Tausende gegen Treff

Online-Petition zu Plänen von Pro Chemnitz

Mehr als 30.000 Menschen haben bis Dienstagabend im Internet eine Petition gegen den geplanten Treff der teilweise rechtsextremen Bewegung Pro Chemnitz unterschrieben. Die Petition kann seit 1. März gezeichnet werden. Sie richtet sich an OB Barbara Ludwig, Baubürgermeister Michael Stötzer und die Stadtverwaltung, die Einrichtung des Treffs nicht zuzulassen. Bei einer Online-Petition müssen Name, E-Mail-Adresse, Postleitzahl und Heimatstadt angegeben werden. Auch falsche Angaben sind möglich.

Verantwortlich für die Aktion ist das Bündnis Aufstehen gegen Rassismus, das sich die Pläne von Pro Chemnitz wehrt. In einem Haus im Reitbahnviertel soll der Treff in dem Gebäude eingerichtet werden, in dem Pro Chemnitz-Chef Martin Kohlmann eine Anwaltskanzlei betreibt. Aufstehen gegen Rassismus hatte im Februar mehr als 600 Unterschriften gegen den Treff in Chemnitz gesammelt und die Listen OB Ludwig übergeben. Die Aktion läuft in der Stadt weiter, sagte Gabi Engelbrecht vom Bündnis.

Verlegt wurde das Kommunalwahlforum von Ende März auf den 25. April, zu dem das Bündnis Kandidaten für den Stadtrat einladen möchte. Thema wird der geplante Treff von Pro Chemnitz sein. (hfn)

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