Seniorin aus Chemnitz um 20.000 Euro betrogen

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Eine Anruferin behauptete, dass die Tochter der Geschädigten in einen Verkehrsunfall verwickelt sei. Geldübergabe am Stefan-Heym-Platz

Zwei Unbekannte haben eine Seniorin aus Chemnitz um 20.000 Euro betrogen. Das gab die Chemnitzer Polizei bekannt. Die Frau erhielt Dienstagnachmittag gegen 15.35 Uhr einen Anruf von einer Frau, die behauptete, dass die Tochter der Geschädigten für einen Verkehrsunfall mit einem Toten verantwortlich sei. Zudem sagte die Anruferin,  dass die Tochter wegen des Unfalls in ein Gefängnis komme, falls die Geschädigte nicht eine Kaution in Höhe von 20.000 Euro aufbringe.

Die Seniorin hob daraufhin das Geld ab und übergab einem ihr unbekannten Mann die Summe am Stefan-Heym-Platz. Daraufhin telefonierte die Angehörige mit ihrer Tochter, wodurch der Betrug auffiel. Die Chemnitzerin erstattete Anzeige bei der Polizei, die nun wegen Betrugs ermittelt.

Die Polizeidirektion Chemnitz weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass man am Telefon keine Auskünfte über seine finanzielle Situation geben und dass man weder Geld noch Wertsachen an Fremde übergeben solle. Im Zweifel könne man sich unter der Rufnummer 110 an die Polizei wenden. (fp)

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