Schlange stehen für ein echtes Ebert-Autogramm

Bestsellerautorin Sabine Ebert hat am Montag in Chemnitz ihr neues Buch signiert. Die ersten Fans kamen schon eine Stunde vor Beginn.

Etwas hatten die Besucher in der Geschäftsstelle der "Freien Presse" am Montag alle gemeinsam: Jeder hielt das Buch "Herz aus Stein" der Romanserie "Schwert und Krone" von Sabine Ebert in der Hand. Um 16 Uhr sollte die Signierstunde beginnen, doch bereits eine Stunde früher waren die ersten Fans im Geschäft. Ebert begann darum eine halbe Stunde früher zu signieren.

"Man lernt viel über regionale Geschichte und außerdem gefällt mir ihr Schreibstil", sagte zum Beispiel Ina Richter. Die 55-Jährige hat auch die die übrigen drei Bände der "Schwert und Krone"-Serie gelesen. Bei jeder Neuerscheinung holte sie sich ein Autogramm. Schwer wieder aus der Hand legen kann Christine Bach die Bücher von Sabine Ebert, weil sie so spannend schreibe, sagte die 77-Jährige. Alles, was Ebert bisher verfasst hat, habe sie gelesen. Es sei aber das erste Mal überhaupt, dass sie sich eine Signatur holt, verriet die Chemnitzerin. Ein echter Fan ist auch Yvonne Köhler. Sie habe sich eigentlich nur für das Mittelalter interessiert. Doch nachdem sie die Romane über 1813 und 1815 gelesen habe, finde sie sogar Gefallen an der Geschichte Napoleons und der Völkerschlacht, sagte die 42-Jährige. Der Jüngste in der Schlange für ein Autogramm dürfte Felix Hänsel gewesen sein. Der 21-Jährige sagte ebenfalls, bisher jedes Buch von Sabine Ebert gelesen zu haben. In jedem stehe auch ein Autogramm. Am besten gefalle ihm die aktuelle Reihe "Schwert und Krone", denn die Bücher seien spannend und detailreich geschrieben.

Dass so viele Leser ein Autogramm wollten, findet Sabine Ebert "phänomenal". Die offizielle Premiere des Buches ist am heutigen Dienstag in Dresden. Vor Erscheinen eines neuen Buches sei sie immer nervös. Da tue es gut, den Rückhalt aus der Leserschaft und das ungeminderte Interesse zu spüren. "Herz aus Stein" sei ihr gut von der Hand gegangen und nachdem sie Ende September mit allen Korrekturen fertig war, habe sie sich nach acht Jahren sogar eine Woche Urlaub gegönnt. Im kommenden Jahr werde der fünfte und letzte Band der Reihe um die Machtkämpfe der einzelnen deutschen Fürstenhäuser im 12. Jahrhundert und den Aufstieg Friedrich Barbarossas erscheinen. Denn dann überschneide sich die Zeit mit der, die sie bereits in der Hebammen-Reihe beschrieb. So treffen die Leser am Ende des neuen Buches auch auf Ritter Christian, der in Franken siedelt.

Auch wenn sie nächstes Jahr diese Reihe abschließt, werde sie längst nicht aufhören zu schreiben, verspricht Ebert. Sie habe da schon eine Idee...

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