Freie Presse auf Google News folgen
Im Rahmen der Kulturhauptstadt wurden mehrere Verweilflächen an Ufern von Flüssen entwickelt. Aber direkt ins Wasser zu gehen, birgt mehrere Gefahren.
Die neuen Freizeitflächen an der Chemnitz und am Pleißenbach werden gut von Bürgern der Stadt genutzt. Der eine oder andere hat auch das Flussbaden wiederentdeckt, wofür zuletzt in Aktionen wie dem Internationalen Flussbadetag „Big Jump“ aufgerufen wurde.
Allerdings ist das Betreten des Wassers mit Gefahren verbunden. Darauf weist die Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung hin. Insbesondere die Wasserqualität entspreche in der Regel nicht den Anforderungen an ausgewiesene Badegewässer. „Es wird auch nicht hinsichtlich der Keimbelastung untersucht. Gerade bei hohen Temperaturen, verbunden mit sehr niedrigen Abflüssen, kann die Keimbelastung schnell ansteigen und gesundheitsgefährdend sein“, heißt es.
Vor allem in Stadtgebieten könne es während und nach starken Niederschlägen zu Überläufen von Straßenwasser oder aus landwirtschaftlich genutzten Flächen in diese Fließgewässer kommen. Das könne eine deutliche hygienische Belastung darstellen. Gesundheitliche Probleme wie beispielsweise Hautausschlag könnten die Folge sein. „Teilweise werden die eingetragenen Stoffe abgelagert und können so auch nach dem Regenereignis mit den Badenden in Kontakt kommen.“
Eine weitere Gefahr sind spitze oder scharfkantige Gegenstände, Glasscherben und anderer Unrat, wodurch eine ernstzunehmende Verletzungsgefahr besteht. (cma)





