Straßenbau in Hartmannsdorf wird teurer als geplant

Obere Hauptstraße soll Mitte Dezember wieder passierbar sein

Hartmannsdorf.

Der Ausbau der Oberen Hauptstraße am Ortseingang von Hartmannsdorf soll bis Mitte Dezember abgeschlossen und die Sperrung der Straße aufgehoben werden. "Falls es nicht zu Verzögerungen durch Schnee und Frost kommt, dauern die Arbeiten planmäßig bis zur zweiten Dezemberwoche an", sagte Bürgermeister Uwe Weinert (CDU) in der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses der Gemeinde.

Bereits jetzt stehe fest, dass die Sanierung des rund 200 Meter langen Abschnittes teurer wird als bei der Vergabe des Auftrages angenommen. Im Ausschuss ging es um einen Nachtrag von mehr als 74.000 Euro. Das Gremium stimmte diesem zu. Wie Weinert sagte, entfallen durch die zusätzlichen und geänderte Leistungen ursprünglich geplante Arbeiten. Die Kommune müsse für die Bauleistungen an Straße und Gehwegen trotzdem reichlich 60.000 Euro mehr berappen.

Bei der Vergabe der Arbeiten waren die Gemeinderäte im August von reichlich 340.000 Euro ausgegangen. Die Änderungen haben sich nach Angaben von Planer Erik Thomä im Nachhinein als erforderlich herausgestellt. Bei Einläufen für Regenwasser seien Hinweise von Anwohnern beachtet worden, erläuterte er. Abläufe seien daraufhin großzügiger ausgeführt worden, um künftig bei Starkregen eine Überflutung der Straße zu vermeiden. Das Entfernen von Hecken habe ebenfalls zusätzliche Kosten verursacht. Beim Freilegen der Grenzsteine habe sich gezeigt, dass die Pflanzen nicht wie vermutet auf privaten Grundstücken standen, sondern überwiegend jenseits der Grenze, sagte Thomä. Beim Umverlegen von Leitungen seien die Arbeiter zudem auf Bauschutt gestoßen, mit dem vor mehreren Jahrzehnten ehemalige Straßengräben verfüllt worden sind. Dieser habe entsorgt und Boden ausgetauscht werden müssen.

Mehrkosten hätten sich weiterhin durch eine höhere Asphaltschicht ergeben, die von Fachleuten aufgrund des zum Teil ungünstigen Baugrundes empfohlen worden sei. Ursprünglich sollten zehn Millimeter ausreichen. Die für die zusätzlichen vier Millimeter Tragschicht nötigen 5000 Euro sollen nach dem Willen der Ausschussmitglieder ausgegeben werden. Das sei ihnen eine stabilere Straße wert, hieß es.

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...