Terror-Mitläufer zu Haftstrafe verurteilt

Das Landgericht Chemnitz hat am Mittwoch einen mutmaßlichen Mitläufer der rechtsextremen Terrorvereinigung "Revolution Chemnitz" im Berufungsverfahren zu elf Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Der 35-Jährige war mit fünf anderen wegen schweren Landfriedensbruchs und Körperverletzung angeklagt. Das Gericht hatte sein Verfahren vorige Woche abgetrennt, da er sich zum Verhandlungstag in Quarantäne befand. Alle Beschuldigten waren nach Überzeugung des Gerichts im Spätsommer 2018 an einer Auseinandersetzung auf der Schlossteichinsel beteiligt, bei der ein Mann verletzt und mehrere Menschen bedrängt und belästigt wurden. Der Anklage zufolge waren sie mit den bereits im März 2020 verurteilten acht Neonazis der Gruppierung "Revolution Chemnitz" als "Bürgerwehr" aufgetreten. (dpa)

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