Stadträte fordern Erhalt von Wasserspiel

Grüne, SPD und Linke plädieren für Sanierung des Klapperbrunnens

Die Stadtratsfraktionen von Linken, Grünen und SPD haben sich in die Debatte um den geplanten Abbau des Klapperbrunnens eingeschaltet. Die drei Fraktionen, die die Mehrheit in dem Gremium haben, sprechen sich für einen Erhalt des Wasserspiels am Busbahnhof aus.

Das Rathaus hatte vergangene Woche angekündigt, den Brunnen in den kommenden Wochen abbauen und auf unbestimmte Zeit einlagern zu lassen. Die Anlage sei defekt, eine Reparatur derzeit nicht finanzierbar, hieß es zur Begründung. Dagegen hatte sich Sonja Belz ausgesprochen, Witwe des Künstlers Johann Belz, der den Brunnen 1968 geschaffen hat. Aber auch auf der Facebook-Seite der "Freien Presse" plädierten viele Leser für einen Erhalt.

Unterstützung bekommen sie nun von Grünen, Linken und der SPD. Es sei nicht hinnehmbar, dass die Anlage abgebaut und eingelagert wird, ohne dass es eine Perspektive gibt, heißt es in einer Mitteilung der Fraktionen. Sie gehöre zu den bekanntesten und beliebtesten Brunnen in Chemnitz. Die drei Fraktionen fordern die Verwaltung auf, das Wasserspiel nach dem Abbau sanieren und im Frühjahr 2019 wieder aufstellen zu lassen - bevorzugt am derzeitigen Standort und falls das nicht möglich ist, an einer anderen Stelle in der Innenstadt. Langfristig soll der Schillerplatz umgebaut werden. Das unter Denkmalschutz stehende Dach des Busbahnhofs und der Brunnen sollen dann umziehen, hält der Bebauungsplan fest. (lumm)

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