So beurteilen die Chemnitzer die Arbeit von OB Ludwig

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Wie fällt die Bilanz der 14 Amtsjahre der Rathauschefin aus Sicht der Bürger aus? Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der "Freien Presse" liefert nähere Einblicke.

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1111 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    3
    neuhier
    17.09.2020

    @Maschinenbauer: Oder man redet sie sich schlecht.

  • 7
    6
    Maschinenbauer
    17.09.2020

    @1122334455

    Man kann sich die Welt auch schön reden.

  • 8
    6
    Malleo
    15.09.2020

    Leider entfernte Sie die Gedenktafel für Carl Hahn sen. auf Anraten linker "Historiker".
    Eine Schande.

  • 5
    5
    gelöschter Nutzer
    15.09.2020

    Wo war der Aufschrei von Frau Ludwig, als der Freistaat die Planzahlen der Studenten gekürzt hat ?
    Es ist eine Anmaßung des Dresdner Hofstaates sondersgleichen, die TU Chemnitz so zu beschneiden.
    Da hätte Frau Ludwig eine Demo in Dresden initiieren können, an der locker 50.000 Chemnitzer teilgenommen hätten.

  • 10
    6
    743448
    13.09.2020

    Da stimme ich defr0ke voll und ganz zu. Chemnitz braucht mehr Forschung und Studenten, aber die Landesregierung sieht das leider anders. Fast überall wird mehr in die Universitäten investiert und in Sachsen aber Studienplätze abgebaut.
    Bzgl. mehr Unternehmensansiedlungen sei gesagt, dass Chemnitz nicht genug Flächen hat und diese auch nur schwer aufzubauen sind. Zu wenige wollen so eine Fläche vor ihrer Haustür haben.
    Diese Konflikte (auch Universität) müssten abgebaut und Anreize durch die sächsische Landesregierung gesetzt werden. Da kann der oder die OB nicht viel machen.
    Die Umfrage bringt das Stimmungsbild in Chemnitz ganz gut zu Tage. Es ist überwiegend gut und das auch zurecht. Es gibt hier auch nicht die eine Altersgruppe, die besonders wichtig sein soll (ab 30). Es muss für alle Gruppen etwas angeboten werden, mit allen ihren unterschiedlichen Interessen. Deshalb geht auch kaum einer freiwillig in die Politik, weil der Ausgleich aller Interessen extrem schwierig und anstrengend ist und man sich ständig Kritik anhören muss. Auf eine spannende Wahl.

  • 18
    7
    1122334455
    13.09.2020

    @Maschinenbauer

    Du scheinst nicht wirklich mit offenen Augen durch Chemnitz zugehen oder?

    In den letzten 14 Jahren sind einige neue Firmen in Chemnitz dazugekommen. Auch wurde in der Forschung investiert.

    Die Zeiten dass Firmen ganze Stadtteile einnehmen ist schon viele Jahrzehnte her und wird es so nicht mehr geben.
    Problem was auch andere Städte haben ist, dass die Firmen im Umland von Großstädten noch andere Konditionen aushandeln können bei der Standortsuche.
    Zieh mal einen Kreis von 20 km um Chemnitz und schau mal wieviele große Firmen in den Bereich angesiedelt sind, wirst verblüfft sein.
    Dresden und Leipzig können direkt mit einen Flughafen punkten, Chemnitz und Dresden punkten mit einer schnellen Anbindung Richtung Osten, Leipzig Punktet mit dem besten Eisenbahnanschluss.

    Die TU zählt noch zu den besten Unis für Maschinenbau, in Sport wird viel investiert und neue Firmen siedeln sich auch in Chemnitz an.

    Und neue Firmen bedeuten nicht Automatisch einen hohen Bevölkerungsanstieg, dazu werden die preiswerten Mieten in Chemnitz von noch niedrigeren Mieten im direktem Umland getoppt.

  • 13
    1
    defr0ke
    13.09.2020

    Wirtschaftlich steht doch Chemnitz eigentich gut da... Nicht die großen Konzerne schaffen Wirtschaftskraft, sondern die mittelständischen Betriebe und Firmen... Die Konzerne zahlen doch noch nichtmal Steuern und das meiste Geld fließt nicht in die einheimische Gesellschaft und Standort, sondern in Dividenten, Gehälter, Teilhaber, Betriebsinvestitionen etc... Eine Kommune hat von Mittelständlern mehr als von großen Unternehmen.

