Stadtrat fordert bessere Regeln am alten Busplatz

Nach dem zweiten Anlauf hat es geklappt. Der Bauhof hat eine Markierung in Burgstädt erneuert. Doch Anwohner fordern mehr.

Burgstädt.

Monatelang war die fehlende bzw. verblasste Markierung am alten Busplatz am Viadukt in Burgstädt dem Stadtrat der Linken, Werner Hoffmann, ein Dorn im Auge. Es sei nicht mehr zu erkennen gewesen, dass auf einem Teil der Flächen nicht geparkt werden darf. Die Ein- und Ausfahrt zum nahe gelegenen Einkaufsmarkt sei manchmal schwierig, ergänzte er.

Bürgermeister Lars Naumann versprach, dass sich das Rathaus kümmern will. Doch es tat sich nichts. Jetzt hakte Hoffmann in der jüngsten Stadtratssitzung erneut nach. Inzwischen hat der Bauhof die fehlende Markierung aufgebracht bzw. erneuert, sagt Bauamtsleiterin Annette Horn. Da Fahrbahnmarkierungen Verkehrszeichen sind, werde dafür eine verkehrsrechtliche Anordnung benötigt. Das schreibt die Straßenverkehrsordnung vor. Die mit einem Schrägstrichgatter schraffierten Flächen stellen als Fahrbahnmarkierung Sperrflächen dar, die das Parken und Befahren nicht erlauben, ergänzt sie. Man findet diese Beschilderung meist in einem Knotenpunktbereich. Bei Nichtbeachtung droht Bußgeld.

Doch Anwohner geht die Regelung nicht weit genug. "Hier parken oft auch Reisebusse", sagt eine Frau. Der Treff sei bei bestimmten Leuten beliebt, ergänzt sie. Lärm und kaputte Bierflaschen seien die Folge. Horn stellt klar: "Die Reisebusse stehen meist in der Nähe der Glascontainer. Dort dürfen sie auch parken." Was die Ruhestörung betrifft, so müssten Betroffene Anzeige erstatten. Erst dann habe das Ordnungsamt eine Handlungsmöglichkeit. (bj)

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