Urteil gegen Unfallfahrerin stößt auf Unverständnis

Wegen fahrlässiger Tötung und Fahrerflucht hat eine 60-Jährige eine Bewährungsstrafe erhalten. Juristen finden das angemessen.

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44 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 8
    2
    ChWtr
    31.10.2019

    Nee cn3 - fahrt nicht zu. Freie Fahrt für freie Bürger gilt nur, wenn tatsächlich alles FREI ist (...) und dann auch nur angemessen der Situation. Ja - manche sind halt (immer) frei, ich weiß. Schlimm.

    Was sich alles strafmildernd auswirkt ist der blanke Wahnsinn. Für mich hat sich diese Person schon allein deshalb disqualifiziert, dass sie den Eltern der getöteten Tochter keine Anteilnahme zeigen konnte. Sie wollte offenbar damit kein Schuldeingeständnis "zugeben". Menschlich für mich absolut schäbig - und so Eine (...) kommt offenbar im weiteren Alltag mit der Schuld auch noch klar!? Fahrerflucht kommt noch dazu - also wie kann man so weiterleben mit dieser Schuld (...)
    Außerdem hat diese Person auch noch einen anderen Verkehrsteilnehmer in den "Schlamassel" mit reingezogen - ganz schlimm und einfach nur furchtbar. Hoffentlich zerbrechen die Eltern an diesem Schicksalsschlag nicht.

  • 11
    0
    Einspruch
    31.10.2019

    Wenn man den Bericht in der FP liest, drängt sich einem der Verdacht auf, das die Unfallverursacherin sich bis jetzt nicht mit ihrem Unfall und den Folgen auseinandersetzen will . Klar kann man die Aussage verweigern und muss sich nicht selbst belasten, aber wenn der Verteidiger sagt, es wäre nicht zweifelsfrei festgestellt worden, ob sie am Steuer gesessen hätte. Also bitte, dann ist die ganze Verhandlung für die Dame nur eine nervende Veranstaltung, sie hätte ja die Zweifel ausräumen können, ob sie gefahren ist. So aber ist es meiner Meinung nach bis jetzt nicht zur Einsicht gekommen, das sie sich falsch und rücksichtslos verhalten hat. Ein Unfall kann jedem passieren, aber das Verhalten danach finde ich unentschuldbar.

  • 0
    3
    kartracer
    31.10.2019

    @cn3boj00, "Jetzt versteh ich auch," nein eben nicht!
    Warum wohl hatte ich mich vorangegangen, zu einer "Relativierung" von Straftaten oder Vergehen geäußert, weil sie eben im Strafprozess eine sehr große Bandbreite bietet, und es im Bußgeldverfahren nur vereinzelte feststehende Staffelungen gibt.
    Warum bekommen 2145 Kraftfahrer Post, wenn IHRE Feststellung einen Sinn ergeben soll?

  • 9
    7
    cn3boj00
    30.10.2019

    Jetzt gibt es also nicht mehr nur für Besoffensein, sondern auch für Regen und Dunkelheit mildernde Umstände, denn man kann da keine besondere Vorsicht erwarten. Das ist in einem Autoland nicht mehr angemessen. Jetzt versteh ich auch, warum sich nachts niemand mehr an Verkehrszeichen halten muss, sind die doch schwerer zu erkennen als am Tag. Also Leute, fahrt zu!