Tumult in Asylheim: Mitarbeiterin verletzt

Die Frau wurde in der Erstaufnahmeeinrichtung in Ebersdorf von einer Menschenmenge gegen eine Tür gedrückt, vor der sich Hunderte Flüchtlinge drängten. Ministerpräsident Tillich machte sich gestern vor Ort ein Bild von der Lage - heimlich.

17Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    2
    Pedroleum
    18.08.2015

    @berdnischulzi,

    1. Zitat:
    „Ich warte schon auf den Widerspruch, nur eben bitte, mit korrekten Ideen, wie das alles machbar sein soll.“

    Was sind Ihrer Meinung nach „korrekte Ideen“?

    Falls Sie das Thema wirklich interessiert, möchte ich Sie darauf verweisen, dass bereits Ideen in der politischen Debatte erörtert werden. Es gab Vorschläge aus unterschiedlichsten Richtungen, jüngst z. B. von De Maizière, Seehofer oder Oppermann. Es ist allerdings schwer, über dieses komplexe Thema Asylpolitik so allgemein zu sprechen und die allgemeine Entwicklung genau abzusehen. In Deutschland ist es meines Erachtens wichtig, die Asylverfahren zu beschleunigen. Das wird aber wohl Geld kosten, das niemand bezahlen will.

    2. Zitat: „Ich kann auch die Blauäugigkeit mancher Einwanderungsbeführworter nicht so recht verstehen. Denken die, der Spuk ist nächstes Jahr vorbei? Was denken die sich denn, wie das in Zukunft aussehen und gehändelt werden soll?“

    Wieso Blauäugigkeit? Sagen Sie mir bitte, wie Sie die Menschen davon abhalten wollen, zu uns zu kommen? Von turmhohen Zäunen oder lebensgefährlichen Wüsten- und Meerespassagen lassen sie sich offenbar nicht abhalten.

    Offenbar handelt es sich um ein langsfristiges Problem, das solange bestehen wird, wie es 1. Krisenherde, 2. politische Unterdrückung, 3. ein wirtschaftliches Gefälle zwischen Europa und den Ländern in der umliegenden Region und 4. für die sogenannten Wirtschaftsflüchtlinge keine Alternativen gibt, aus ihrer Notsituation herauszukommen. Diese vier Punkte zu lösen ist eine langfristige Aufgabe mit ungewissem Ausgang.

    Solange diese Punkte nicht gelöst sind, werden Sie die Migration dieser Menschen auch nicht mit noch restriktiveren Maßnahmen lösen – es sei denn, Sie haben einen überzeugenden Vorschlag, den ich aber bisher nicht vernommen habe.

    Vielmehr ist eine langfristige Lösung für den Umgang mit den Flüchtlingen in der EU unausweichlich. Die Bürger in der EU haben die Wahl, das Beste daraus zu machen oder die Situation weiterhin mit kurzfristigen Behelfslösungen zu verschärfen.

  • 10
    1
    berndischulzi
    14.08.2015

    Die deutsche Asylpolitik mag ja in der Theorie sehr restriktiv sein, in der Paxis kommt sie einem aber völlig überfordert und planlos vor. Und diese wird auch noch durch nichtexistierende Grenzen absolut unterlaufen.
    Unterhalten worden, oder eher geschwatzt worden ist schon genug, hier sollte mal gehandelt werden, um das irgendwie in gewisse geregelte Bahnen zu lenken. Denn der derzeitige Zustand ist ja unhaltbar.
    Ich kann auch die Blauäugigkeit mancher Einwanderungsbeführworter nicht so recht verstehen. Denken die, der Spuk ist nächstes Jahr vorbei? Was denken die sich denn, wie das in Zukunft aussehen und gehändelt werden soll? Ich hätte gern mal eine seriöse Auskunft, wie in Zukunft die Mengen an Geld für die Leute aufgebracht werden soll, ohne irgendwelche Abstriche im sozialen Bereich in diesem Land. Denn woanders wird man es nicht weg nehmen. Da werden die derzeitigen Rentenkürzungen nicht reichen. Was jetzt passieren wird, das wird schlimmer als die Grünen und Schröder.
    Ich warte schon auf den Widerspruch, nur eben bitte, mit korrekten Ideen, wie das alles machbar sein soll.

