Knapp 50 Teilnehmer nahmen an der Protestveranstaltung in der Innenstadt teil. Es war nicht die einzige Demo am Samstag in der Stadt.
Gleichzeitig mit Veranstaltungen der Opposition in Venezuela haben Landsleute auch in anderen Ländern für Freiheit in ihrem Heimatland protestiert. In Chemnitz hat Monica Leopold am Samstag eine Demonstration vor dem Roten Turm organisiert, zu der knapp 50 Teilnehmer gekommen waren. Die junge Frau spricht über Wahlfälschung des Präsidenten Nicolás Maduro, der das Militär gegen Oppositionelle einsetzt, auch gegen Frauen und Kinder. „Viele Menschen hatten Hoffnung, in Zukunft wieder in ihre Heimat zurückkehren zu können.“
Eine Forderung sei, dass sich nach den USA, Peru und Argentinien auch andere Länder wie Deutschland dafür einsetzen, dass das Wahlergebnis nicht anerkannt werde.
Am Dienstag ab 18 Uhr will der Sächsische Flüchtlingsrat an Info-Ständen ebenfalls am Roten Turm über die Zustände in Venezuela informieren.
Weitere Demo in Chemnitz
Am Samstag gab es zwei Demonstrationen in Chemnitz. Neben der Veranstaltung am Roten Turm startete am Nachmittag auf dem Albertipark ein Demonstrationszug vom Sonnenberg bis in die Innenstadt unter dem Motto „Gegen den Genozid - Gegen die Besatzung - Free Palestine“. (cma)