    Und was das betrifft, ist Chemnitz beim Mittelstand sehr gut aufgestellt. Es fehlen mittlerweile sogar die Bewerber für freie Arbeits- und Ausbildungsplätze.

    Das einzige was vielleicht fehlt ist eine vernünftige Forschungslandschaft. Außer zwei Fraunhofer Instituten und universitätsnahen Forschungs- und Prüfeinrichtungen ist da nicht viel. In dem Bereich könnte man wirklich mehr investieren.

    Das es zuviel um Kultur geht, ist ein Scheinempfinden... In Chemnitz wurde jahrelang die Kultur abgebaut, wegrationalisiert und zerstört... Als es dann zu spät war, hat man dann versucht, diese wieder aufzubauen, was man ja in den letzten Jahren erkennen konnte. Wenn dann bei einer nicht (mehr) vorhanden Kultur, diese wieder aufgebaut wird, sieht es für manchen Bürger dann so aus, als würde zuviel in Kultur investiert.

    Es wird aber nur das wiederhergestellt, was zerstört wurde...

  • 22
    12
    Steuerzahler
    12.09.2020

    Entscheidend ist für mich, wie die urteilen, die mitten im Leben stehen. Für mich sind das die Bürger ab 30 bis Max. 60. Und da sieht es ziemlich mau aus. Unter dem Strich muss man fragen, was am Ende zurück bleibt. Eine wenig bürgerfreundliche und zu Teilen verselbständigte Verwaltung, deren oberster Chef nun mal der oder die OB ist.

  • 30
    15
    gelöschter Nutzer
    12.09.2020

    Das was hier als Kultur verkauft wird, ist nur Subkultur. Mit dem Darm von Marx ist kein Blumentopf zu gewinnen.
    Die Erfolge von Frau Ludwig wären für eine Amtszeit in Ordnung. Bei 2 Amtszeiten ist es eine Bilanz der verpassten Chancen.

  • 27
    13
    mops0106
    12.09.2020

    Stimme Ihnen vollkommen zu, Maschinenbauer. Wirtschaft und Forschung sind die Voraussetzung für eine neue Stärke von Chemnitz. Mit Unternehmensansiedlungen kommen auch junge Menschen in unsere Stadt. Es werden mehr Steuern eingenommen. Dann ist auch Geld da für Kultur und Sport.
    Wir schaffen es ja nicht mal, die Eisbahn zu überdachen bzw. genügend Schwimmfläche für Leistungs- und Breitensport zu schaffen.
    Zur Altersgruppe 18 bis 29: Diese Leute waren beim Amtsantritt der OB zwischen 4 und 15 Jahre. Da finde ich 72%, die die Arbeit mit "gut" bewerten, weniger aussagekräftig.

  • 34
    12
    Maschinenbauer
    12.09.2020

    In Chemnitz wurde leider in den letzten 14 Jahren zu wenig für die Wirtschaft und vor allem für Wirtschaftsansiedlungen getan. Chemnitz ist geprägt durch Industrie, Forschung und Sport. Warum wurde der Fokus nicht in diese Richtung gelegt und sich auf die Stärken besonnen? Chemnitz zur Kunst- und Kulturstadt umzudrehen ist aus meiner Sicht ein historischer Fehler. Klar braucht die Stadt Kunst und Kultur, aber das darf nicht der Markenkern von Chemnitz sein, denn andere können das besser. So wurde in den letzten 14 Jahren die Chance versäumt, über mehr Unternehmensansiedlungen den Bevölkerungsrückgang und den immer höheren Altersdurchschnitt der Einwohner zu drehen. Andere Städte waren da schlauer und haben sich besser entwickelt. Ich hoffe sehr, dass mit einem/einer neuen OB der Fokus für Chemnitz wieder dorthin gerichtet wird, wo Chemnitz gegenüber anderen Städten besser sein kann: Wirtschaft, Forschung, Sport!