Talsperre Euba: Stadt spricht sich gegen Umbau zu Naturbad aus

Das Rathaus hat die Errichtung einer Freizeitstätte im Ort geprüft. Gegen dieses Vorhaben hätten aber mehrere Punkte gesprochen.

1Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    bürgerenergie
    12.01.2019

    Zu klären wäre zumindest, was denn die jetzt vorgeschlagene "Lösung" an jährlichen Folgekosten nach sich zieht. Auch die werden immens sein. Kein Wort aber dazu findet sich in der Verwaltungsvorlage, geschweige denn Jahreskostenvergleiche mit anderen Varianten, die ja auch Einnahmen, anderweitigen Nutzen (bspw. Hochwasserschutz) und eine Belebung der Stadt bedeuten würden.

    Und zur Frage der an die ehem. Gemeinde Euba mit dem Eingemeindungsvertrag gegebenen Zusage zur Errichtung eines Bades schweigt mach sich vollkommen aus. Was hält man von Rechtsverbindlichkeit?

    Die baulichen Grundlagen und Erfordernisse sind vollständig und gut dargelegt, bei den Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und der Investorenrecherche atmet die Vorlage dagegen geradezu die viel zu oft erlebte Ambitionslosigkeit.

    Und: Niemand müsste sofort alles sanieren, man müsste nicht sofort 8 Mio. Euro ausgeben. Es genügte zunächst in den kommenden 2 Jahren eine Sicherung gegenüber Hochwassereinstau und ein Aufhalten des weiteren Verfalls. Dafür ist das Geld im Haushalt eingestellt. Doch parallel dazu DARF keine Entwidmung erfolgen. Denn dies bedeutete das ENDGÜLTIGE Aus für alle Zukunftspläne.

    Der Antrag von B90/Grüne, SPD und Vosi/Piraten zur Wiederbelebung der Talsperre hat da deutlich tiefergehende Aussagen gefordert, als uns jetzt hier zur Entscheidung vorgelegt werden.

    Auf dieser dünnen Grundlage darf eine solch weitreichende Entscheidung nicht gefällt werden. Eine Entscheidung, die uns wieder einmal im Nachhinein (auch finanziell) teuer zu stehen kommen könnte.

    Bernhard Herrmann
    Stadtrat



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