Schuppen in Niederlichtenau brennt komplett ab

Ein 55-Jähriger ist bei Löscharbeiten verletzt worden. Die Ursache des Brandes und der Schaden sind noch unklar.

Niederlichtenau.

Ein Schuppen an der Straße An der Aue im Lichtenauer Ortsteil Niederlichtenau ist am Sonntagabend völlig niedergebrannt. Der 55-jährige Eigentümer des etwa zwölf Quadratmeter großen Gebäudes wurde beim Versuch, Gegenstände zu sichern, verletzt und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, teilte die Polizei gestern mit. Sämtliche dort befindlichen Gartengeräte und Möbel wurden vernichtet, hieß es.

Wohl die meisten Bewohner der Siedlung saßen um diese Zeit vor dem Fernseher, um 20.15 Uhr den "Tatort" im Ersten anzuschauen. Weithin sichtbar waren die Flammen, als 18 Männer der Freiwilligen Feuerwehr Oberlichtenau nach der Alarmierung eintrafen. "Wir hatten das Feuer schnell unter Kontrolle", sagte Chef Jan Neuhauß. Die Truppe war mit Tanklöschfahrzeug, Löschgruppenfahrzeug und Vorausrüstwagen ausgerückt. Gegen 21.30 Uhr sei der Einsatz beendet gewesen. Die Feuerwehr konnte das Übergreifen der Flammen auf einen benachbarten Bungalow verhindern. Dieser wurde jedoch beschädigt, sagte eine Sprecherin der Polizei. Die Brandursache sei bisher ungeklärt. Auch die Schadenshöhe stand gestern noch nicht fest. Für die Oberlichtenauer Feuerwehr war es der siebte Einsatz in diesem Jahr. Der Brand sei der schwerste gewesen, sagt Neuhauß. Erst am Donnerstag musste die Truppe ausrücken, weil es sieben Unfälle mit vier Verletzten und einem Schaden von rund 120.000 Euro auf der A 4 gab.

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