Streit um Ausbau des Chemnitzer Südrings: Wie weiter an der Neefestraße?

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In der Diskussion um eine mögliche Verlängerung bis zur Zwickauer oder gar zur Kalkstraße sind sich die Parteien nur in einem einig: Eine Entscheidung muss her, und zwar bald.

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1717 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    2
    MuellerF
    10.03.2021

    "Also die Verlängerung bis zur Zwickauer Straße ist sinnvoll."

    Wäre gut, wenn Sie (& andere) diese Ansicht auch BEGRÜNDEN würden!
    Die Zwickauer ist zwischen den fraglichen Stellen in beide Richtungen einspurig, die Neefestr. aber zweispurig.
    Welche Straße eignet sich wohl besser für den zu- & abfließenden Verkehr zwischen Südring & AB ?

  • 7
    2
    PhilippS
    09.03.2021

    Also die Verlängerung bis zur Zwickauer Straße ist sinnvoll. Die Trasse dafür ist auch seit Jahrzehnten frei. Bis zur Kalkstraße braucht es wirklich nicht. Dafür gibt es die Autobahn

  • 7
    0
    HundG
    09.03.2021

    Lieber @Lexisdark,

    ich habe noch auf Ihren Beitrag gewartet, wir werden sicher als „Doppeltes Lottchen“ hier eingehen ????

    Ich wollte Sie bereits letztens nach Ihrer Motivation fragen, vor allem unter dem Blickwickel eines Ihrer Kommentare - dass das LKW-Aufkommen in Ihrer Nähe, gemeint ist wahrscheinlich auf der Neue B 174, schon heftig ist.

    Meine Motivation ist einfach, ich möchte nachts schlafen & nachts nicht von LKW´s geweckt werden, um früh ausgeruht auf Arbeit zu gehen.

    Das mit dem „… Flöhe husten …“ und „… Ihren 100dB … “ bei 85dB gemessenen Schallwerten hatten wir bereits ausreichend erörtert.

    Ich hatte bereits einige Lösung angesprochen (auch in älteren Beiträgen) wie „konsequentes Transit Routing über A17“, „JA zum kleinen LKW Grenzverkehr, NEIN zum Internationalen“, „Verlagerung auf Schiene“ u.v.m … und das wäre vlt. Argumente & Basis für neue Verkehrsprojekte.

    Ich hatte bereits letztes Jahr ein Gespräch mit Ihnen gesucht, leider habe Sie geblockt.

  • 7
    1
    Haecker
    09.03.2021

    Liebe "Freie Presse": Könnte man nicht einfach mal von "Diskussion" sprechen? Warum müssen manche Journalisten Meinungsverschiedenheiten in der Politik mit dem negativ besetzten Begriff "Streit" versehen?

  • 16
    2
    chemnitzmischa
    09.03.2021

    Lax, was die Menschen brauchen oder kein Mensch braucht, sollten Sie ihnen (den Menschen) überlassen.

    Die meisten Menschen fühlen sich weniger von modernen, leisen, verbrauchsoptimierten und sauberen Verbrennern genervt, als von Verboten und Verbotspolitikern.

    Menchen wollen mobil und frei bewegt sein. Die weitaus meisten ziehen dafür heute trotz der nicht unbeträchtlichen Kosten das eigene Fahrzeug vor (wie ein Blick auf Straßen und in Garagen zeigt), weil sie das als bequem und flexibel empfinden. Die ausnahmslose Nutzung von öffentlicher Mobilität ist (noch?) zu sehr mit individuellen Nachteilen behaftet. Nicht-Verbrenner-Antriebe können auch (noch?) nicht konkurieren (Preis, Reichweite, Infrastruktur) und sind (noch?) real alles andere als wirklich CO2-neutral. Als Physiker hoffe ich, dass es rechtzeitig gelingt, die gefährlichen und sinnfreien Irrwege des raus-aus-allem-Ausstiegs zu verlassen.

