Stiftung zahlt Geld an Bürger in Notlagen

Limbach-Oberfrohna will unbürokratisch helfen und bittet dafür um Spenden

Limbach-Oberfrohna.

Die Stadt Limbach-Oberfrohna will Einwohnern, die wegen der Coronakrise in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, schnell und unbürokratisch helfen. Zu diesem Zweck wird die Bürgerstiftung der Stadt tätig, die Geld für gemeinnützige und mildtätige Zwecke in Limbach-Oberfrohna zur Verfügung stellt. Das Rathaus macht notleidende Einwohner auf die Möglichkeit aufmerksam, einen formlosen Antrag an die Bürgerstiftung zu richten. Darin muss beschrieben werden, warum die Unterstützung als nötig erachtet wird. Außerdem sollte eine Bankverbindung angegeben werden. Wie das Rathaus auf Anfrage mitteilt, werden maximal 300 Euro ausgezahlt. Über höhere Summen müsste laut Stiftungssatzung das Kuratorium in einer Sitzung entscheiden, das derzeit wegen der Infektionsgefahr aber nicht zusammengerufen werden soll.

Die Stadtverwaltung betont, dass die Zahlungen Privatpersonen vorbehalten sind. Unternehmen und Selbstständige, denen wegen der Coronakrise die Einnahmen weggebrochen sind, werden auf die Hilfsprogramme des Bundes und des Freistaats verwiesen. Nähere Informationen dazu sind bei der Wirtschaftsförderung im Rathaus erhältlich. Wie viel Geld insgesamt für die Hilfsaktion der Bürgerstiftung zur Verfügung steht, wollte die Stadtverwaltung auf Anfrage der "Freien Presse" nicht verraten. Um das Budget zu erhöhen, werden Einwohner, die es sich leisten können, zu Spenden aufgerufen. Oberbürgermeister Jesko Vogel und Bürgermeister Robert Volkmann seien bereits mit gutem Beispiel vorangegangen und hätten jeweils 500 Euro an die Stiftung gespendet.

Anträgean die Bürgerstiftung mit der Bitte um Hilfe sind an die Adresse Rathausplatz 1, 09212 Limbach-Oberfrohna zu richten. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Stadtverwaltung unter der Adresse www.limbach-oberfrohna.de und am Bürgertelefon unter der Nummer 0800 3388000.


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