  • 5
    0
    gelöschter Nutzer
    14.08.2015

    Noch mal zu fp2012:
    Sind es nicht zu einem Großteil auch die Medien und die Politik, die aus der Bevölkerung nur Schwarz/Weiß, Gut/Böse und linksextrem/rechtsextrem machen? Oder aus normalen Asylpolitikkritikern fremdenfeindliche Rassisten? Der Artikel war in mindestens drei Tageszeitungen (http://www.alwins-blog.de/?p=14506) Die Methode, ein Volk zu entzweien (die letztlich in einer Radikalisierung gipfelt) gibt es doch schon viel länger: Raucher gegen Nichtraucher, Autofahrer gegen Radfahrer, Häuslebauer gegen Mieter. Irgendeiner wird doch immer geschickt gegen den anderen ausgespielt. So ein enzweites und durch wachsende Zuwanderung auch noch durchmischtes, gleichgeschaltetes und heimatloses Volk quer über den Erdball lässt sich von einigen Eliten natürlich viel leichter beherrschen und ausbeuten. Und als Zankapfel unter jenen, die man unterdrücken will, forciert man ein Wiedererstarken der Religionen und damit der Religionskonflikte. DAS IST ALLES GEWOLLT!! Dieses Vorgehen hat Methode. Man nennt das auch "Die Strategie der Spannung". Die großen Eliten haben ein Interesse daran, dass DAS Volk oder DIE Völker gespalten sind. Für was? Wir werden es sehen. An Zufälle glaube ich dabei nicht mehr.

    Was die Migrationsindustrie anbelangt, da hat ´voigtsberger´ Recht. Das Geschäft mit den armen Asylanten ist mittlerweile lukrativer als der internationale Drogenhandel. Aus Flüchtlingsströmen ist purer Menschenhandel geworden. Und auch ProAsyl ist ein Lobby-Verein, wenn auch ursprünglich mit lauteren Absichten. Aber die lassen sich ihre Daseinsberechtigung auch nicht gern wieder abschieben. Das Geschäft mit den Asylanten läuft hervorragend und auf den verschiedensten Ebenen. In der FP ist heute übrigens ein Interview. (http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/DEUTSCHLAND/Die-ganze-Welt-will-gar-nicht-zu-uns-artikel9274118.php) Ich teile nicht jede Ansicht der Proffessorin. Aber was sie zum komplexen Thema Migrationsindustrie anschneidet, stimmt. Und auch in Deutschland verschwinden Gelder in Kanälen der Migrationsindustrie in Größenordnungen. Der Helfer vor Ort bekommt davon nicht mal was mit......

  • 1
    3
    Pedroleum
    14.08.2015

    @A809626

    1. Zitat: „Ich habe mich mal schlau gemacht und richtig recherchiert. Ich hoffe, jetzt nix Falsches zu sagen. Wenn ich das Zitat (Kanzlerin) vorschnell als Tatsache eingestellt habe, dann tut es mir leid. Das Zitat ,Die Bürger müssen lernen, .....‘ stammt von einer SATIRE-SEITE!!!“

    Danke für die Klarstellung. So etwas sollte man schon dazusagen, anstatt es jemanden zuzuschreiben, um ihm oder ihr irgendetwas zu unterstellen.

    2. Zitat: „Nun sagt man ja, Satire enthält immer einen Funken Wahrheit...... Fakt ist, dass dieses satirisch der Kanzlerin zugewiesene Zitat so abwegig nicht ist. Denn wenn die eliten dieses Landes vor etwas Angst haben, dann vor der Möglichkeit, dass das Volk anfängt zu denken, aufsteht und auf die Straße geht.“

    Doch es ist abwegig, dass die Kanzerlin so etwas sagt, denn sie ist nicht bekannt dafür, dass sie Aussagen macht, bei denen sie sich dermaßen angreifbar macht, wie mit diesem untergeschobenen Zitat.

