Trotz Coronakrise noch fast 500 Ausbildungsplätze unbesetzt in Chemnitz

Unternehmen mehrerer Branchen kämpfen infolge der Pandemie um ihre Existenz. Dennoch haben Schulabgänger eine große Auswahl an Lehrstellen.

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1717 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    0
    mops0106
    27.07.2020

    @CPärchen:
    3.Versuch: Sachsen ist das Bundesland mit der niedrigsten Tarifbindung. Bei den Gehältern liegen wir an letzter oder vorletzter Stelle.
    Wegen Rente und Vorsorge: Ich hoffe, Sie träumen nicht ewig weiter, wenn Sie da auf die Politik hoffen.
    Schauen Sie sich die Armutsrenten an, die viele Menschen trotz jahrzehntelanger Arbeit erhalten. Und seit der Wende haben viele Menschen lange Zeiten der Arbeitslosigkeit in ihren Erwerbsbiografien. Seit der Agenda 2010 sind prekäre Arbeitsverhältnisse immens gestiegen. Viele Erwerbstätige können ohne Aufstocken nicht leben und werden nur noch Renten auf dem "Niveau" der Grundsicherung erhalten. Daran werden auch solche "bedeutenden" Sachen wie Grundrente, Mütterrente nichts ändern. Das ist Augenwischerei. Übrigens: Die Erhöhung der Rente in diesem Jahr ist auf der Lohnentwicklung im vergangenen Jahr begründet.

  • 0
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    Zeitungss
    27.07.2020

    @CP: Genau so ist es und ich habe nie etwas anderes gemeint. Ihr letzter Satz ist dabei ausschlaggebend und trifft das Thema zu 100%.

  • 1
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    CPärchen
    27.07.2020

    @Zeitungss: Ich dachte mit dem ersten Satz beantwortete ich den Satz indirekt mit. Ich bin AN ohne Leitungsfunktion.
    Und wegen der Pendler: ja, das finde ich richtig so. Deshalb habe ich auch wenig Mitleid, wenn einige Firmen über zu wenig Personal gegenüber der Politik jammern. Dieses Problem haben gut/fair zahlende Firmen meistens nicht.

  • 1
    1
    Zeitungss
    27.07.2020

    @CP: Ich bin auch bestens versorgt, was ich nicht der Gunst der AG zu verdanken habe. Der Gewerkschaft bin ich eher zu Dank verpflichtet. Der AN im Osten will sich diesen Luxus nicht leisten und somit sind diese "überbezahlten" Arbeitsverhältnisse an der Tagesordnung. Die Pendler flüchten vor dieser Überzahlung in den Westen, um Ihre letzte Frage wenigstens einigermaßen zu beantworten. Lohnlisten zu veröffentlichen, scheitert bekanntlich am Datenschutz.
    Meinen gestrigen letzten Satz wollen Sie nicht beantworten, würde die Sache allerdings etwas aufhellen und ins richtige Licht rücken.
    Um auf den Ursprung zurückzukommen, die Jugend hat es auch erkannt, deshalb dieses Dilemma.

  • 3
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    CPärchen
    27.07.2020

    @Zeitungss:
    Ich hab meine Stelle und bin glücklich, muss also nicht bei Freunden loslegen.
    Und wegen Vorsorge und Rente: Da werden die Parteien schon aufpassen, dass sie es sich nicht mit dem Wählerkreisen versauen. So wurde doch genau an diesem Juli die Rente erhöht, trotz Wirtschaftseinbruch. Grundrente, Müttergeld, Rentenerhöhungen,... davon träumen andere Gruppen.
    Und wegen des Vergleichs für Handwerksberufe: haben Sie mal ein Beispiel Neue/Alte Bundesländer, woran sie ihre Kritik anlehnen?

  • 2
    1
    Zeitungss
    26.07.2020

    @CP: Es sind sicherlich viele Arbeitsplätze im Bereich ihrer Freunde frei, einfach loslegen. Von diesen üppigen "Verdiensten" noch vorsorgen, ein Lacher für sich. Wie die zukünftige Rente aussieht , muss man auch nicht reden. Und noch einmal, in den Gebrauchten geht es wesentlich besser und die müssen dort auch "dokumentieren".
    Falls Sie selbst AG sind oder diesen nahe stehen, akzeptiere ich diese Meinung voll und ganz, würde ich auch so tun.

  • 4
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    Malleo
    26.07.2020

    CP
    Dafür darf man, auch nach Willen unserer Grünen, mit geringeren Auflagen als Heilpraktiker arbeiten als für Menschen Bratwürste zu verkaufen.

  • 4
    1
    CPärchen
    26.07.2020

    Eine Freundin ist Altenpflegerin und die Kritik liegt in den bekannten Arbeitsumständen, nicht in der Bezahlung.
    Der Vater eines Freundes arbeitet als Kraftfahrer und liefert Getränke aus. Durch den Altbau bei einigen Kunden ist es körperlich ungesund die Fässer zu schleppen (inklusive Zeitdruck)

    Kurzum: die Löhne höre ich kaum kritisiert, umso mehr Dokumentationspflichten, Körperliche Anstrengungen über das gesunde Maß hinaus, ungeeignete Chefs, 3-Schicht-Systeme,... .
    Aber natürlich sind das ausschließlich Eindrücke aus meinem Umfeld und keine statistischen Erhebungen.

