Südring-Verlängerung: SPD kritisiert Kritiker

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Grüne wollen Weiterbau stoppen - Sozialdemokraten sprechen von "Verantwortungslosigkeit"

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88 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    8
    Maximilian
    26.02.2021

    Die Grünen als Verhinderungsverein, das ist doch schon legendär. Höffentlich erinnern sich die urbanen Bürger bei der nächsten Wahl an solche Vorkommnisse, sonst werden sie in Zukunft in kalten Wohnungen auf einen Bahnanschluss in der Nähe warten müssen.

  • 7
    2
    Vielflieger
    26.02.2021

    Wichtig wäre ebenfalls der Aubau der plangleichen Knotenpunkte (ein Niveau, Ampeln) des Südrings mit der Annaberger Straße, der Wolgograder Allee und der Sagorski-Straße zu planfreien Knotenpunkten (ohne Ampeln, zwei Niveaus, wie Überflieger). Dies würde den Verkehrsfluss von der B174 bis zur Autobahn A 72 gewährleisten und die leidigen Staus beseitigen.

  • 4
    10
    bürgerenergie
    26.02.2021

    @Deluxe:

    Das dürfen Sie zu Recht fragen. Aber bitte dann auch nicht vergessen, dass Bündnisgrüne im Bund seit mittlerweile mehr als 15 Jahren nicht mehr mitregieren. Dass Bündnisgrüne sich mit anderen erfolgreich für ein weiterhin öffentliches Bahnnetz eingesetzt haben. Dass wir es sind, die die Fernbahnanbindungen von Chemnitz auch über Dresden sowie nach Westen seit Langem forderten, als sich die Phantasie anderer noch in der Strecke über Leipzig erschöpfte.

    Und ja, nun sollten Sie bitte nicht beklagen, wenn wir nunmehr das tun, was Sie bisher vermissen. Nämlich eine Stärkung der Schiene gegenüber der Straße. Und auch ein Gegensteuern, wenn immer mehr Transitverkehr die "Ersatzautobahn" über Chemnitz statt die eigentliche Strecke über die A17 benutzt.

    Die betroffenen Menschen wissen, was sie daran haben. Zuallererst jene an der Zschopauer/B174, denen jegliche Erweiterung weitere Lasten beschert.

    Bernhard Herrmann, B90/Grüne

  • 19
    5
    Lexisdark
    26.02.2021

    Die B174 und Südring waren schon vor dem Ausbau der Bundesstraße laut und es staute sich der Verkehr. Hätte man es so gelassen, wäre es auch nicht besser geworden, im Gegenteil. Dass gerade in der Gemarkung Kleinolbersdorf-Altenhain der Lärmschutz nicht ganz stimmt, sieht man an großen Lücke bei der Brücke und der Abfahrt. Der Südring in der Verlängerung ist aber auch schon sehr lange geplant, allen kann man es sowieso nicht recht machen. Ein paar wenige werden immer negativ betroffen sein. Ob man dann immer auf Streit aus sein und alles blockieren muss, kann nicht richtig sein. Der Südring wird gebraucht und man sollte klar die Beeinträchtigungen auf ein Minimum begrenzen. Ganz ohne wird es aber nicht gehen.

  • 24
    5
    Deluxe
    26.02.2021

    @Herr Herrmann:
    Was haben Sie und Ihre Partei denn bisher dafür getan, daß der LKW-Verkehr reduziert und dorthin verlagert wird, wo er zu Zeiten der ach so schlimmen DDR-Planwirtschaft längst war, nämlich auf der Schiene?
    Nichts!

    Ihre Partei hat 7 Jahre lang im Bund mitregiert - passiert ist nichts, von Jahr zu Jahr stiegen die LKW-Zahlen damals wie heute. Statt dessen wird von Elektro-PKW fabuliert, was uns beim Schwerlastverkehr keinen Meter voranbringt.