  • 4
    11
    MuellerF
    09.03.2021

    Die Verlängerung zur Zwickauer ist auf jeden Fall unnötig & noch dazu kontraproduktiv, wenn es um die Entlastung von Wohngebieten geht.
    Da, wo der Südring jetzt endet, kommt man über die Neefestr. (ca.1km) bequem zur Autobahn. Von der Zwickauer zur AB ist es noch mal ein Stück länger.
    Für die geplante Verlängerung müssten auch etliche Wohn- & Gewerbegrundstücke weichen bzw. lägen dann direkt am Südring. Wo soll da eine Entlastung von Lärm & Abgasen sein?

  • 0
    7
    Interessierte
    09.03.2021

    Ich kenne mich da draußen nicht so richtig aus , das ist ´alles` ziemlich verwinkelt - verworren .. ...
    Kann man dazu mal einen Plan eingeben , wo der Südring dann an der Autobahn entlang verläuft ?

    Oder hier ....
    " Einen Ausbau quer durch Schönau ...
    "Und für den kurzen Abschnitt zwischen Neefestraße und Zwickauer Straße

    https://www.bing.com/maps?q=Chemnitz+Neefestra%C3%9Fe&form=ANNTH1&refig=c126320f68b442ad9c996f9d0470522d&sp=-1&ghc=1&pq=chemnitz+neefestra%C3%9Fe&sc=3-20&qs=n&sk=&cvid=c126320f68b442ad9c996f9d0470522d

  • 15
    2
    1371270
    09.03.2021

    @lax: "Kein Mensch braucht ..." ihre sinnfreien Kommentare

  • 14
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    Lexisdark
    09.03.2021

    @HundG Dann machen Sie bitte mal einen Vorschlag zur Lösung des Problems. Nur Verbot von weiterem Ausbau ist etwas kurz gegriffen. Andere Trassenwege sind wahrscheinlich auch nicht möglich, da überall Leute wohnen und natürliche Gegebenheiten es nicht ermöglichen. Also, was ist Ihre Idee außer Verboten?

  • 22
    4
    Deluxe
    09.03.2021

    @lax123:
    Und nun erklären Sie uns bitte noch, was ein Verbot von Verbrenner-PKW am Schwerlastverkehr ändern würde.

  • 19
    10
    HundG
    09.03.2021

    Lieber @ sf64
    Irgendwie „Lustig“ und „Unlustig“ zu gleich, aber Sie haben den Finger in der Wunde gelegt.
    Die A17 war/ist ein „Milliarden“ Projekt der EU, nennt sich TENtec Orient/Mittlerer-Osten, und darüber sollte der Schwerlastverkehr von Prag kommend ausschließlich geroutet werden, da mit viel Geld „wirkliche“ Voraussetzungen geschaffen wurden und das entsprechend weit weg von DD.
    Aber mit der Öffnung des Grenzübergangs in Reitzenhain für Schwerlastverkehr wurde im Jahre 2002 eine neue Trassierung geschaffen, die weder den baulichen & noch verkehrstechnischen Anforderungen (auch Südring) gerecht wird, und dieser Schwerlastverkehr „ergießt“ sich jetzt durch unsere Stadt & das ERZ. Der Südring alt wie neu führt komplett durch Chemnitz und nicht „um“, alt wie neu sind viele Chemnitzer Siedlungen & Wohngebiete betroffen.
    Anmerkung, in Reitzenhain haben die Bürger bereits 2018 3500x Transit-LKW an einem Tag gezählt und der Transit endet nicht in im Nirvana.

  • 11
    55
    lax123
    09.03.2021

    Verbieten wir einfach verbrennerbasierten Individualverkehr und das Problem ist gelöst, ganz einfach. Es wird leider noch dauern bis sich das durchsetzt.
    Kein Mensch braucht stinkende, mit einer Person besetzte Blechburgen in den Städten.

  • 36
    6
    sf64
    09.03.2021

    @Hund, Ihren Vergleich mit Dresden finde ich schon etwas lustig.
    Durch den Südring soll ja genau der Fernverkehr um Chemnitz geleitet werden. Schauen Sie sich bitte Dresden genau an, seitdem es dort die A17 gibt wird jeglicher Fernverkehr von der Stadt ferngehalten. Egal aus welcher Richtung Sie kommen und in welche Richtung Sie wollen, Sie müssen nicht durch Dresden fahren.

