Sieben Kampfschulen aus Chemnitz wollen am 1. Mai öffnen - komme was wolle

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Chemnitzer Kampfsportler haben einen Plan zum Wiedereinstieg ins Training geschmiedet. Zunächst bauen sie auf Dialog und Aufmerksamkeit - sind aber notfalls zur Konfrontation bereit.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen und hören
    (inkl. FP+)
Sie sind bereits registriert? 

1616 Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.

  • 0
    2
    Interessierte
    10.04.2021

    Wofür oder wogegen oder für wen oder gegen wen lernen die denn zu kämpfen in dieser Schule ?
    Und gibt es da noch andere Schulen , die dann gegen diese hier kämpfen oder andere Kämpfe / Kampfsportarten lernen ?

  • 0
    4
    MuellerF
    08.04.2021

    @Hinterfragt: Ich habe nichts dagegen, wenn die Vereine Petitionen einreichen oder auch ihre Forderungen gerichtlich klären lassen - das ist deren gutes Recht!
    Auch das Hygienekonzept begrüße ich ausdrücklich!
    Wenn man allerdings, wie hier angedeutet, gewillt ist, NUR ein positives Ergebnis zu akzeptieren, verlässt man den Boden des Rechtsstaates & kann auch gleich "ohne Umwege" machen, was man will!

  • 3
    1
    Hinterfragt
    08.04.2021

    Bei den abwertenden Kommentaren hier kommt mir einfach nur das Ko...!
    Die Lebensnotwendigkeit mag dem ein oder anderen nicht einleuchten, für die Betroffenen Unternehmer ist es dies aber.
    Vielen dieser steht das Wasser inzwischen Oberkante Unterlippe!

    Und @Lax123; Sie sind bei dieser Ihrer Meinung sicherlich Beamter, Lehrer oder erhalten monatlich Ihren Obolus vom Staat?

    @MuellerF; was Selbsterhaltungstrieb ist, ist Ihnen bekannt? Um nichts anderes handelt es sich bei der Ankündigung zu öffnen, egal wie die Reaktion der Obrigkeit ausfällt. Das hat mit Erpressung rein weg nichts zu tun.

    @Napp; ob Ihre Enkel geradeaus denke können ist hier auch irrelevant.
    Wobei immer nur geradeaus und nicht nach links und rechts zeugt auch nicht gerade von komplexer Auffassungsgabe!
    Für manch einen ist es eben eine Aufwertung des Selbstwertgefühls oder ganz einfach ein Sporthobby wie Kegeln, Boxen, Tanzen, Tennis, Fussball, ... bei Anderen!

  • 4
    0
    Gegs
    08.04.2021

    @ fpminus:
    Geschäftstätige die Unterstützung bekommen; diese sind nicht gemeint.

    Sondern diejenigen Unternehmer, die mangels (ausreichender) staatlicher Hilfen teilweise schon ein Jahr ohne Einkommen sind und gerade ihr letztes Vermögen aufbrauchen. Aus meiner beruflichen Tätigkeit kann ich Ihnen versichern, derer gibt es reichlich.

  • 1
    7
    gelöschter Nutzer
    08.04.2021

    Ich sehe schon einen Unterschied zwischen Einkommen (nicht) haben und überdies Eigentum aufgeben und Vermögen aufbrauchen müssen.

    Zur Kombination aus dreiem sind ausschließlich Arbeitnehmer aufgerufen, die nicht (mehr) arbeiten und noch keine Rente bekommen, aus welchen Gründen auch immer.

    Mitbürger, welche als Geschäftstätige in dieser Pandemie Unterstützung bekommen müssen weder Eigentum aufgeben, noch Vermögen aufbrauchen.

  • 13
    5
    Gegs
    07.04.2021

    Na super, wieder so eine überflüssige Diskussion, was der gemeine Mitbürger als lebensnotwendig ansehen darf und was er gefälligst zu unterlassen hat. Mir fehlt die Atmosphäre im Fußballstadion, meinen Eltern das Reisen, anderen vielleicht der Kampfsport oder die bierselige Skatrunde. Es möge da jeder nach seiner Facon glücklich werden.

    Darüber sollte jeder bedenken, dass auch am Kampfsport und den ganzen anderen (vermeintlich) verzichtbaren Sachen wirtschaftliche Existenzen hängen. Derjenige, der jetzt nicht auf sich aufmerksam macht, stirbt lautlos. Wer hier nicht sagen würde, ich verzichte die kommenden 6 Monate freiwillig auf mein gesamtes Einkommen, hat aus meiner Sicht kein Recht, die Leute, die noch kämpfen, zu verurteilen.

  • 27
    16
    gelöschter Nutzer
    07.04.2021

    Disziplin, Ordnung und Respekt wird am besten vermittelt durch ... Ignorieren derselbigen Werte? Das dürfen Sie mir ruhig ausführlicher erläutern, Bertl.

    "Sollte die Politik nicht auf die Bitten reagieren, wollen die Schulen ihre Drohung wahrmachen und ohne rechtliche Grundlage öffnen."

    Solche erpresserischeren, halbstark-vertrotzten, ich-bekommen-meinen-willen-nicht-uäh-und-jetzt-mach-ich-euch-alle-platt - Aussagen untermauern das Bild von Kampfsportarten. Es heißt ja wohl ganz bewusst auch Kampfsport und nicht Kuschelsport.

