Warum die CVAG die Türen ihrer Straßenbahnen wechseln muss

Der Umbau kostet mehr als sechs Millionen Euro und hat mit den höheren Bahnsteigen zu tun. Das klingt nach einer Panne.

8Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    3
    Zeitungss
    30.05.2018

    Und was meint der Rote ???? Wie immer nur rot, sonst kommt da NICHTS. Für die Bedienung der Maus ist kein Fachwissen erforderlich, was sich in der Bewertung der Beiträge jeglicher Art wiederspiegelt. Jeder tut was er kann.

  • 5
    3
    Zeitungss
    30.05.2018

    @cn3b...: Schuster bleib bei....... . Was haben die Possenspiele bei der DB damit zu tun ???? Und nun zum technischen Teil. Der Spurkranz an den Rädern nutzt sich besonders in engen Kurven ab, was zu zur Folge hat, dass er bei Erreichen des Grenzmaßes neu profiliert werden muß. Dabei wird die eigentliche Lauffläche der Räder auf einer Unterflurradsatzdrehbank abgedreht, was zwangsläufig den Laufkreisdurchmesser verkleinert und somit auch das Rad selbst. Ob das nun ein Stadtrat weiß und auch verantworten kann, möchte ich bezweifeln, die Verantwortlichen des Betreibers wissen es offensichtlich auch nicht, sonst hätten sie es beim Bau der neuen Haltestelleneinrichtungen berücksichtigt. Was die Einfederung von Fahrzeugen betrifft, so ist schon jedem Mopedfahrer bekannt, dass beim Zusteigen eines Sozius das Fahrzeug in die Knie geht. Gleiches läuft bei hoher Belastung der Bahn ab.
    Es ist Pfusch am Bau, wie der Volksmund so schön sagt, außerhalb jeder Verantwortung und zu Lasten des Steuerzahlers.
    In der BOStrab sind Grenzmaße und Lichtraumprofile für das jeweilige Netz festgelegt, man muß sich nur daran halten.
    Für Rot ist wie immer, ausreichend Platz.

  • 2
    3
    cn3boj00
    29.05.2018

    Das erinnert an die vielen Possenspiele bei der DB. Die Vorschriften (die ja teilweise immer grotesker werden) lassen immerhin 5 cm Spiel zu. Glaubt wirklich einer allen ernstes, dass sich Räder um 5 cm abnutzen? Und welche Stadträte haben schon vorher zugestimmt, dass man Millionen verballert, die den Kunden eigentlich keinerlei Vorteil bringen?

  • 2
    3
    Zeitungss
    29.05.2018

    Wer Aufbau und Funktion von Schienenfahrzeugen kennt, wird auch wissen, dass die Ausbildung am Taschenrechner dazu allein NICHT ausreicht. Wenn es der CVAG-Sprecher in der FP so schön darlegen kann, hat der etwa eine praxisbezogenere Ausbildung als die eigentlichen "Verantwortlichen" ????? 6,3 Mio für die Nachrüstung ist nicht der Rede wert, die kleinen Rechenfehler der Verursacher sollte es schon wert sein.

  • 2
    10
    Interessierte
    29.05.2018

    ^Insgesamt sollen in Chemnitz bis Ende des Jahres 2021 rund 30 Millionen Euro - für den Umbau aller Haltestellen .... ausgegeben werden

    Das Chemnitzer Modell schluckt das gesamte Geld dieser Stadt ( neben Museen und Theatern )
    Da bleibt kein Geld mehr für kleine Notwendigkeiten übrig , wie für Bänke und Springbrunnen und Theatron´ne und Spielplätze und Tunnel zu sanieren und ordentliche Fußwege und Blumenpflege ......... etc..

  • 2
    10
    Interessierte
    29.05.2018

    Das ist ein Fass ohne Boden , dieses Chemnitzer Modell
    und dazu die Forderungen ...
    ^Vielmehr solle gewährleistet werden, dass die Fahrgäste beim Ein- und Aussteigen ´maximal 5 Zentimeter` Höhenunterschied überwinden müssen

    Und was machen denn die Behinderten ´im Westen´ bei dem @Hinterfragt seinem Link ???

  • 7
    7
    1005
    29.05.2018

    Hier haftet doch wieder der Steuerzahler und die Verantwortlichen läßt man weiter schlafen .

  • 8
    5
    Hinterfragt
    29.05.2018

    "... genau das von vornherein einkalkuliert zu haben - mit Zustimmung des Stadtrates..."
    Wer's glaubt.

    Irgendwie hört sich das Ganze für mich schon irgendwie grotesk an, denn:
    - "...wegen vieler Fahrgäste stark einfedern oder ihre Räder schon sehr abgenutzt sind, können die alten Außenschwingtüren auf dem Bahnsteig schleifen, im schlimmsten Fall sogar hängen bleiben und nicht mehr schließen..."
    - "...Bis Ende kommenden Jahres sollen alle insgesamt 206 Türen an 29 Variobahnen der CVAG und der City-Bahn umgerüstet werden...."

    Ja was denn nun, dürfen jetzt nur noch weniger einsteigen?
    Muss man bis ende nächsten Jahres immer mit rechnen, dass die Tür nicht schließt?

    Wenn es "einkalkuliert" war, warum erst jetzt die Umrüstung und bis Ende 2019?
    Damit hätte man dann schon viel früher anfangen müssen!

    Das Ganze sieht mir nach einer ähnlichen Posse , wie mit dem angehobenen Bahnsteig, bei dem danach das Bahnhofsgebäude nur noch über das Fenster verlassen werden konnte ... https://goo.gl/enUUjt



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