Von Säften über Wurst bis Bier

Sieben Firmen aus Mittelsachsen präsentieren ihre Produkte auf der Grünen Woche in Berlin. Vertreten ist auch der Tourismusverband Erzgebirge mit einem Gemeinschaftsstand.

Burgstädt.

Sieben mittelsächsische Firmen präsentieren sich auf der Grünen Woche, die am Freitag in Berlin eröffnet wurde. Teilweise am Gemeinschaftsstand des Tourismusverbandes Erzgebirge auf der weltweit größten Agrar- und Ernährungsmesse vertreten, präsentieren sie ihre Produkte in der Halle 21b. Dort stellen sich 33 Unternehmen und Verbände aus dem Freistaat, darunter auch der Sächsische Landfrauenverband mit Sitz in Frankenberg, vor. Die "Freie Presse" gibt einen Überblick:

Die Firma Reinhardt Kaffeerösterei und Kaffeemaschinen aus Burgstädt bietet 20 verschiedene Kaffees aus unterschiedlichen Anbauländern zum Kaufen, aber auch zum Probieren an. In Berlin vorgestellt werden außerdem Naturkosmetikprodukte, die auf Kaffee basieren. "Zudem werden wir live dort rösten", sagt Geschäftsführer Maik Reinhardt. Die Firma vertreibt seit 1993 Gewerbekaffeemaschinen. Vor sechs Jahren kam die Rösterei hinzu.

Richter Erzgebirge aus Oederan betreut seit vielen Jahren das Catering auf der Messe. Früher unter dem Namen Fleischerei Richter firmierend, bietet das seit 1969 bestehende Familienunternehmen auf der Grünen Woche unter anderem Grillhaxen, Schnitzel-Brötchen und original-erzgebirgische Rostbratwurst an. Neu im Sortiment ist laut Marketingleiterin Claudia Richter Richters Festmahl - zwei fertige Gänsekeulen, inklusive Rotkraut, Soße und Kloßmasse.

Die Ölmanufaktur vom Huttenberg Oberschöna besteht seit 2016. Geschäftsführer Danilo Braun verweist auf ein stetig wachsendes Sortiment an Ölen, Mehlen und Saaten. Neu: Walnussöl aus Streuobstanbau, handgehackt und -sortiert, das man auch in Berlin finden wird.

Die Früchteverarbeitung Sohra verarbeitet Beeren zu Biosäften. In Berlin ist die Firma, die eine eigene Abfülllinie und ein Untersuchungslabor zur Qualitätskontrolle betreibt, unter anderem mit Bio-Aronia-Birkensaft dabei. "In diesem Mischsaft werden die nachgewiesenen gesundheitsfördernden Eigenschaften der Einzelsäfte vereint", so Geschäftsführer Wolfram Scharff.

Die Bäckerei Möbius aus Oederan betreibt 54 Filialen. "Wir präsentieren unser Aushängeschild, die sächsischen Blechkuchen. Darunter sind Dresdner und Freiberger Eierschecke, Streusel- und Pflaumenkuchen aber auch Brote, so die Hauskreation ,Brot mit Herz'", sagt Geschäftsführer Mathias Möbius.

Das Freiberger Brauhaus ist mit einer Theke vertreten. "Dort können die Besucher kleine Kostproben unserer Biere haben", sagt Pressesprecherin Andrea Berndt. Angeboten werden das 1836 Traditionsbier, Bockbier und die Hauptmarke Pils. Braumeister Michael klärt über Hopfen, Malz und die Freiberger Biergeschichte auf.

Die Privatbrauerei Rechenberg aus Rechenberg-Bienenmühle bietet ihren Gerstensaft auch am Gemeinschaftsstand des Tourismusverbandes Erzgebirge an. Den Familienbetrieb gibt es seit 1558. Die Brauerei produziert nur in Fässern. Hauptabnehmer sind Gaststätten und Hotels. In Berlin kann jeder kosten: vom Hauptprodukt, dem Rechenberger Pilsner sowie der "Hopfenwiese", einer alkoholfreien Hopfenlimonade.

Grüne Woche Die weltgrößte Messe für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau in Berlin findet bis zum 27. Januar auf dem Messegelände, Messedamm 22, statt. Geöffnet ist täglich von 10 bis 18 Uhr, am 25. Januar bis 20 Uhr. Eine Tageskarte kostet 15 Euro. (bj)

www.gruenewoche.de

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