Sozialarbeiter künftig an allen Schulen im Landkreis

Jugendhilfeausschuss bestätigt freie Träger auch für Erst- bis Viertklässler

Zwickau.

Der Einsatz von Schulsozialarbeitern an den öffentlichen Schulen des Landkreises Zwickau ist mit Beginn des neuen Schuljahres gesichert. Für die notwendigen Beschlüsse hatte der Jugendhilfeausschuss des Kreistages am Donnerstag eine Sondersitzung eingelegt. Damit kann die Schulsozialarbeit bis zum Ende des Schuljahres 2019/ 2020 nicht nur an den 28 Ober- und Förderschulen, die sich bisher an dem Projekt beteiligt hatten, fortgesetzt werden, sondern künftig auch an 19 Grundschulen. Die Aufgabe teilen sich 13 freie Träger. Die Leiterin des Jugendamtes, Marion Kässner, betonte, dass damit für alle Schulen ausgebildete Sozialarbeiter zur Verfügung stehen. Wie Landrat Christoph Scheurer (CDU) sagte, liegt der Fördermittelbescheid vor. Er sichert die Arbeit allerdings zunächst nur bis zum Jahresende 2018. Für die Pflichtaufgaben an Ober- und Förderschulen geht Scheurer jedoch von einer problemlosen Verlängerung aus. Für die Jugendsozialarbeit gibt der Landkreis 1,47 Millionen Euro aus. 1,18 Millionen Euro davon sind Fördermittel.

Schulsozialarbeiter wird es künftig auch an der Paul-Flemming-Oberschule in Hartenstein und der Pestalozzi-Oberschule in Wilkau-Haßlau geben. Die Hartensteiner hatten bisher darauf verzichtet und für Wilkau-Haßlau hatte sich kein freier Träger beworben. Jetzt übernehmen in Hartenstein das Jugendpfarramt Zwickau und in Wilkau-Haßlau der Kreisverband Zwickau des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) diese Aufgabe. Eine Ausnahme bildet die Kreisstadt Zwickau. Außer bei der Nicolai-Grundschule kümmert sie sich selbst um die Schulsozialarbeit.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...