Schulumzug sorgt für Erstaunen

Thalheimer Bürgermeister sieht Zeitplan skeptisch

Adorf/Thalheim.

Nach einem Streit zwischen der Neukirchener Gemeindeverwaltung und der Adorfer Montessori-Schule plant Christoph Stocker, der Betreiber der Einrichtung, einen Umzug ins ehemalige Gymnasium Thalheim - bis zum 17. August. Thalheims Bürgermeister, Nico Ditttman, ist da skeptisch. Zwar würde er sich über die Montessori-Schule freuen. "Das wäre eine Aufwertung der Stadt." Doch er hat Zweifel, ob sich das Projekt in so kurzer Zeit umsetzen lässt. Dittmann hätte auch gern Auskunft dazu, wo die Kinder Sport treiben sollen, ob es einen Hort gibt und wie es um die Genehmigungen steht, die eine Schule braucht - zumal das Gebäude seit 2004 ungenutzt ist und verfällt. Nach einem Gespräch Anfang des Jahres habe Dittmann nichts mehr von Stocker gehört.

Stocker zeigt sich hingegen gelassen. "Das geht schon seinen Gang." Das Gebäude sehe von außen schlimmer aus, als es tatsächlich ist. Fenster und Heizung sollen bald erneuert werden. Die Elektrik sei in Ordnung, zumindest in dem Bereich, in dem anfangs unterrichtet werden soll. Ziel ist es, bis zum 17. August drei Klassenzimmer und einen Speisesaal fertigzustellen. Der Rest des Gebäudes, zu dem etwa 20 Klassenzimmer gehören, werde nach und nach in Angriff genommen. Stocker rechnet mit 44 Grundschulkindern. Laut Stocker haben die Behörden das Gebäude gestern genauer unter die Lupe genommen. Vertreter des Landkreises und des Schulamtes seien vor Ort gewesen. Die Stadtverwaltung war nicht eingeladen. (pc mit joe)

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