    3. Zitat: „und anderseits die naiv-blinde rot-grüne Gutmenschenszene, die gegen jede Kritik an unserer Asylpolitik extrem reagiert. [...]
    ich bin nicht schwarz oder weiß, gut oder böse.“

    Wenn Sie von einer „naiv-blinde[n] rot-grüne[n] Gutmenschenszene“ schreiben, „die gegen jede Kritik an unserer Asylpolitik extrem reagiert“, ist das ziemlich schwarz-weiß gezeichnet.

    Denn es ist nicht so, wie Sie das darstellen. Man kann über Verbesserungen in der Asylpolitik reden. Was aber momentan vielerorts geschieht, ist, dass Menschen behaupten, sie würden die Asylpolitik kritisieren, während sie aber in Wirklichkeit hetzen und das Asylrecht weiter verschärfen wollen – obwohl die deutsche Asylpolitik bereits ziemlich restriktiv ist.

    Wenn ich darauf hinweise, dass ein Kommentar Hetze ist und keine differenzierte Kritik, muss ich mit ziemlich unsachlichen Reaktionen rechnen
    (siehe z. B. diesen Kommentarverlauf: http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/DEUTSCHLAND/Fluechlingskosten-verdoppeln-sich-Laender-fordern-mehr-Geld-artikel9258375.php#kommentare).

    Und das Wort „Gutmensch“ schaffte es übrigens beim Unwort des Jahres 2011 auf den zweiten Platz, weil es meist genutzt wird, „um Andersdenkende pauschal und ohne Ansehung ihrer Argumente zu diffamieren und als naiv abzuqualifizieren“ (vgl. http://www.unwortdesjahres.net/fileadmin/unwort/download/pressemitteilung_unwort2011_01.pdf).

    Was hat das mit einer sachlichen Diskussion oder berechtigter Kritik zu tun?

  • 7
    1
    vomdorf
    14.08.2015

    in dem von voigtsberger genannten bericht stand auch, dass den flüchtlingen das taschengeld für einieg monate im voraus bezahlt würde.....


    wie bitte? taschengeld wird im voraus ...monate im voraus...gezahlt? und die lehrer, die einen ddr-abschluss haben (weil es eben damals solche abschlüsse gab und ihnen nach der wende nicht die möglichkeit gegeben wurde, ein z.b. fehlendes fach nachzuholen) müssen 12 monate auf die nachzahlung ihrer höhergruppierung ( besser ein bisschen höher, denn sie dürfen so arbeiten, wie die anderen, bekommen nur weniger, trotz der jetzigen anhebung) warten? da gibt es natürlich eine sog.*überleitungsfrist*, klar, dafür ist kein geld sofort da. schließlich arbeiten diese leute ja auch dafür.
    es ist irgendwie einiges faul in diesem land. und mir wird manchmal angst....

  • 10
    1
    voigtsberger
    13.08.2015

    Heute kam ein toller Bericht über die deutsche Asylpolitik, mit Erkenntnisse eines Hamburger Wirtschaftsprofessor, der die Versorgung von Asylbewerbern und ausstatten der Aufnahmeeinrichtungen, als Konjunkturprogramm für unsere Unternehmen bezeichnet und die Bundesregierung sich auch bei den Folgekosten eine Konjunkturbelebung der Wirtschaft für längere Zeit erhofft, dies habe ich schon in anderen Kommentaren zur Sprache gebrachte und wurde von Asylbefürwortern scharf gescholten, weil ich von einer Asyl-Industrie schrieb, wo sich einige als sogenannte Gutmenschen an dieser ungebremsten Zuwanderung eine "Goldene Nase" verdienen und was ist wenn die staatlichen Mittel für unsere Neubürger nicht mehr aufgebracht werden können, werden dann die gesetzlichen Renten noch weiter runder gefahren, werden wir für unsere Kinder Schulgeld bezahlen usw. und wie reagieren unsere Gäste dann, wenn außer Kost und Logie nichts mehr zu holen ist?