  • 41
    6
    Deluxe
    09.03.2021

    @HundG:
    Der Schwerlastverkehr fährt doch aber JETZT durch die (Innen)Stadt und der Neubau-Südring soll genau das in Zukunft verhindern oder zumindest beschränken!
    Sie verwechseln scheinbar Ursache und Wirkung.

    Der bestehende Verkehr quält sich jetzt durch kleine Stadt- und Siedlungsstraßen. Später soll er auf dem Südring fahren - und eben gerade nicht durch die Wohngebiete.

    Hätte es den 2. Weltkrieg nicht gegeben, gäbe es die ganze Diskussion nicht. Dann hätte Chemnitz schon seit den 40er Jahren einen geschlossenen Autobahnring, wie er damals geplant war.
    Statt dessen stückeln wir hier 80 Jahre später immer noch irgendwelche Straßenfragmente zusammen und wundern uns, daß zuviel Verkehr die Anwohner der Siedlungsbereiche belastet.

  • 13
    7
    fnor
    09.03.2021

    Der Südring nach Osten wird Schwerlastverkehr nicht verteilen. Je nach dessen Lage stehen von der B174 in Richtung Leipzig 15 km gegen 25 bis 30 km Strecke bei geringerem Tempo. Lediglich aus der Stadt Chemnitz und den südlichen Nachbarn wird Richtung Dresden mehr Verkehr kommen. Das ist auch gut so, sonst wird der neue Südring für die Anwohner keine Ent- sondern Belastung werden. Die Verlängerung nach Westen, als Ersatzautobahn durch Wohngebiete, senkt vor allem die Attraktivität der betroffenen Stadtteile und damit auch der Stadt Chemnitz. Für Autofahrer ist der Bereich vom Druckzentrum der FP bis zur Autobahn lediglich in Stoßzeiten der Flaschenhals. Der Weiterbau des Südrings könnte dies Entlasten. Ein Umbau des Überfliegers und der Neefestraße kann dies aber auch, ist billiger und verträglicher. Wenn das Geld aber unbedingt weg muss könnte man auch z.B. am Kreuz Chemnitz Park and Ride mit neuer Straßenbahn ins Zentrum anbieten.

  • 27
    34
    HundG
    09.03.2021

    Lieber @ Maschinenbauer
    Die Realität ist heute, dass keine Stadt plant den Schwerlastverkehr durch seine Kommune zu routet - egal ob man den „mag oder nicht“.
    Bestes Beispiel ist Dresden, die haben ihre Stadt bereits 2011 vor der Realität mit LKW-Durchfahrverboten geschützt, siehe hier https://www.dresden.de/de/stadtraum/umwelt/umwelt/luft/luftreinhalteplan-2011/lkw-verbot.php?pk_campaign=Shortcut&pk_kwd=lkw-verbot
    Leipzig hat 2018 mit einem Stadtratsbeschluss nachgezogen, deshalb sollte sich jeder die Frage stellen:
    Wollen wir den stetig steigenden Schwerlastverkehr, Augenmerk liegt auf LKW-Durchgangsverkehr, weiter durch unsere Stadt fördern ?
    Die Zahlen aus dem sächsischen Landeplanverkehrsplan 2030 gehen von einer Zunahme von 56% im Schwerlastverkehr aus.

  • 74
    12
    Maschinenbauer
    09.03.2021

    Die Grünen sollten mal Realitäten anerkennen und Augenmaß wallten lassen. Es gibt nun mal Straßenverkehr und der lässt sich nicht dadurch einschränken, dass ich Nadelöhre fördere. Der Südring mit seiner Anbindung an die Frankenberger Straße ist wichtig, um den Verkehr aus dem Süden von Chemnitz bzw. Erzgebirge auf die Autobahnen zu verteilen. Auch den Schwerlastverkehr, egal ob man den mag oder nicht.