Trotz Symptomen: Kein Test in der Corona-Ambulanz

Eine Chemnitzerin mit einer Vorerkrankung wird in der Messe abgewiesen. Die makabere Aussage einer Mitarbeiterin verärgert die Patientin.

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Coronavirus: Unser Angebot zur Lage in Sachsen, Deutschland und der Welt

14Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 11
    1
    d0m1ng024
    20.03.2020

    Die Ressourcen sind knapp... Es müssen auch Tester für den Höhepunkt der Epedemie vorhanden sein. Und so wie es derzeit ausschaut, kommen die Hersteller mit der Herstellung solcher Test´s gar nicht mehr hinterher.

    Die Leute müssen sich halt endlich mal an die Regeln halten und nicht, wie gestern in Massen auf dem Markt oder im Konkordiapark rumspringen.

  • 9
    2
    Pixelghost
    20.03.2020

    @774029, „ Wie Frau Müller in der Corona-Ambulanz abgefertigt wurde, spiegelt leider das aktuelle Gesundheitswesen unseres Landes wider.“

    Ich lag in den letzten drei Jahren zusammen genommen ein Jahr in verschiedenen Kliniken.
    Ich habe ausnahmslos medizinisches Personal kennen gelernt, die sich mit Hingabe, Verantwortung und Hingabe um meine Gesundheit und Wohlergehen gekümmert haben.

    Ihre Schelte kann ich nicht nachvollziehen.

    Dazu gehört aber auch, dass man sich gegenüber den Klinikmitarbeitern vernünftig benimmt.
    Anderes habe ich mit eigenen Augen und Ohren erlebt.

  • 3
    2
    Goschi
    20.03.2020

    Unfassbar, wie diese Frau abgefertigt wurde. Wenn man von denjenigen die eine kompetente Auskunft geben sollen, dies so geschieht ist das entweder sehr schwarzer Humor oder die Wissen mehr als man uns wieder mal erzählt und es entspricht den Tatsachen.

  • 13
    1
    MuellerF
    20.03.2020

    Die Frau Müller verhält sich schon widersprüchlich: einerseits befürchtet sie stark, Corona zu haben, andererseits tut sie, wovon seit Wochen vehement abgeraten wird im Falle einer Infektion: "einer älteren Dame helfen". Gut gemeint ist nicht das Selbe wie gut gemacht!

  • 9
    0
    Pixelghost
    20.03.2020

    „ Da Filis Müller vor einigen Tagen zudem Kontakt zu einer Person mit Erkältungssymptomen hatte....“

    Ich gehöre zur Risikogruppe und bleibe ZUHAUSE - seit 3 Wochen schon. Einziger Kontakt. Meine Frau. Und die hat Homeoffice.

    Raus gehe ich mit Vorsicht. Abstand zu anderen - schon seit längerer Zeit. Ich tue einen Teufel, um jetzt mit irgend jemanden Kontakt aufzunehmen ob er Erkältungssymptome hat oder nicht.

  • 15
    2
    martindamm
    20.03.2020

    wer sich krank fühlt, bleibt zu hause. wer die virus-symtome hat, hat das mit seinem arzt abzuklären. die panikmache auf die jetzt jeder aufspringt, bringt kurz oder lang das gesellschaftliche gefüge durcheinander. und eins ist klar ... noch schlimmer als die angst vorm virus ist die existenzangst.

  • 12
    2
    MuellerF
    20.03.2020

    612115: "Testen, testen, testen" ist ja im Prinzip auch richtig, man muss aber die Kapazitäten & Resourcen, die dafür zur Verfügung stehen, auch (zeitlich & räumlich) koordiniert einsetzen.

  • 10
    8
    612115
    20.03.2020

    @MuellerF: Der Generaldirektor der WHO hat schon vor Tagen alle Länder aufgefordert zu "testen, testen, testen". Welche virologischen Erkenntnisse und Erfahrungen lassen Sie zu einer anderen Strategie als die Weltgesundheitsorganiation kommen? Leider wird nicht berichtet, warum man in Chemnitz selbst symptomatische Hochrisikopatienten nicht testet und ob wie es um die Testkapazitäten in Deutschland bestellt ist.