  • 25
    11
    Bertl
    07.04.2021

    Ich glaube, dass diese Diskussion in die falsche Richtung abdriftet. Es geht doch hier nicht um den Kampfsport per se. Es geht darum, jungen Menschen Disziplin, Ordnung und Respekt zu vermitteln. Natürlich ist das auch Ziel anderer (Sport-) Vereine. Aber, und ich weiß das, da ich auch viele Jahre Kampfsport betrieben habe, ist hier ein regelmäßiges Training enorm wichtig, um den Nachwuchs sinnvoll weiter zu entwickeln. Es leiden ja auch andere Vereime unter den Coronabestimmungen, aber hier stehen erstmals Vereine gemeinsam auf und fordern eine Rückkehr zu halbwegs normalen Trainingsbedingungen. Mit eigenem Hygienekonzept und Mindestabstand. Ist zwar für die Nichtbeteiligten kaum vorstellbar, aber problemlos möglich. Also bitte gebt auch diesen Vereinen eine Stimme und versucht nicht, sie in ein nicht vorhandenes Abseits zu stellen. Vielen Dank.

  • 41
    22
    Napp
    07.04.2021

    Meine Enkel haben noch nie Kampfsport betrieben und sind weder seelisch noch körperlich beschädigt. Die können sogar geradeaus denken.

  • 62
    28
    MuellerF
    07.04.2021

    " Sollte die Politik nicht auf die Bitten reagieren, wollen die Schulen ihre Drohung wahrmachen und ohne rechtliche Grundlage öffnen."

    Das ist keine Dialogbereitschaft, sondern schlichtweg Erpressung bzw. Ankündigung von Straftaten! Ist das diese "Vermittlung sozialer Werte", von der hier geschrieben wurde?

    Wenn die Hygienekonzepte auch so umgesetzt werden, wie hier präsentiert, wäre ja gegen Training an sich nichts einzuwenden, auch wenn ich persönlich zusätzlich einen negativen Test zur Bedingung machen würde.

    Ich frage mich jedoch, wie es den Mitgliedern der Vereine nützen soll, wenn diese sich wissentlich Gerichtskosten & Bußgelder aufhalsen, die die langfristige finanzielle Stabilität bzw. Existenz der Vereine gefährden!?

  • 66
    45
    lax123
    07.04.2021

    Wie lächerlich. Wenn wir gut auf etwas verzichten können während der Pandemie, dann doch wohl Kampfsport.
    Hier spielt sich jeder auf wie sonstwas. Lebensnotwendig dürfte gerade diese Berufsgruppe nicht sein.
    Bzgl. soziale Kompetenzen - ich bitte Sie. Ob man höflich mit Entschuldigung oder einfach so eine abfängt, spielt keine Rolle.

  • 71
    9
    nnamhelyor
    07.04.2021

    @GPZ Im "großen" Sportbereich geht es doch eben auch. Negativtest und fertig! Daher mein Unverständnis dieser Ungleichbehandlung.

    Am WE beim Stadtderby in Berlin (Hertha gg. Union) beispielsweise wurde kurz vor dem Spiel der Torwart positiv getestet. Konsequenz war, der Ersatztorwart lief auf. Die restliche Aufstellung blieb unverändert. Man stelle sich die gleiche Konstellation in Schule oder KiTa vor, da wäre die gesamte Klasse/Gruppe geschlossen in Quarantäne gegangen, im privaten genauso.

    Bei vielen Sachen fehlt mir einfach die Logik dahinter.

  • 38
    63
    UwesZeitung
    07.04.2021

    Ich unterstütze euch. Meldet euch einfach bei mir.

  • 89
    48
    GPZ
    07.04.2021

    Da frage ich mich, wie die vermittelten „sozialen Kompetenzen“ aussehen, wenn man auf diese Art und Weise eine Aktion startet...

    Falls noch kommt, dass Kampfsportschulen keine Infektionsherde seien... ich habe im Bekanntenkreis 2 Leute, die sich beim Kickboxtraining vorigen Sommer bei ihrem Trainer infiziert haben (nicht in Chemnitz).

    @nnamhelyor: Dass niemand etwas gegen das Gedränge unternimmt, verstehe ich auch nicht. Nur ohne Lebensmittel überlebt man schlecht. Außerdem kann ich mir MNS beim Sport schwer vorstellen. Tests wollen die Inhaber auch nicht. Man ist länger vor Ort und atmet schwerer als im Supermarkt. Sorry, das geht so nun mal nicht.

    Ich frage mich nur langsam, was manche Leute noch als lebensnotwendig ansehen... wenn sie nicht mal ohne Kampfsport leben können... ich glaube eher, die Probleme liegen da in anderen Bereichen... und mir fällt auch schwer zu glauben, dass sich dann an Abstände gehalten würde.

  • 10
    57
    mathausmike
    07.04.2021

    @Mamhelyor:Darum! :-)

  • 83
    26
    nnamhelyor
    07.04.2021

    Die großen Vollsortimentierer (Globus, Kaufland, Marktkauf ect.pp.) hatten NIE geschlossen, dort drängen sich die Kunden. Als Hotspots wurden diese nicht bekannt. Der kleine Laden mit weniger Kunden und gleichem Hygienekonzept muss seit Monaten schließen. Warum?

    Auch sind im Profisport, z Bsp. Fußball, seit Monaten wieder alle (auch weltweit) unterwegs, und selbst Weltcups werden in Hochinzidenzgebieten abgehalten. Der kleine Trainingsbetrieb darf aber selbst unter Auflagen und mit Hygienekonzept nicht zur physichen und psychichen Aufrechterhaltung und Pflege von Kindern und Jugendlichen stattfinden. Warum nicht?