Ticketpflicht schreckt Festbesucher ab

Bei der dreitätigen Feier in Burgstädt ist der Zuspruch geringer gewesen als sonst. Gäste äußerten viel Kritik - nicht nur an der Einlassregelung.

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55 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    3
    meynhard
    06.10.2020

    Erstmal vielen Dank an die Stadt Burgstädt, die trotz der hohen Hürden durch die Coronaverordnungen am Stadtfest festgehalten hat.

    Bei anderen Konzerten ist auch eine Registrierung erforderlich.
    Mir erschließt sich die Angst vor einer Registrierung, noch dazu bei der Stadtverwaltung nicht wirklich.
    Eine Demo gegen Coronaregulierungswut ist sicher der bessere Weg.
    Eine Desinfizierung bei einem leeren Platz wirkte auch auf mich irritierend.
    Bei Biertischgarnituren wäre es noch verständlich.

  • 13
    8
    censor
    05.10.2020

    Ich habe mir das "Festgehege" mit dem hohen Maschendrahtzaun und der Eingangsschleuse letzte Woche im Vorbeifahren angeschaut, und mein Kopf produzierte im Hintergrund eigenartige Bilder, die offenbar nicht nur mir sagten: Musste nich habn.

    Die Burgstädter haben offenbar beschlossen, sich nicht wegen ein bisschen Musik und ein paar Fressbuden die elektronische Fußfessel der online-Registrierung anlegen zu lassen.

    Man muss sich überlegen: wenn dort nur EINER anschließend positiv getestet wird, wandert die ganze Festgesellschaft in die Quarantäne.

    Und dann mussten auch noch alle raus, damit man den Platz desinfizieren kann?
    Ist das Satire?

  • 22
    4
    audioviele
    05.10.2020

    Die Logik ist hier offenbar die, dass bei Gesangsdarbietungen derzeit ein Mindestabstand von 4 Metern zwischen Bühnenkante und Publikum gesichert sein muss. Das gilt zumindest in geschlossenen Räumen.

    Aber Logik hilft bei Unsinnn auch nicht weiter, denn im August musste der Abstand noch 6 Meter betragen.

    Es stellt sich also die Frage, ob die Sänger durch das mehrmonatige Berufsverbot inzwischen bereits so geschwächt sind, das sie ihre Aerosole nun nicht mehr so weit schleudern können, oder ob das Virus über den Sommer flügellahm geworden ist.

  • 10
    3
    Hinterfragt
    05.10.2020

    Umkehrschluss:

    Wir stellen überall Lautsprecher auf und spielen Schlagermusik aus der Konserve ihne Ansagen, denn Corona mag das überhaupt nicht und bleibt fern.

    Dürft um Welten kostengünstiger sein, als die Entwicklung eines Impfstoffes ...

  • 17
    4
    Hinterfragt
    05.10.2020

    "... wo DJ Locke alias Matthias Kuot Schlagermusik auflegte - ... Das Mikrofon blieb freilich stumm. "Bei Ansagen und vielleicht noch Live-Musik hätten wir hier ebenfalls einzäunen müssen",..."

    Die Logik verstehe, wer will ...

    Obwohl, könnte ja sein, dass man bei Live-Musik verhindern will, dass die Besucher wegrennen?