Unternehmen sagt Investition wegen Fachkräftemangel ab

Die Gühring-Gruppe wird vorerst kein zweites Werk bauen. Zur Begründung heißt es, man finde keine geeigneten Mitarbeiter.

12Kommentare
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  • 2
    2
    aussaugerges
    20.11.2013

    Im G.-gebiet Treuen ist auch so eine Niederlassung.
    Die 2 Teileschrauber daneben sind aber auch bis zu 60 % Leiharbeiter .(Aufstocker)
    Namen sind bekannt.

  • 3
    1
    gelöschter Nutzer
    20.11.2013

    Wer Geld zahlt für Arbeit hat auch Personal.

  • 6
    1
    PeKa
    15.11.2013

    Tja die Zeiten, in denen den Unternehmern die gebratenen Tauben ins Maul geflogen sind, sind eben vorbei. Früher waren es die Arbeitnehmer, die vergeblich um einen Arbeitsplatz gebettelt haben. Heute ist es umgekehrt, die Unternehmer müssen um qualifizierte Arbeitnehmer buhlen. Das schadet denen gar nichts! Da spüren die wenigstens selber mal wie das ist, wenn man sucht und sucht und nichts finden kann.

  • 10
    1
    15.11.2013

    Meiner Meinung nach findet jedes Unternehmen genügend Fachkräfte wenn es bereit ist genügend zu bezahlen...

    ... das ist auch Marktwirtschaft.

  • 7
    1
    malm
    15.11.2013

    Ich halte es nicht für ausgeschlossen, das man (auch)wegen anderer Gründe von dieser Investiotion Abstand nehmen will. Wenn man sich dann (nur) auf den angeblichen Mangel an Arbeitskräften bezieht, ist man nicht selbst schuld, was wiederum bessere Chancen für die gewünschte Rückabwicklung des Grunstückskaufs einräumt. Oder?

  • 8
    0
    schlossbewohner
    15.11.2013

    Ich halte es auch für grotesk:
    "Selbstgefährdung" eines Unternehmens durch eigene Dumpinglöhne und ihre die Nichtbereitschaft Personal selbst auszubilden. In diesem konkreten Fall gab es weder Grundstücksprobleme, noch Zeitnot.
    Und warum wird in dem Artikel Chemnitz schlechtgeschrieben?
    Zu unternehmerischer Verantwortung und Unternehmerrisiko gehört es, nicht zu jammern, sondern selbst kreaktiv aktiv zu werden. Da kann auch OB nix mehr tun...

  • 2
    3
    Suedbahnhof
    15.11.2013

    Werter schlossbewohner:
    Prinzipiell gebe ich ihnen Recht. Allerdings ist allein die Tatsache, daß in der Kernindustrie der südwestsächsischen Region die Expansion einer Werkzeugmaschinenfirma am Arbeitsmarkt scheitert, regelrecht grotesk!!

    Vor zwanzig Jahren standen hunderttausende entspr. FA auf den Ämtern an. Was ich meine ist: könnte diese Firma G. nicht auch Leute 50+ anlernen, oder sind das alles hightech jobs? Aber das ist vmtl. zu anstrengend. Ein Zwanzigjähriger ist mit 1100 Netto zufrieden dachte man wohl - nur sind die eben so flexibel, daß sie schon die Lehre in Bay/BaWü machen und nicht zurückommen.

    Es ist allerdings auch die nächste Klatsche für die frisch wiedergewählte OB und ihre CWE. IAV, EDEKA&Co lassen grüßen. Die Außendarstellung der Stadt als (wenigstens) starker ostdt. Industriestandort ist gefährdet.

    Wir stehen am Scheideweg: "Gera oder Leipzig", wo soll es hingehen? Ein wenig mehr Leipzig wäre mir lieber, dann hauen nicht noch mehr ab. Ob das die SV begriffen hat, oder interessiert? Der Viaduktabriss wird es zeigen.

    zunehmend konsterniert
    Südbahnhof, der seit langem im Ausland lebt und weiß: So wie sich Stadt selbst schlechtredet, wird sie nicht wahrgenommen - Es sollte aber nicht das Ziel sein, nun den Worten immer mehr Taten folgen zu lassen.

  • 8
    0
    schlossbewohner
    15.11.2013

    Es ist interessant, wie sich (manche) Unternehmen die Welt zurechtlügen. Innerhalb von 3 Jahren wäre die Ausbildung vom passenden Fachkräften überhaupt kein Problem gewesen.
    Diese Damen & Herren stellen die Chemnitzer hier im Grunde (überzogen formuliert) als alt & krank, dumm, arbeitsscheu oder geldgeil hin.

    Da dürfen sich auch Arbeitsagentur, Bildungsträger, CWE, etc. mir ihrem verstaubten unflexiblen Denken an die Nase fassen.

  • 5
    2
    Ballfreund
    15.11.2013

    Da isser wieder, der Fachkräftemangel. Hätten wir mal mehr Tschetschenen und Nordafrikaner ins Land geholt!

  • 8
    0
    Frank67
    15.11.2013

    Man sollte mal den Kopf anstrengen warum man keine Fachkräfte findet. Die Ausflüche mit den geburtenschwachen Jahrgängen ist die viel geworbene Leier.
    Wenn man Fachkräften im Osten zweidrittel weniger bezahlt ist es doch wohl logisch das man keine findet.

  • 6
    3
    ramon
    15.11.2013

    Es wollen keine Fachkräfte nach Chemnitz, obwohl denen von der CWE ein Lohn zur Hungerbekämpfung, ein eigener Parkplatz in einem der Parkhäuser in der City, eine schöne GGG-Plattenbauwohnung mit Blick ins grüne Erzgebirge und niedrige Lebenshaltungskosten, da man nichts für Kultur ausgeben muss, angeboten wurde.

  • 7
    0
    NemesisMF
    15.11.2013

    Evtl. sollten Unternehmen darüber nachdenken, selbst aus- bzw. weiterzubilden? Fachkräfte fallen schließlich nicht vom Himmel. Außerdem wollen Fachkräfte für Ihr Fachwissen auch ein fachübliches Gehalt und nicht das eines Hilfsarbeiters.



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