  • 5
    0
    gelöschter Nutzer
    13.08.2015

    @fp2012: Ich bin das beste Beispiel für ´kein Mittelmaß....´? Das heißt also extrem? Na vielen Dank, so habe ich mich noch nicht gesehen. Ich bin weder links- noch rechtsextrem, noch streng gläubig (eigentlich überhaupt nicht), ich bin weder militant noch radikal, ich bin auch nicht himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt. Aber es ist doch wohl nicht zu übersehen, dass sich diese Gesellschaft(-ordnung) radikalisiert. Darüber gibt es sogar Studien, und mir macht diese Tatsache Angst.
    EXTREM und KEIN gesundes MITTELMASS sind einerseits echte(!!) Rechtsradikale, die Asylheime anzünden und Hass- und Gewaltattacken planen und ausführen, die gegen Leib und Leben der Asylanten zielen; und anderseits die naiv-blinde rot-grüne Gutmenschenszene, die gegen jede Kritik an unserer Asylpolitik extrem reagiert. Ich bin keines von beiden, mir liegt das fern. aber die Gesellschaft radikalisiert sich; es ist einfach so. Dazu muss ich keine "dunklen Mächte beschwören" und ich bin auch kein "Beispiel für Unfähigkeit". Unfähig ist die Politik - und das nicht nur in der Asylproblematik. Welchen Fehler soll ich bei mir suchen, wenn ich mit der Asylpolitik nicht einverstanden bin? Ich habe die nicht gemacht. Aber für die Kritik daran bin ich schon mehrfach angefeindet wurden. Eigentlich könnte ich mich zurücklehenen und denken, "leckt mich am A... und macht doch, was ihr wollt" Mir ist aber nicht egal, wohin dieses Land, dieses Europa und die Zukunft meiner Kinder steuern. Das hat auch nicht nur was mit der Asylpolitik zu tun. Das hat auch was mit der politischen und wirtschaftlichen Amerikanisierung der Restwelt genauso wie mit der Russlandpolitik unseres Landes zu tun. Auch da knie ich mich tief rein und bin dabei schon heftig angeeckt.
    Keine Angst fp2012, ich bin nicht schwarz oder weiß, gut oder böse. Ich bin auch kein prinzipienloser Wutbürger. Ich mache mir nur meine Gedanken.

    @ finnas und petroleum: Ich habe mich mal schlau gemacht und richtig recherchiert. Ich hoffe, jetzt nix Falsches zu sagen. Wenn ich das Zitat (Kanzlerin) vorschnell als Tatsache eingestellt habe, dann tut es mir leid. Das Zitat "Die Bürger müssen lernen, ....." stammt von einer SATIRE-SEITE!!! Nun sagt man ja, Satire enthält immer einen Funken Wahrheit...... Fakt ist, dass dieses satirisch der Kanzlerin zugewiesene Zitat so abwegig nicht ist. Denn wenn die eliten dieses Landes vor etwas Angst haben, dann vor der Möglichkeit, dass das Volk anfängt zu denken, aufsteht und auf die Straße geht.
    In einer Gesellschaft, die sich immer weiter radikalisiert (@fp2012), weil die Politik immer mehr am Bürger vorbei geht, wird es nicht so friedlich ausgehen wie 1989.

  • 1
    4
    fp2012
    13.08.2015

    Bezüglich des Ausspruches:
    "Die Bürger müssen lernen, sich den Richtlinien der Politik besser anzupassen und unterzuordnen, damit die derzeitige Politik nicht gefährdet wird"
    einfach mal googlen (mit Anführungsstrichen). Dann landet man auf seinem Blog, den wahrscheinlich sonst keiner liest. Ist angeblich von einem Satiriker. Wenn dem so ist, ist das einfach mal eine Lüge von A809626.