  • 2
    2
    Zeitungss
    26.07.2020

    @CP:Der Schwerpunkt lag beim Handwerk und nicht im ÖD, IT und E-Commerce. Soziales, Logistik usw. sind weit ab abgeschlagen, fragen Sie eine Altenpfleger, Kraftfahrer (dabei die Arbeitszeit nicht vergessen) oder einen Fahrer beim ach so billigen Flixbus. Ich fürchte, hier erhalten Sie nur Zustimmung.

  • 4
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    CPärchen
    26.07.2020

    @Zeitungss: Natürlich möchten diese die Löhne drücken. Ist ja logisch und nachvollziehbar.
    Es liegt in einem gewissen Grad aber auch in der eigenen Entscheidung, wo man arbeitet.

    Wie schon geschrieben: Wenn man jung ist, macht es keinen Sinn, sich an ein Unternehmen zu binden, was schlecht bezahlt.
    Bei mir im Freundeskreis arbeiten alle zu fairen Löhnen und niemand meckert (Branchen: Soziales, Öffentlicher Dienst, Logistik, Handwerk, Erziehung, IT, E-Commerce)

  • 9
    1
    vonVorn
    26.07.2020

    @BuboBubo, mir hat es nicht geschadet den Hammer zu feilen. Da muss ich MuellerF recht geben, ist schlecht wenn der Strom ausfällt und ich weis nicht weiter.

  • 4
    4
    Zeitungss
    26.07.2020

    @CP: Ich könnte Ihnen eine Reihe AG nennen, welche die Löhne eher drücken möchte. Auswahl gefällig???

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    CPärchen
    25.07.2020

    @Zeitungss: ich kann zumindest sagen, dass die Preise für den Endkunden sich immer mehr annähern.
    Ich habe auch ein Familienmitglied in den alten Bundesländern als Geselle: 15€/Std. Soviel sollte sich das von uns nicht nehmen, denn bei fast 10€ Mindestlohn würde ich nicht für 12€ als Geselle arbeiten. Eine Freundin arbeitet als Fachkraft im Sozialbereich: 16€/Std.
    Problematisch ist es eher für Ältere, die schwerer eine neue Anstellung finden und für diejenigen, die schon sehr lange auf der selben Stelle ohne Gehaltsverhandlung tätig sind.
    Für uns Jüngere gibt es Möglichkeiten!

  • 10
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    BuboBubo
    25.07.2020

    @MuellerF: Ich bin nicht wirklich davon ausgegangen, dass das gezeigte Foto irgendjemandem in seiner Berufswahl beeinflusst. Den angehenden Facharbeitern traue ich durchaus zu, sich qualifiziert zu informieren.
    Es ist sicher auch sinnvoll, grundlegende HANDarbeiten zu erlernen (auch wenn einem das wenig nutzt, wenn die CNC-Technik tatsächlich mal kaputtgeht).
    Ich bleibe aber dabei, dass das Bild eine sehr antiquierte Darstellung ist, die auch eine fragwürdige Wertschätzung des Berufes transportiert. Wer jemals im Fach WERKEN einen Hammer feilen musste, wird das nachvollziehen können.
    Wenn man möchte, kann man zeitgemäße und sehr attraktive Bilder des Berufes anfertigen - das Netz wimmelt davon.

  • 19
    9
    Zeitungss
    25.07.2020

    SACHSEN = BILLIGLOHNLAND !!! Man spart an allen Ecken und Kanten schon bei ausgebildeten Facharbeitern, bis auf ganz wenige Ausnahmen. Die Jugend ist heute durchaus in der Lage für ihre Zukunft weiterzudenken, was den derzeitigen Zustand erklären dürfte, selbst wenn es niemand hören möchte.
    Nach wie vor gilt der Spruch Fa. XY & Sohn - sehr viel Arbeit - wenig Lohn. Dieser Zustand gegenüber den gebrauchten Ländern hat sich nun einmal herumgesprochen, was selbst der Blinde und Taube mitbekommen haben dürfte.
    Ich denke, die hier Jammernden wissen es auch.

  • 30
    3
    MuellerF
    25.07.2020

    @Bubo: Wie soll man denn überhaupt irgendein ein Berufsbild mittels eines einzigen Fotos darstellen?
    So ein Foto ist auch sicherlich nicht entscheidend für die Berufswahl.
    Zerspanungsmechaniker arbeiten heute meist mit Maschinen, die programmiert werden (CNC).Trotzdem sollte man die berufstypischen HANDwerklichen Fähigkeiten & Tätigkeiten schon auch beherrschen, meinen SIe nicht?
    Technik kann ja auch mal kaputtgehen...

  • 8
    22
    BuboBubo
    25.07.2020

    Das Foto zeigt sicherlich das typische Berufsbild eines Zerspanungsmechanikers/einer Zerspanungsmechanikerin.
    Sehr motivierend!