Stadtgeflüster : Heiratsantrag mit Schwimmring

Ein ungewöhnlicher Ringtausch, eine motivierte Mädchen-Truppe und eine Weltreise mit Lamborghini und Gold.

Karsten Kolliski, Moderator bei Radio Chemnitz, hat Witz bei seinem Heiratsantrag bewiesen. "Möchtest du diesen Ring annehmen?", fragte er seine Herzensdame Sandra Esche vergangenes Jahr im Mallorca-Urlaub und warf ihr im Pool einen Schwimmreifen zu. Die Friseurmeisterin aus Jahnsdorf musste da nicht lange nachdenken. Am Samstag schritt sie nun mit ihrem Karsten zunächst vor das Pult im Chemnitzer Standesamt und anschließend vor den Altar in der Jahnsdorfer Kirche. Mit Rosen in der Hand und in einem Traum aus Taft und Spitze erschien sie anschließend als Frau Kolliski vor ihren Gästen. Und danach wurde gefeiert. Beim Italiener. Im "La Rustica" an der Annaberger Straße machte die gesamte Hochzeitsgesellschaft so richtig einen drauf. Und danach? Logisch. Da ging es in die Flitterwochen. "Wir werden ein paar Wochen an die Ostsee reisen", hatte Karsten Kolliski vor seiner Hochzeit noch verraten. "Nur wir beide. Den Hochzeitstermin haben wir extra so gelegt, damit es anschließend reibungslos mit dem Flittern klappt." Wenn es einmal läuft... Karsten Kolliski hatte nämlich nicht nur seine Hochzeit zu feiern. Erst vor wenigen Tagen wurde der Moderator mit dem Rundfunkpreis Mitteldeutschland ausgezeichnet. Anerkannt wurde dabei seine Serie "Einfach stark - Ideen made in Chemnitz". Kolliski interviewte dafür Menschen, die aus vermeintlichen Abfällen neue Produkte kreierten. Unter anderem sprach er dafür mit Harry Hengst, der aus ehemaligen Kneipen-Sonnenschirmen Regenjacken herstellt.

Olivia Thiele, Physiotherapeutin und Tanzlehrerin bei der TG Saphir Chemnitz, hatte ihre Mädels zu Höchstleistungen animiert. Die 11- bis 15-jährigen Mädchen der Gruppe "C'est nous" - das ist Französisch und heißt "Wir sind es" - holten sich bei den Landesjugendspielen Ende Juni eine Goldmedaille. Dabei war das alles andere als gewöhnlich. "Kurz vor dem Auftritt gab es Erkrankungen, andere Mädchen konnten wegen privater Termine nicht teilnehmen", so Olivia Thiele. "Wir mussten in der Choreografie also kurzfristig einiges umstellen." Trotzdem hätten die Mädchen Motivation bewiesen und die Goldmedaille souverän nach Chemnitz geholt. Der Gewinn wurde in der Tanzkategorie Jazz und Modern Dance erreicht. Bei den Landesjugendspielen Sachsen wurden ähnlich wie bei Olympia in den Bereichen Sommer- und Wintersport Sachsens beste Nachwuchsathleten gekürt. In dem Wettbewerb ging es vor allem darum, neue sportliche Talente zu sichten.


Susann Riedel, Kunstmalerin, veröffentlicht bereits seit 2009 eine jährliche Bilderserie unter dem Titel "Big Cities". Dafür bannte sie Skylines und Weltstädte in einem Spiel aus Licht und Schatten auf - nein, nicht nur Papier oder Leinwand -, sondern auch auf Glas und Edelstahl. Nun aber ging sie eine besondere Kooperation mit ihrem langjährigen Partner, dem Audi-Zentrum Chemnitz und dem Lamborghini-Service ein. Denn pünktlich zum zehnjährigen Bestehen der Serie malte sie die aktuelle Edition auf original Lamborghini-Lack. "Seit Beginn der Cities-Reihe bin ich schon mehrmals mit dem Pinsel um den Globus gereist", so die Chemnitzerin. "Nun wollte ich das Zehnjährige mit etwas Besonderem krönen." Also zeichnete sie zehn Weltstädte auf den noblen Lack. Und veredelte ihre Werke noch. "Nämlich mit 24-karätigem Gold", so die Künstlerin. Die Arbeiten wurden nicht nur verkauft. Unter anderem stellte Susann Riedel eines ihrer Bilder als Hauptpreis für das diesjährige Audi-Golfturnier zur Verfügung.

Klaus Zöphel, Professor der Medizin, ist neuer Leiter der Nuklearmedizin am Klinikum Chemnitz. Zöphel kommt vom Uni-Klinikum in Dresden, wo er mehr als zwölf Jahre lang als stellvertretender Klinikdirektor und Leitender Oberarzt der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin tätig war. Das Klinikum Chemnitz kennt er bereits: Von April 2002 bis Juni 2005 leitete er hier als Oberarzt die Organdiagnostik-Ambulanz. Zöphel folgt auf Dr. Dirk Sandrock, der im Juli 2018 nach langer, schwerer Krankheit verstorben war. Zöphel, Jahrgang 1967, stammt aus Schkeuditz. Er hat an den Universitäten Leipzig und Bari in Italien studiert.

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