Umbau des Angers soll im Juni beginnen

Stadtrat gibt grünes Licht für Neugestaltung von Areal und Straßenausbau

Burgstädt.

Umbau und Neugestaltung des Angers sollen im Juni starten. Dafür hat der Stadtrat die Weichen gestellt. Das Gremium entschied, eine Firma aus Claußnitz mit den Arbeiten an Promenade und Angerterrasse sowie mit der Mauersanierung zu beauftragen. Zudem kann Bürgermeister Lars Naumann (Freie Wähler) die Bauleistung für den grundhaften Ausbau einer bisher namenlosen Straße am Anger von der Straße Am Lindengarten bis zur Kurt-Mauersberger-Straße vergeben, sobald die Ausschreibungsangebote ausgewertet sind. Damit könne nicht bis zur ersten Tagung des neu gewählten Stadtrats gewartet werden, so die Begründung.

Wie Naumann erläuterte, sollen die Aufträge möglichst zeitgleich ausgeführt werden und bis August geschafft sein. Danach werde Baufreiheit gebraucht, um die Straße Am Lindengarten sanieren zu können. Für den grundhaften Ausbau dieser Straße von der August-Bebel-Straße bis zur Hausnummer 2 sehe der Plan den Zeitraum vom 18. September bis zum Jahresende vor.


Noch vor dem Stadtfest, das vom 4. bis zum 6. Oktober geplant ist, sollen somit wichtige Teile des Konzeptes zur Neugestaltung des Angers umgesetzt sein. Dazu gehören auch Sitzmöglichkeiten in diesem Bereich, so der Bürgermeister. In die Mauersanierung sollen nach seinen Angaben alte Kellergewölbe einbezogen und begehbar gemacht werden. Die Zahl der bisher kostenlosen Parkplätze für Autos wird hingegen reduziert.

Der Stadtrat hatte sich entschieden, mit der Neugestaltung die Aufenthaltsqualität im Bereich des Angers auch durch viel Grün zu verbessern. Dem war 2017 ein Architekturwettbewerb vorausgegangen. Eine Fachjury wählte unter neun Bewerbern ein Büro aus Markkleeberg als Sieger aus. Mit rund 900.000 Euro im Haushaltsplan der Stadt geht es laut Naumann nun an die Umsetzung des Projektes. In die Arbeiten an Angerterrasse und Mauer fließen rund 235.000 Euro. Ein Drittel der Summe bringe die Stadt auf. Zwei Drittel würden über ein Förderprogramm für Stadtumbau finanziert. Der Zuschuss aus Bundes- und Landesmitteln sei bewilligt, die Stadt könne ihn für die jetzt vergebenen und folgenden Arbeiten einplanen. Den Ausbau der Verbindungsstraße beziffert die Verwaltung mit rund 200.000 Euro. Für die Straße Am Lindengarten werden laut Schätzung rund 260.000 Euro gebraucht.

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