  • 0
    6
    fp2012
    13.08.2015

    @A809626:
    "Es gibt kein (Mittel-)Maß mehr; nur noch gut und böse, schwarz oder weiß, "
    Stimmt. Und Sie sind das beste Beispiel für die Unfähigkeit von uns selbst, genau das zu verhindern.
    Warum schieben Sie es ab auf dunkle Mächte, die uns das schwarz und weiß verordnen? Sind wir schon so degeneriert, dass wir selbst nicht mehr in der Lage sind, Zwischentöne zuzulassen?
    Nein. Weil es einfacher ist, auf die Medien, die Politik und was sonst noch zu schimpfen. Es ist einfacher als den Fehler bei sich zu suchen.
    Es ist einfach ein Armutszeugnis. Ich nehme mich selbst nicht aus. Ich entdecke solche Tendenzen auch bei mir. Aber ich kämpfe wenigstens dagegen an.

  • 0
    3
    Pedroleum
    13.08.2015

    @A809626, Zitat: „Die Bundeskanzlerin sagt dazu: ,Die Bürger müssen lernen, sich den Richtlinien der Politik besser anzupassen und unterzuordnen, damit die derzeitige Politik nicht gefährdet wird‘“

    Wann und wo hat die Kanzerlin diesen Satz geäußert?

  • 2
    0
    finnas
    13.08.2015

    "Die Bürger müssen lernen, sich den Richtlinien der Politik besser anzupassen und unterzuordnen, damit die derzeitige Politik nicht gefährdet wird."
    Ich kenne diesen Ausspruch der Kanzlerin, den A809626 ihr zuschreibt, nicht. Wenn sie das wirklich gesagt hat, wäre das ein dicker Hund.
    Da merkt man doch gleich, wo die Kanzlerin ihr Politikverständnis gelernt hat. Der vorherrschenden Politik anpassen und unterordnen, das kommt zumindest den ehemaligen DDR-Bürgern sehr bekannt vor.

  • 6
    0
    gelöschter Nutzer
    13.08.2015

    @ berndischulzi: zur Aussage "In der Politik geschieht nichts ohne Hintergrund."
    Eigentlich hat es doch politisch und medial ganz gut geklappt, das Volk (oder die Völker) gegeneinander aufzuwiegeln. Es gibt kein (Mittel-)Maß mehr; nur noch gut und böse, schwarz oder weiß, Amerikafreunde und Putin“versteher“ oder Amerikafeinde und Russlandhasser, Gutmenschen und Rassisten, links oder rechts. Nix mehr dazwischen, nur noch Extreme.
    „Die Welt ist aus den Fugen“ (Peter Scholl-Latour).

    Meine Schwiegertochter schrieb mir: "Weil es für das eine oder das andere sowieso keine Lösungen gibt – und den meisten Menschen ohnehin dabei das Interesse, der Verstand oder das Wissen für die Zusammenhänge fehlt. Man hat keinen Plan, aber man hat das (eigene) Volk entzweit. Die großen Eliten haben ohnehin ein Interesse daran, dass DAS Volk oder DIE Völker gespalten sind. Für was? Wir werden es sehen. An Zufälle glaube ich dabei nicht mehr."

    Die Bundeskanzlerin sagt dazu: „Die Bürger müssen lernen, sich den Richtlinien der Politik besser anzupassen und unterzuordnen, damit die derzeitige Politik nicht gefährdet wird“

    Ich behaupte, wenn hier überhaupt jemand gefährdet, dann ist es die Politik selbst; und zwar in vielerlei Hinsicht!

  • 7
    0
    gelöschter Nutzer
    12.08.2015

    The same procedure as every day, James!!

    vor 13 oder 14 Stunden habe ich in meinem Kommentar unten geschrieben: "Vielleicht wird der Bau oder die Sanierung eines Kindergartens oder einer Schulturnhalle dafür zurück gesetzt – sofern man diese demnächst nicht als Flüchtlingsunterkunft benötigt."

