Sternstunde für Individualisten und Orchester

Moderner Bilderrausch, ein konfliktgeladenes Cello-Konzert und eine facettenreiche Brahms-Sinfonie eröffneten die neue Konzertsaison der Robert-Schumann-Philharmonie eindrucksvoll.

1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    2
    HHCL
    05.10.2018

    "... des ersten Sinfoniekonzerts der Robert-Schumann-Philharmonie im wiederum fast ausverkauften Großen Saal der Stadthalle."

    Ich weiß ja nicht, über welchen der beiden Abende hier geschrieben wurde, aber am 3.10. blieben zahlreiche Plätze unbesetzt (neben mir war die ganze Reihe leer und die davor auch) und ein Blick am 4.10. auf den Kartenvorverkauf deutete aus meiner Sicht auf eine noch geringere Auslastung. Es ist allerdings möglich, dass ca. 500 Leute am Abend noch spontan eine Karte gekauft und die Reihen gefüllt haben.

    Auch die Beschreibung der Publikumsreaktion auf Lutoslawskis Cello-Konzert decken sich nicht unbedingt mit meiner Beobachtung. Es gab am Ende Applaus; dieser galt aber aus meiner Sicht hauptsächlich dem Cellisten, der dann noch eine Zugabe spielte. Von hinten links flüsterte jemand: "Jetzt bitte was ordentliches!"
    Das Werk an sich mag hohe Kunst sein, wurde aber, zumindest an diesem Abend und aus meiner Sicht, vom Großteil des Publikums eher erduldet denn genossen. Natürlich sollen "schwierige" Stücke gespielt werden, Sinfoniekonzerte sollen ja auch den Kopf anregen und nicht nur Wohlfühlatmosphäre liefern. Es wäre aber schön, wenn von den Schwierigkeiten, die das Publikum hatte, in der Rezension noch etwas erhalten bliebe und nicht das Gefühl vermittelt würde, es hätte bedingungslos gefallen.



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