Stilles Gedenken an Holocaust-Opfer

Am morgigen Mittwoch wird bundesweit der Opfer des Nationalsozialismus gedacht. Vor 76 Jahren wurde an diesem Tag das Vernichtungslager Auschwitz befreit. Coronabedingt soll das Gedenken in Stille stattfinden. Gegen zehn Uhr wird Oberbürgermeister Sven Schulze im Namen der Stadt und des Stadtrates einen Kranz vor dem Mahnmal im Park der Opfer des Faschismus niederlegen. Die Stadtverwaltung will zudem Videobotschaften in den sozialen Medien veröffentlichen. Zu stillem und individuellem Gedenken ruft auch die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Sachsen (VVN-BdA) auf. "Die Corona-Pandemie darf nicht dazu führen, dass wir die Verbrechen des Nationalsozialismus vergessen und die Erinnerungsarbeit einstellen", sagt Silvio Lang vom Verein. (saho)

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