Warum Nahverkehr im Routenplaner fehlt

Chemnitzer Besucher sollen künftig deutlich einfacher passende Bus- und Bahnverbindungen bei Google Maps finden. Ein Verkehrsbetrieb muss dafür womöglich seine Bedingungen ändern.

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4Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    0
    arJ
    07.04.2020

    Genaugenommen sind es die Verkehrsbetriebe, die hier etwas nachzuholen haben.

    Eigentlich sollten Fahrplandaten Offene Daten sein, an die sich jeder einfach anschließen kann. Durchgesetzt haben sich u.a. die OpenData Formate GTFS oder NeTEX (statisch, Soll-Daten) und GTFS-RT, bzw. SIRI (Dynamisch/Echtzeit, Ist-Daten). Das GTFS Format ist übrigens von Google.
    Man teilt Fahrplandaten immer in Statisch und Dynamisch, um eine Rückfallmöglichkeit auf Soll-Daten zu haben.

    Nach der Delegierten Verordnung 1927/2017 von 2017 hatten die europ. Verkehrsverbünde 2,5 Jahre Zeit (bis Ende 2019), um tagesaktuelle Soll- und Ist-Fahrpläne im Open Data Format einzuführen. Ist wohl bei VMS/CVAG bisher nicht geschehen.

    Fahrplandaten sollten eigentlich für jedermann zugängliche offene Daten sein. Sonst passiert genau das, was wir jetzt erleben: Ein paar große Unternehmen, die es sich leisten können, schließen Verträge mit den Verkehrsverbünden ab und

    Es kommt a) zu einem Flickenteppich der Datenbereitstellung und b) zu einem Monopol für (derzeit) Amerikanische Konzerne.

    Gute Kampagne hierzu ist https://rettedeinennahverkehr.de/

  • 2
    0
    macxs
    06.04.2020

    Steht doch da: Die CVAG hat offenbar AGBs, die die Nutzung untersagen. Da kann Google erstmal nichts dafür.

    Ciao!
    Marco

  • 7
    0
    Pixelghost
    05.04.2020

    d0m1ng024, die werden schon in der Lage sein.

    Fragen Sie doch mal in Berlin nach, wie die ihre Livedaten an Google gegeben haben. Ob die BVG das machen musste, oder ob Google die Übersetzung in das für Google Maps lesbare Format übernommen hat.

    Was würde Google für die Übersetzung in Rechnung stellen? Für lau gibts da nichts. Und für lau arbeitet da auch offensichtlich keiner - nicht wie hier bisher in IT-Deutschland.

    Vielleicht ist ja auch die FP in der Lage, das mal genauer nachzufragen. Die CVAGler werden das sicher auch Auskunft geben können.

  • 2
    5
    d0m1ng024
    04.04.2020

    Google, eines der größten Unternehmen der Welt ist nicht in der Lage die Fahrplan-, geschweige denn Echtzeitdaten der CVAG / VMS in Maps zu integrieren? Das ist Bullshit, was Google erzählt.

    Es gibt schon lange ÖPNV-Apps die Livedaten der CVAG aufs Handy übertragen.
    Für Android ist es "Handyticket Deutschland", "Öffie" & "Transportr" und für iOS "Navigator". Zumindest bei Öffie und Transportr sind es einzelne Programmierer die die Apps entwickelt und pflegen.

    Aber Google schafft es noch nichtmal mit 200.000 Mitarbeitern, die verfügbaren Fahrplandaten in ein Maps freundliches Format zu übersetzen... Da fehlen mir echt die Worte.

    Bei OpenMaps, Osmand und HERE sind die Chemnitzer Verbindungslinien eingezeichnet. Also was Google erzählt stimmt so schonmal nicht. Es ist möglich....