Warum Fahrradfahrer in Chemnitz gefährlich leben

Mitglieder eines Automobilclubs haben in der Innenstadt Verkehrsverstöße gezählt. Ihre Ergebnisse decken sich mit der Polizeistatistik.

5Kommentare
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  • 1
    0
    Insel
    15.08.2018

    Die Artikelüberschrift könnte etwas überspitzt auch so lauten: "Autoclub behauptet aufgrund selbstausgedachter Kriterien, dass Radfahren gefährlich ist".
    Es fehlt mir ein Hinweis, warum das Vorgehen des ACE beim Zählen und Auswerten sinnvoll und zuverlässig ist. Anhand des Artikels argwöhne ich wie "christophdoerffel" das Gegenteil.

    Meiner Ansicht nach hätte die Freie Presse diese Aktion kritischer hinterfragen sollen.

  • 2
    0
    christophdoerffel
    11.08.2018

    Für alle, die die Verkehrssituation für Radfahrer an besagter Kreuzung verstehen wollen (und Herrn Brandenburg), habe ich mir die Mühe gemacht mal alle Ampeln, Radverkehrsführungen und kritischen Punkte einzuzeichnen.

    https://www.velomobilforum.de/forum/index.php?threads/radfahrerbashing-in-der-freien-presse.52793/#post-945353

    Negativbeispiel zur Radverkehrsführung an der Kreuzung:
    Für eine einfache Weiterahrt von der Brückenstraße (Stadtseite, durch Zweirichtungsradweg völlig legal) zur Bahnhofsstraße muss ein Radfahrer 6(!) Ampeln überqueren, wobei er häufig zwischen den Spuren einen Stopp einlegen muss. Man vergleiche die Haltung zu den Ampelschaltungen des motorisierten Verkehrs:

    https://www.freiepresse.de/chemnitz/warum-die-gruene-welle-in-chemnitz-so-selten-funktioniert-artikel10168068

  • 6
    1
    christophdoerffel
    10.08.2018

    Der ACE sucht sich eine Kreuzung aus bei der die Radverkehrsführung kaum zu verstehen ist, die Ampelschaltungen für Radfahrer eine Katastrophe und das innere der Autos kaum einzusehen, um seine These vom Kampfradler zu beweisen.

    Die Freie Presse übernimmt die Aussagen auch noch 1:1, ohne z.B. beim ADFC oder VCD eine zweite Meinung einzuholen.

    Meinungsmache vom Feinsten.

  • 7
    0
    Hinterfragt
    10.08.2018

    Na, schau an, einem bin ich wohl schon auf die Füße getreten ...

  • 11
    1
    Hinterfragt
    10.08.2018

    Ein sehr guter Artikel.
    Da ich selbst auch beide Verkehrsmittel nutze kenne ich die "Zustände".
    Was mit sehr oft aufstößt ist dabei auch, dass viele meiner Radfahrkollegen oft die falsche Riichtunjgsbahn nutzen ((z.B. Zwickauer Straße stadtauswärts linke Bahn).
    Was ich bei der Zählung allerdings vermisse ist das Verhalten der Fußgänger. Vielmals "latschen" diese oder stehen zum Quatschen auf den Radwegen, diese sind schon extra markiert und vielmals in rötlicher Farbe gestaltet.
    Aber auch die Fußgänger, die träumend mit Handy am Ohr einfach dahinspazieren ohne auf den Weg zu schauen, haben schon oft zu Notbremsungen geführt.

    Was mir auch schon aufgefallen ist, ist dass viele Radwege irgendwie nicht richtig durchdacht wurden oder vom "grünen Tisch" aus konzipiert sind:
    - Aus Richtung Chemnitz nach Leipzig im CC, da steht zwar ein Wegweise nach der Tunnelausfahrt (Leipzig geradeaus) nur wie? Da ist ein Absperrgitter! Wenn man die Absenkung linker Richtung nimmt, muss man dann erst als Geisterfahrer fahren um die gegenüberliegende Absenkung zu erreichen.
    - Donauwörther Str. aus Richtung Leipzig nach Chemnitz, man wird vorm CC in den Tunnel geleitet, danach fährt man am Ungerpark auf der Linken Seite. Dass an der Ampel Donauwörther Straße die Straßenseite gewechselt werden muiss, ist nicht klar erkenntlich, auch kommt man wenn man die Verkehrszeichengenau beachtet nicht mal bis zum Amelknopf und Radüberweg (Schild Radfahrer verboten) und die Ampelschaltung ist ein Witz (nach Auslösen der Anforderung haben die Fahrzeuge aus Chemnitz kommend stellenweise schon 2 Rotphasen, aber die Ampel für Fußgänger/ Radfahrer schaltet nicht auf Grün (schneller geht es nur, wenn aus der Donauwörther Straße ein Fahrzug richtung Chemnitz abbiegen will).



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