Trinkwasser - Für Talsperren besteht Badeverbot

Das Baden in Trinkwasser-Talsperren ist verboten. Darauf weist die Landestalsperrenverwaltung hin. "Auch wenn die hochsommerliche Hitze an den Stausee lockt, darf das unmittelbare Ufer der Trinkwassertalsperren nicht betreten werden", warnt die Behörde. Das Verbot diene dem Schutz und der Sicherheit der Trinkwasserversorgung, denn die Wasserqualität habe Vorrang vor Badevergnügen. In der Schutzzone I, die die Wasserflächen und den gesamten Uferstreifen in etwa 100 Meter Breite umfasst, ist jegliches Betreten außerhalb von Wegen, das Lagern, Grillen sowie das Baden und Wassersport aller Art verboten. Auch Pferdebesitzer und Hundehalter dürfen ihre Tiere nicht am Stausee tränken oder baden lassen. Ein Wassernotstand in den Talsperren des Landkreises sei trotz Niederschlagsarmut nicht zu befürchten. Laut Landestalsperrenverwaltung befinden sich alle im grünen Bereich. Insgesamt gibt es in Sachsen 23 Trinkwassertalsperren, darunter Stollberg, die drei Bäche staut, unter anderem den Querenbach. (saho/kan)

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