Stadt untersagt Kundgebung von Thügida in Chemnitz

Chemnitz (dpa/sn) - Die Stadt Chemnitz hat eine Demonstration des ausländer- und islamfeindlichen Bündnisses Thügida als Gegenveranstaltung zum Open-Air-Konzert «#wirsindmehr» untersagt. Wie die Stadtverwaltung am Montag mitteilte, wurde die Kundgebung nicht genehmigt. Begründet wurde die Entscheidung damit, dass die Veranstaltungsfläche bereits belegt sei. Thügida (Thüringen gegen die Islamisierung des Abendlandes) wollte sich unmittelbar neben dem Konzertgelände unter dem Motto «Gegen antideutsche Kommerzhetze» versammeln.

Bewertung des Artikels: Ø 4 Sterne bei 8 Bewertungen
12Kommentare
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    Distelblüte
    04.09.2018

    @ralf66: Das weiß ich tatsächlich. Und ich lasse mich nicht von meinen Ängsten wie die Sau durchs Dorf/die Stadt treiben. Bitte entschuldigen Sie den derben Ausdruck, mir fiel leider nichts besseres ein.

  • 1
    2
    ralf66
    04.09.2018

    @Distelblüte, na hauptsache Sie sind so ausgereift und wissen ganz genau, zu welcher politischen Gruppierung Sie sich dazu gesellen, dann kann ja nichts mehr schief gehen.

  • 2
    4
    Distelblüte
    04.09.2018

    @Hankman: Mit diesem Gefühl sind Sie nicht allein. Was mich immer wieder verwundert, sind Menschen, die sich von diffusen Angstgefühlen auf der Straße zu Gruppierungen gesellen, deren Ziele sie eigentlich nicht teilen. In den seltensten Fällen liegen diesen Ängsten echte negative Erlebnisse zugrunde.
    Die FAZ hat dazu einen sehr lesenswerten Artikel gepostet, wen es interessiert, der kann ihn hier nachlesen: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/angstforscher-borwin-bandelow-ueber-fremdenangst-15763320.html

  • 2
    3
    Blackadder
    04.09.2018

    Wenn ich ehrlich sein soll, weiß ich gar nicht WO Thügida hätte demonstrieren sollen. War alles voller Antifaschisten.

  • 4
    3
    Hankman
    03.09.2018

    @BlackSheep: Ich oute mich: Ich habe auch ein ungutes Gefühl bei Pegida-Demos. Mag sein, dass da auch ganz normale Leute mitlaufen - der Großteil sind aber dann doch Aktivisten, deren politische Richtung ich bedenklich finde und ablehne.

  • 3
    11
    ralf66
    03.09.2018

    @Hankman, Weilin, dass Recht auf Demonstrationsfreiheit, ist nicht an Orte gebunden, oder von wo her die Demonstranten zu einer Demo anreisen!
    @Mathausmike, haben sie schon mal auf Videos, oder vielleicht live erlebt, wer bei Pegida in Dresden mitläuft?
    Das ist die Mitte der Gesellschaft, darunter viele ältere, und Rentner, vor denen brauchen Sie und Ihre Kinder keine Angst zu haben, Kinder gehören weder in die Nähe, noch haben sie auf einer politischen Demo etwas zu suchen.
    Demos zu verbieten halte ich für falsch, hoffentlich, gibt es eine gerichtliche Entscheidung dazu!

  • 4
    17
    Hinterfragt
    03.09.2018

    @weilin
    "Was wollen die "xxx" in Sachsen? Haben die keine eigenen Städte?"

    Fragen Sie das mal die ganzen Auswärtigen beim Konzert heute Abend ...

  • 5
    11
    BlackSheep
    03.09.2018

    @mathausmike, das sind Sie aber einer der wenigen, die Angst vor Pegidademos haben.

  • 9
    14
    Hinterfragt
    03.09.2018

    "...Demos zu verbieten,um Bürger zu schützen!..."

    Dann sollte man das allerdings lieber mit den linken Demos so machen.
    Auch Hamburg hat es gezeigt.
    Denn dort formiert sich regelmäßig der linkeradikaleautonome schwarze Block um Randale anzustiften ...

  • 14
    15
    mathausmike
    03.09.2018

    Endlich wurde solch eine rechte Demonstation untersagt .
    Auch in einer Demokratie ist so etwas möglich,Demos zu verbieten,um Bürger zu schützen!
    Auch für Demonstationen von Pegida,AfD und Pro Chemnitz muß das möglich sein!
    Ich habe sonst Angst um meine Kinder!

  • 31
    9
    weilin
    03.09.2018

    Was wollen die Thüringer in Sachsen? Haben die keine eigenen Städte?

  • 31
    9
    Hankman
    03.09.2018

    Eine gute und nachvollziehbare Entscheidung der Stadt. Ich wüsste nicht, warum Thügida in Chemnitz demonstrieren sollte. Hoffen wir mal, dass nicht noch ein Gericht den Rechten eine Hintertür öffnet.



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