    Heute Abend in den Nachrichten gehört: "Universitätssporthalle als Notunterkunft - Die Ernst-Grube-Halle der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig soll nach Angaben der Landesdirektion Sachsen zur Notunterkunft umfunktioniert werden. Die Sportstätte der Universität Leipzig wird bisher von Sportstudenten und als Ausweichspielort der Leipziger Handballer genutzt. Nun sollen ab Freitag, den 14. August 2015, in der Ernst-Grube-Halle bis zu 500 Asylbewerber aufgenommen werden." http://mephisto976.de/news/universitaetssporthalle-als-notunterkunft-51157

    Es ist nicht irgendeine Turnhalle. Es ist die Turnhalle der Sportstudenten!! Hallo? Ab 14.08. werden die Studenten ihrer Ausbildungs-, Studien- und Trainingsstädte beraubt, die Semesterferien dürften wenig später zu Ende gehen. Schwer vorstellbar, dass bis dahin eine Lösung in Sicht ist. Den Sportstudenten die Turnhalle wegzunehmen ist in etwa so, als würde man den Sprachstudenten die Wörterbücher oder den Kunsstudenten die Malfarben wegnehmen.

    Birgit Dräger, die Kanzlerin der Uni, äußerte sich darüber auch sehr ungehalten: "Wenn bis Oktober...... " (Im Video des verlinkten Beitrages ab Minute 1:30).
    Weiter durfte sie sich wohl nicht aus dem Fenster lehnen.
    "Die Universität hat diese Entscheidung nicht leichthin getroffen".
    Nein, eher wohl musste sie! Da wurde gar nicht gefragt!

  • 6
    1
    voigtsberger
    12.08.2015

    Was passiert erst, wenn in dieser Größenordnung Menschen aus ethnisch verschiedenen Kulturkreise und unterschiedlichen Verständnis von Normen und Werten einer Gesellschaft, nach der Unterbringung in der Erstaufnahme, dezentral in Städte und Kommunen untergebracht werden und die Forderung aufkommt sich in das Gastland zu Integrieren, nicht nur mit einfordern von Rechten, sondern auch mit leisten von Pflichten eines Bürgers mit Bleiberecht, da wird sich schnell die Spreu vom Weizen trennen und wie werden dann die Verantwortlichen mit dieser Situation umgehen, wenn aus fördern, dann auch fordern der Mitwirke-Pflicht für Leistungen wird und wie reagieren die Neubürger dann bei Ausbleiben von staatlicher Hilfe oder werden dann für diese Personengruppe Ausnahmen gemacht, um des Friedens willen, im Gegensatz zur deutschen Bevölkerung, man kann nur abwarten, aber "ein Schelm der Böses dabei denkt".