    Wo ist denn der großangelegte Ausbau der Schiene? Wo sind denn die RoLa-Verladestationen? Die einzige, die es in Sachsen gab, wurde nach Fertigstellung der A17 dichtgemacht. An der Bahnstreckenstillegung hat Ihre Partei nichts geändert, bis heute liegen Tausende Kilometer Gleise brach.
    An der Profitorientierung der Bahn AG hat Ihre Partei nichts geändert - es geht nach wie vor um maximale Gewinne, egal zu welchem Preis. Lebensqualität hätten Sie anders herstellen können.

    Schauen Sie doch mal, wie es die Schweiz macht.

  • 16
    2
    HundG
    26.02.2021

    Sorry, aber wenn man heutzutage den Internationalen Schwerlastverkehr durch eine Stadt leitet mit vielen angrenzenden Siedlungen und Wohnbebauungen … ist das verantwortlich ?

    Zielsetzungen des Planfeststellungsverfahren - die Ableitung des Internationalen Schwerlastverkehr durch unsere Stadt !!!

    Zitat aus Planunterlagen:
    „Dieser Lückenschluss ... von Chemnitz besitzt damit einen maßgeblichen Anteil, die regionalen und überregionalen Verkehrsanteile, !!! insbesondere den Schwerlastverkehr !!! gezielt um (???) Chemnitz und damit zügig an die Bestimmungsorte (A4 & A72) zu leiten.“

    „ ... im Zusammenhang zu sehenden Maßnahmen die B 174 ... . Diese wichtige Verbindung erfordert eine zügige Fortführung in !!! das Stadtgebiet von Chemnitz !!! als Oberzentrum bis auf den bereits freigegebenen Südring und damit weiter in Richtung der Autobahnen A 72 bzw. über die Teilabschnitte der B 107 (Südringerweiterung) zur A 4. Beachtlich sind neben dem grenzüberschreitend Verkehr …“

  • 7
    31
    bürgerenergie
    26.02.2021

    Wenn MdB D. Müller, im Bund ungeachtet beklagten Klimawandels verantwortl. für ungebremste Fortsetzung dieser Großvorhaben aus den 1970-ern, in taubem Grünen-Bashing von "Wohlfühlvorschlag" redet, dann muss ich sagen:
    Ja, uns geht´s um besseres Lebensgefühl, für unzählinge Menschen längs der autobahnähnlich Chemnitz umschlingenden Trassen, über die sich bis 2030 + 50% (!) mehr LKWs wälzen sollen! In Adelsberg, Kleinolbersdf., Heckert, in Pasteur-, Semmelweisstr., aber auch an den aktuellen Enden in Walter-Klippel-, Eubaer, Stelzendorfer u. Bahnstr. u.v.a.m. Uns geht´s um deren bessere Lebensqualität.

    Das wird aber nicht durch immer neue LKW-Trassen erreicht, die Transit von Amazon & Co. zusätzlich heranziehen.

    Zu weit ist es schon jetzt, für wirkliches "Wohlfühlen" der Genannten. Nach Verlängerungen werden weitere nach Entlastung rufen.

    Hr. Müller: Wo bitte geht ÜBER den Sonnenberg Transit? Sie waren wohl lang nicht mehr da? Und Adelsberg?

    Bernhard Herrmann, B90/Grüne

  • 28
    7
    Mike1969
    26.02.2021

    Ich bin zwar kein Freund und Wähler mehr der SPD, da diese Partei aus meiner Sicht inzwischen keiner mehr braucht. Aber hier hat Herr Müller und Co uneingeschränkt Recht.
    Ich kann nicht erkennen, wie z.B. Abgase reduziert werden können, wenn die Auto-Lamine weiter durch die Innenstadt von Chemnitz Richtung z.B. Frankenberg und Dresden rollt. Mir fehlt bei den Grünen hier jeglicher vernünftiger und durchdachter Denkansatz. Ich finde das echt Krass was da los ist und Unverschämt der Umwelt gegenüber.