Schulumbau wird teurer als geplant

Brandschutz erfordert Mehrkosten für Claußnitz

Claußnitz.

Der Umbau des ehemaligen Speiseraumes in der Grundschule in Claußnitz in ein Klassenzimmer wird teurer als geplant. Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung zugestimmt, dass rund 14.500 Euro zusätzlich in das Vorhaben fließen.

Während der Arbeiten habe sich herausgestellt, dass der Brandschutz für den künftigen Unterrichtsraum nicht ausreiche, sagte Bürgermeister Günter Hermsdorf (CDU). Kämmerin Katrin Friedrich erläuterte, die Decke im Zimmer unter dem ehemaligen Speiseraum müsse so ausgerüstet werden, dass sie aktuellen Standards entspricht. Die Kommune sei gezwungen, die Brandschutzvorschriften einzuhalten. Da sich die Baukosten dadurch von rund 126.000 Euro auf mehr als 140.000 Euro erhöhen, habe die Verwaltung bereits im Landratsamt angefragt, ob für den Mehrbedarf noch Fördermittel zur Verfügung stehen.

Für das Vorhaben war der Kommune 2018 ein Zuschuss aus dem sächsischen Programm für Investitions- und Erhaltungsmaßnahmen an Schulgebäuden bewilligt worden. Dieser betrage 75 Prozent, sagte Friedrich. Werde der Zuschuss auch für den Nachtrag gewährt, müsse die Gemeinde nur rund 3600 Euro mehr als geplant selbst aufbringen, andernfalls den vollen Betrag, sagte sie.

Auf die Anfrage eines Gemeinderates, wann mit der Entscheidung zu rechnen ist, konnte sie keinen Termin nennen. Den Umbau abzuschließen habe Vorrang, entschieden die Räte und stimmten einhellig der überplanmäßigen Auszahlung zu. Der Rohbau sei weitestgehend abgeschlossen, informierte Hermsdorf. Aktuell seien Trockenbauer und Maler bei der Arbeit. (tür)

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