liste lässt sich, wie der Beitrag zeigt, beliebig erweitern. Am Ende wird es darauf hinauslaufen das die Hausbesitzer für ihr Flurstück anteilig, oder gar vollumfänglich die Kosten tragen müssen weil es sich der Staat nicht mehr leisten kann.

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    31.03.2013

    @Blaumausi: Du kannst dich beruhigen... die Straßen im Westen sind mittlerweile in noch schlimmeren Zustand! ;-)

  • 1
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    ramon
    31.03.2013

    Das Geld ist sicher besser in Bildung investiert oder sind schon wieder Wahlen, das nach populistischen Infrastrukturprojekten geschrien wird? Auf den Straßen fahren mittlerweile so viele SUVs, da sollten paar Schlaglöcher kein Problem sein. In Chemnitz darf auch gerne mal über den Rückbau von überdimensionierten Straßen nachgedacht werden.

  • 2
    1
    31.03.2013

    Was wurde die DDR nicht für ihre schlechten Straßen beschimpft - zu Recht.
    Und heute?
    Sind wir wieder genau an der selben Stelle wie damals. Mit dem Unterschied, daß es damals ausschließlich der sozialistischen Plan-, Miß- und Mangelwirtschaft in die Schuhe geschoben wurde.
    Tja - dieses Alibi gibt es ja nun nicht mehr. Es muß also an etwas anderem liegen, nicht wahr?
    Vielleicht an kapitalistischer Mißwirtschaft?
    Auf alle Fälle sind unsere Straßen vom DDR-Niveau nicht mehr weit entfernt - viele Ortsdurchfahrten sind längst auf dem Stand von 1989 angekommen, bei den Land- Und Bundesstraßen fehlt dazu auch nicht mehr viel.
    Nur die Autobahnen sind bis dato noch deutlich besser als damals - aber das kriegen wir auch noch hin.

    Der Bund sollte endlich ein Infrastruktur-Sonderprogramm auflegen, von dem alle Instanzen bis ins kleinste Dorf etwas haben. Und zwar in Verbindung mit geförderter, SV-pflichtiger und vernünftig bezahlter öffentlich-rechtlicher Beschäftigung. Das wäre auf Dauer billiger als Arbeitslosigkeit zu finanzieren - und unserer Wirtschaft kämen intakte Verkehrsnetze auch zugute.



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