  • 8
    4
    Ramomba
    20.03.2020

    @ martindamm Es macht doch keinen Sinn, alle zu testen. Das ist ein unfassbarer Aufwand, würde ewig dauern und wenn wir fertig sind, können wir wahrscheinlich wieder von vorne beginnen. Sinn könnte – aus meiner laienhaften Sicht – machen, wenn wir alle jene, die jung sind und eine Vorerkrankung haben UND Symptome zeigen, ohne weitere Bedingungen testen. Deshalb, weil sie meist noch Familien haben, Jobs, sich aus dem Leben nicht ganz rausnehmen können. So können wir deren Gesundheit schützen. Alle anderen Menschen sollten einfach jeglichen Kontakt zum am meisten gefährdeten Personenkreis – den Alten, Schwerkranken, Schwangeren, Menschen mit Behinderungen – lassen. Außer natürlich diese unter aller gebotenen Vorsicht mit Einkäufen, Apothekenerledigungen u.ä. zu helfen. Was auch dazu gehört, dass man letzteren Personenkreis ganz klar um Eigenschutz bittet – wenn nicht sogar auffordert oder schlimmstenfalls zwingt, sich selbst zu schützen: Nicht einkaufen gehen, nicht mit ÖPNV fahren, niemanden besuchen, Spaziergänge nur mit großem Abstand auf andere. Hände Waschen, Hände Waschen, Hände Waschen.

  • 30
    4
    MuellerF
    20.03.2020

    @martindamm: Jeder "negativ" Getestete kann sich theoretisch 5 Minuten nach dem Test infizieren-dann hätte man nur sinnlos Resourcen verschwendet & der Patient mit dem falschen Befund wiegt sich in falscher Sicherheit & steckt weitere Menschen an-wem soll das nützen?

  • 25
    7
    kobrili
    20.03.2020

    Wenn jeder der Panik hat in die Ambulanz rennt, ist der Kollaps nicht mehr weit. Genauso gut könnte man sich (oder andere) auf dem Heimweg von der Ambulanz infizieren, wenn man sich nicht an die empfohlenen Richtlinien hält. Das muss in die Köpfe.

  • 11
    22
    martindamm
    20.03.2020

    die bloße sorge reicht doch nicht aus um sich in quarantäne zu begeben. es könnte schließlich auch influenza, schweine- oder vogelgrippe sein. diese frau gehört getestet!!! jeder gehört geteset, sonst gibt es keine gewissheit ... da müsste man ja ein halbes jahr in quarantäne bei allen viren ...

  • 26
    4
    Ramomba
    20.03.2020

    Ja, das regt einen sehr auf und schürt auch Sorge! Völlig unverständlich ist eine solche Ablehnung für Bürgerinnen und Bürger, die eine Vorerkrankung haben, durch die sie eine besondere Schwere der Corona-Erkrankung fürchten müssen. Auch die Sorge, sich bei Menschen angesteckt zu haben, die selbst gar nicht wissen, dass sie Träger des Virus sind, ist nachvollziehbar – warum sollten sonst jetzt solche Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden? Was weiß ich, wer vor mir den Einkaufswagen in der Hand hatte? Im Bus den Knopf an der Tür gedrückt, am Bankautomat die Pin eingegeben hat. Klar, dass man in Sorge ist, wenn überall darum gebeten wird, nur für notwendige Besorgungen das Haus zu verlassen, die Alten, Kranken zu schützen. Aber was ist der Schutz wirklich wert, wenn Menschen wir Frau Müller nicht getestet werden? Was, wenn sie infiziert ist? Schon andere andere infiziert hat, weitere anstecken wird? Und sie ist kein Einzelfall! Aber können, sollten wir alle testen? Reichen die Tests überhaupt? Sollten nicht nur Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der wichtigen infrastrukturellen Bereiche regelmäßig getestet werden? Das System steht vor vielen Fragen, vor Herausforderungen, auf die niemand vorbereitet ist. Niemand!!! Da gilt: Verständnis, Rücksicht, Nachsicht, Weiterdenken. Zum Schluss agieren überallen „nur“ Menschen. Seien wir ihnen dankbar, dass sie das überhaupt tun.

  • 30
    3
    774029
    20.03.2020

    Wie Frau Müller in der Corona-Ambulanz abgefertigt wurde, spiegelt leider das aktuelle Gesundheitswesen unseres Landes wider. Der Umgang der Mitarbeiter mit den Patienten sollte auch dort dringend sensibilisiert werden, da Abweisungen zu ungewollten Gegenreaktionen dieser Menschen führen kann.
    Aber Frau Müller, wenn Sie schon die Sorge haben, infiziert zu sein, sollten Sie dringend davon absehen, sich Älteren zu nähern und sich selbst in Quarantäne begeben!