Tauraer Feuerwehr erhält Extra-Geld

Rettungstruppe kann neue Digitalfunktechnik und Reparatur finanzieren

Taura.

Bei Feuer, Unfall, Sturm und anderen Katastrophen müssen sich die Gemeinde Taura und ihre Einwohner auf die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehren verlassen. Im Gemeinderat ist deshalb die Bereitschaft groß, der Truppe auch außerplanmäßige Ausgaben für Ausrüstungsgegenstände zu bewilligen. Die Entscheidung, mehr Geld als vorgesehen für neue Digitalfunkgeräte auszugeben, ist im Gemeinderat einhellig getroffen worden.

Wie Bürgermeister Robert Haslinger (CDU) erklärte, werden 2100 Euro für drei Handsprechfunkgeräte mit Zubehör gebraucht. Im Vorjahr war die Verwaltung von rund 1600 Euro ausgegangen. Ein Viertel davon, rund 400 Euro, sollte die Kommune finanzieren, der Rest mit Fördermitteln beglichen werden. "Aktuell ist der Preis höher", sagte Haslinger. Gemeinderätin Heike Schmidt (CDU) erkundigte sich vor der Abstimmung, ob die Geräte überall im Ort funktionieren. "Wir haben das Glück, dass es in unserem Einsatzgebiet Probleme wie beispielsweise in manchen Ortsteilen von Burgstädt nicht gibt", sagte Gemeindewehrleiter Marcel Kroll. Die Entfernung zum nächsten Mobilfunkmast sei günstiger.


Bei der notwendigen Reparatur des Rolltores an der Feuerwache empfahl Kroll, weiter abzuwarten, ob eine einfache Reparatur genügt oder ein teures Bauteil ausgetauscht werden muss. Das Tor hatte sich zuletzt mehrmals nicht automatisch, sondern nur von Hand öffnen lassen. Die Räte wollten den Mangel schon eher beheben lassen. Laut Kroll fehlen aber noch Kostenvoranschläge und Garantiezusagen. Die Räte folgten Krolls Empfehlung. Sie ermächtigten den Bürgermeister, nach Auswertung der Angebote kurzfristig eine Firma zu beauftragen. Die Reparaturkosten dürften jedoch nicht über 2400 Euro liegen.

Die Feuerwehren in Taura und Köthensdorf verfügen insgesamt über 43 aktive Mitglieder. Damit sei die Zahl der Aktiven zwar 2018 gegenüber 2017 um zwei gesunken, die Einsatzfähigkeit sei jedoch weiter gegeben, sagte er. Im Einsatzgeschehen zeichnete sich laut Kroll zuletzt eine Verschiebung hin zu technischen Hilfeleistungen ab. 2018 wurden die Tauraer Wehren zu zwei Bränden sowie zu je vier Einsätzen wegen Sturmschäden und zur Beseitigung von Ölspuren gerufen.

Handlungsbedarf sieht er beim Ausbau der Löschwasserstellen und beim Kauf eines Transporters.

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