  • 10
    2
    finnas
    12.08.2015

    Wenn es so weiter geht wie bisher - und es sieht nicht so aus, als würde es anders werden, haben wir in wenigen Jahrzehnten einen totalen ethnischen Wandel in der Bevölkerung Mitteleuropas, insbesondere Deutschlands.
    Ethnischer Veränderung unterliegen schon immer alle Völker, die nicht hermetisch von der Außenwelt abgeschnitten sind.
    Es hat im europäischen Raum seit den Römern ethnische Veränderungen gegeben, die nicht unbedingt zum Nachteil der hier lebenden Völker waren bezw, sind. Das waren aber langfristige, über Jahrhunderte reichende Prozesse.
    Was jetzt passiert ist eine explotierende Völkerwanderung. Dazu kommt, dass die Kulturen, die aufeinander treffen, teilweise so extrem verschieden sind, dass die Unterschiede nicht allein durch Toleranz zu überwinden sind. Oder wollen wir die Errungenschaften der Auflärung aus Tolerasnzgründen aufgeben ?
    Wer rechnen kann, sollte einmal ausrechnen, in wieviel Jahren bei den jetzigen Zuständen Deutschland ethnisch völlig umgekrempelt ist.
    Unser großes Problem ist die Konzeptionslosigkeit der Regierenden. Die lassen sich inzwischen von den Extremen beider Lager durch´s Dorf treiben.
    Ich vertehe teilweise deren Befindlichkeiten. Noch immer sitzt deutschen Regierungen unsere jüngere Schuld beladene Vergangenheit im Nacken und dieses Schuldbewußtsein wird international auch gerne am Köcheln gehalten. Deutsche Regierungen sind nicht frei in ihren Entscheidungen. Sie werden das von sich weisen, aber glaubhaft wird das erst, wenn sie über ihren Schatten springen und versichern, dass wir auf Grund unserer Vergangenheit zwar moralische Verpflichtungen haben, aber nicht für alles Leid verantwortlich sind und gar nicht in der Lage sind, auf Dauer alles Elend dieser Welt auf uns zu nehmen.
    Jetzt setzt sich langsam aber viel zu spät die Erkenntnis durch, das Asylanten aus dem Balkan nicht hierher gehören. Das gilt auch für viele afrikanische Asylsuchende.
    Vielleicht entgeht mir vieles aber ich denke, internationale Gremien und die europäischen Länder wirken viel zu wenig auf verbrecherische und skrupellose Regierungen ein, damit in deren Ländern bessere Verhältnisse geschaffen werden.
    Wenn von China und Ländern am Golf in Afrika ohne Rücksicht auf die ansässige Bevölkerung riesige Ländereien aufgekauft oder langfristig gepachtet werden, um der Nahrungsproduktion für die eigene Bevölkerung zu dienen, sind vor allem die afrikanischen Eliten dieser Länder die Schurken. Die so vertiebene Bevölkerubfg landet dann bei uns.
    Für Kriegsflüchtlinge sollten wir sehr offen sein, selbst, wenn uns das Einschränkungen abverlangt. Ich hätte mir gewünscht, dass für die Jessiten viel mehr getan worden wäre. Die haben gelitten und sind zu Tausenden umgebracht worden. Sie sind auch heute noch in großer Gefahr, aber die Aufmerksamkeit für sie hält sich sehr in Grenzen.
    Es muß aber auch für Kriegsflüchtlinge gelten: Wenn Ruhe und Sicherheit eingekehrt ist, müssen sie zurück.
    Als die Kosovo-Flüchtlinge wieder in ihre Heimat zurück konnten, haben sich viele geweigert, u.a. mit dem Argument, die Häuser wären alle kaputt, wo sollten sie leben ?
    Wenn jemand kaputte Häuser hatte, dann waren es die Deutschen nach dem 2. Weltkrieg. Man hätte den Leuten einmal die Filme über die Trümmerfrauen zeigen sollen.

  • 10
    1
    berndischulzi
    12.08.2015

    Das ist erst der Anfang. Die Argumente, die Sie, A809626, am Schluß gebracht haben, sind wahrscheinlich auch die Hauptgründe für diese Asylpolitik, wenn man dieses Chaos überhaupt so nennen kann. Wir sollen persönliche Probleme bekommen, damit wir uns nicht mit TTIP und Aufmarsch gegen die Russenbeschäftigen. In der Politik geschieht nichts ohne Hintergrund.
    Und in GB stehen demnächst bis zu 5 Jahren Haft in Aussicht, für Leute, die an illegale Einwanderer vermieten. Man kann also schon etwas gegen die Asylmafia tun, man muß nur wollen.

