Talsperre soll saniert werden

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Stadtrat stimmt Kompromissvorschlag zu

13 Jahre nach der Gründung des Vereins "Rettet die Talsperre Euba" haben die Stadträte einen großen Schritt zur Verwirklichung der Forderung getan. Am Mittwochabend sprachen sie sich mit großer Mehrheit für den Erhalt der Anlage aus. Die Abstimmung fand namentlich statt. OB Sven Schulze rief jeden Stadtrat dazu persönlich auf.

Zunächst soll die Staumauer, die derzeit nicht standsicher ist, saniert werden. Danach ist die komplette Erneuerung des Wasserbauwerks geplant, sodass danach ein Betreiber das Areal übernehmen kann. Eine Nutzung als Freizeitanlage wird angestrebt. Damit wird ein Kompromissvorschlag umgesetzt, den die Fraktionen CDU, SPD, Linke/Die Partei, Bündnis 90/Die Grünen und FDP in Zusammenarbeit mit der Verwaltung gemeinsam eingereicht hatten. Keine Mehrheit fand ein Vorschlag der AfD. Sie hatte die sofortige und komplette Sanierung der Talsperre gefordert. Als erster Schritt sollte die Staumauer gebaut werden.

Noch nicht geklärt ist die Finanzierung des Vorhabens. Laut Stadtverwaltung soll die Sanierung der Mauer rund 1,5 Millionen Euro kosten. Bislang ist kein Geld dafür im Doppelhaushalt 2021/22 eingeplant. Der Etat soll Ende März beschlossen werden. Jedoch soll Baubürgermeister Michael Stötzer laut Stadträtin Ines Saborowski (CDU) im Ortschaftsrat Euba erklärt haben, dass für die Mauersanierung Geld im Haushalt eingeplant sei. Für die Instandsetzung der Mauer sei schnelles Handeln nötig, betonte Bernhard Herrmann (Grüne). "Die Standsicherheit muss in Ordnung gebracht werden." (hfn)

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