Stadtbau-Gesellschaft - GGG-Chefin widerspricht CDU

In der Debatte um die Neugründung einer stadteigenen Baugesellschaft hat die Geschäftsführerin der kommunalen Wohnungsgesellschaft GGG, Simone Kalew, Aussagen von CDU-Stadträten widersprochen, dass in der neuen Firma zwei Geschäftsführer-Posten geschaffen werden sollen. Wie Kalew der "Freien Presse" sagte, soll die Geschäftsführung personell durch die GGG abgesichert werden - ähnlich wie bei den GGG-Töchtern Schocken oder Tietz. Kaufmännische Leistungen wie Buchhaltung, Rechnungswesen, Planung und Controlling übernehme die GGG im Rahmen einer Geschäftsbesorgung. Mit der neuen Firma, die als GGG-Tochtergesellschaft gegründet werden soll, will die Stadtverwaltung kommunale Bauvorhaben begleiten bzw. überwachen lassen. CDU und FDP hatten sich im Stadtrat deutlich gegen die Pläne ausgesprochen, mit der Mehrheit von Rot-Rot-Grün wurden sie aber dennoch abgesegnet. (su)

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1Kommentare
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  • 2
    3
    franzudo2013
    12.02.2019

    In der öffentlich zugänglichen Beschlussvorlage (www.chemnitz.de) stehen im Stellenplan 4 Angestellte und 2 Geschäftsführer.
    Wer hat nun Recht ?
    Die personelle Absicherung durch die GGG klingt interessant, treten da keine Interessenkonflikte auf, wenn einzelne Personen Multifunktionäre sind ?
    Oder dienen die multiplen Geschäftsführertätigkeiten vor allem dem persönlichen Mehrwert statt dem Gesellschaftszweck ?



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