  • 17
    4
    gelöschter Nutzer
    12.08.2015

    Ich bin mal gespannt, wie lange es dauert, bis auch dem letzten „Spinner“ und Gutmenschen klar wird, dass hier eine Völkerwanderung (wahrscheinlich die größte seit dem 5. Jahrhundert) im Gange ist, die nicht mehr beherrschbar ist; die mit Landraub und Heimatverlust (an) der ansässigen Bevölkerung einhergeht und man das Gefühl hat, Fremde im eigenen Land zu werden. Die links-grüne Gutmenschen-Szene ist blind und taub gegenüber jeder realistischen und sachlichen Argumentation, die unsere nicht vorhandene und obendrein aus dem Ruder laufende Asylpolitik kritisiert.
    Gestern las ich im Kommentar einer Tageszeitung: „Warum lässt die Politik (und sie spannt dabei die etablierten und die Leit- und Massenmedien vor ihren Karren) – also warum lässt die Politik Kritik an und Fragen zur Asylpolitik nicht zu? Weil sie höchstwahrscheinlich Angst vor den Antworten hat, die sie geben müsste! Und um keine Antworten geben zu müssen, doktert und kaschiert man an den Symptomen herum. Man betreibt Wortklaubereien zwischen Asylgegner, Asylkritiker und Rassist. Mit dem Ergebnis, dass alle Asylkritiker Rassisten, zumindest aber Rechte sind. (Sächsische Zeitung vom 29.07.2015 / Freie Presse vom 12.08.2015). Und die dpa kündigt an, dass man demnächst Begriffe wie Asylkritiker oder Asylgegner aus der Berichterstattung heraus nimmt und nur noch den Begriff Fremdenfeindlichkeit verwendet.

    Oder man treibt jeden Tag eine andere Sau (genannt Vorschläge) durch´s Dorf. Ein Grünen-Politiker schlägt ernsthaft vor, dass jeder, der einen „Flüchtling“ bei sich privat aufnimmt, pro Person und Tag 20,- Euro Aufwandsentschädigung erhält. Woher die Gelder stammen sollen, frage ich vorsichtshalber gar nicht. Vielleicht wird der Bau oder die Sanierung eines Kindergartens oder einer Schulturnhalle dafür zurück gesetzt – sofern man diese demnächst nicht als Flüchtlingsunterkunft benötigt. Ein weiterer bizarrer Vorschlag ist es, zeitweilig (wer´s glaubt, wird selig) Eigentumsverhältnisse außer Kraft zu setzen (das nennt man Enteignung), um Flüchtlinge unterzubringen. Meine Freundin bei Greiz lebt nach Tod der Eltern und Auszug des Sohnes jetzt allein in einem alten Dorfhäuschen. Soll die alleinstehende Frau jetzt drei dieser Radaubrüder aus dem obigen Artikel bei sich aufnehmen? Bei dem Gedanke habe ich einfach nur noch Wut übrig!

    Udo Ulfkotte schreibt dazu: „Irgendwas stimmt in meinem Heimatland nicht mehr. Politik und Medien interessieren sich jedenfalls bevorzugt für Orientalen. Es sind jene Bevölkerungsgruppen, die uns aus der Sicht eines neutralen Dritten teuer zu stehen kommen“ Und das meint er sicher nicht nur finanziell!! Weiter, „Man sieht das gut an Vorzeige-Stadtteilen wie Duisbug-Marxloh, einst als multikultureller Hoffnungsträger eines ganzen Landes gepriesen. Jenen Deutschen, die in Duisburg-Marxloh ihre Heimat hatten, hat man ihre Heimat geraubt. Und Marxloh ist heute überall. Eine wachsende Zahl Deutscher fühlt sich fremd im eigenen Land.“ Und abschließend schreibt er: „Früher haben sich Zuwanderer jenen Gesellschaften anpassen müssen, die sie aufgenommen haben. Heute ist es umgekehrt: Wir sollen uns anpassen.“

    Aber morgen ist der 13. August. Jede Wette, dass man uns da wieder mit dem Bau der Mauer und der DDR als Unrechtstaat meial elenden wird. Als gäbe es keine anderen Probleme. Und noch etwas geht in dieser ganzen Asylantendiskussion völlig unter: Zum einen die TTIP-Verhandlungen mit den USA und die NATO-Aufmärsche in Richtung Russland.



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