Warum sich Modegeschäfte aus Chemnitz zurückziehen

Ursachen für den Wegzug sind schnell benannt: Nicht genug Parkplätze, das Internet ... Es gibt aber auch Firmen, die große Chancen sehen.

Chemnitz.

Der Esprit-Store im Röhrsdorf Center hat keine Zukunft mehr. Nach Wochen des Ausverkaufs schließt der Laden Ende Oktober. Betrieben wurde er in Franchise. Das heißt: Esprit-Mode wurde in Lizenz verkauft. Bereits vor Wochen hatte ein Esprit-Shop in der Innenstadt geschlossen. Damit ist diese für ihre junge Mode im mittleren Preissegment bekannte internationale Lifestyle-Marke in Chemnitz nicht mehr in eigenen Filialen erhältlich. Vor allem viele junge Frauen bedauern das sehr. In dem Esprit-Geschäft in Röhrsdorf eröffnet nach Umbauten offenbar das Schnäppchenparadies TK-Maxx seine zweite Chemnitzer Filiale. Die erste befindet sich im Einkaufscenter Sachsen-Allee. Offizielle Statements zu dem Wechsel gibt es noch nicht.

Die Gründe für Geschäftsschließungen sind sehr unterschiedlich. Bei mittelpreisigen Modemarken genügt es bereits, dass Kollektionen in Farben und Schnitt einige Zeit nicht den Massengeschmack treffen. Oder die Ladenfläche ist zu klein und bietet nicht die von den Kunden gewünschte Auswahl. Esprit hat zudem bereits seit einiger Zeit wirtschaftliche Probleme. Der Konzern mit Sitz in Düsseldorf und Hongkong schreibt rote Zahlen. Im vergangenen Geschäftsjahr (bis 30. Juni) sank der Umsatz um drei Prozent auf umgerechnet rund 1,77 Milliarden Euro. Dabei verbuchte der Konzern einen Verlust von rund 300 Millionen Euro.

Nach nur knapp zweieinhalb Jahren hat sich auch Fashionlounge Xquisite aus der Innenstadt zurückgezogen. Das zum Konsum Weimar gehörende Unternehmen hatte ein umfangreiches Angebot an höherpreisiger Mode und mit seiner Lounge im Obergeschoss ein neues Einkaufskonzept in die Innenstadt gebracht. Als Gründe für das Aus nannte die Geschäftsleitung die schlechte Parkplatzsituation im Zentrum. Zudem haben offenbar die Demonstrationen ab Herbst vergangenen Jahres Kunden ferngehalten. Weitergeführt wird das Schuhgeschäft im Zentrum. Xquisite ist zudem weiter im Einkaufszentrum Röhrsdorf eine feste Größe. Mit kostenlosen Parkplätzen hat dieses Center wie auch weitere Einkaufszentren am Stadtrand ein großes Plus im Vergleich zur Innenstadt.

Dass Parkplatzgebühren möglicherweise Kunden von der Innenstadt fernhalten, bestätigt Bernd Rothe, Handelsexperte bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Chemnitz: "Die Parkgebühren sind hier ein Problem. Im Zentrum von Dresden oder Leipzig werden sie zwar auch fällig, aber dort ist gleichzeitig das Angebot sehr viel breiter."

Auch das Internet verändert den Handel deutlich schneller. Nach wie vor wächst diese Handelsform. Die größten Umsätze erzielen dabei Bekleidung, Elektronik, Computer und Schuhe, die zusammen mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes ausmachen. Allein bei Textilien werden derzeit 22 Prozent des Gesamtumsatzes im Internet erlöst. Im Jahr 2025 sollen es 33 Prozent sein. "Dabei werden Händler wegbrechen, das lässt sich kaum verhindern", sagt Rothe. Selbst Onlineshops zu betreiben ist jedoch für viele kleine Läden zu teuer und zu aufwändig. Sie kooperieren deshalb mit großen Onlinehändlern wie Zalando oder Amazon.

Selbst einen Webshop betreibt Hallhuber. Seit 2012 gehört diese Modemarke aber auch zum Textilsortiment im Kaufhof - als sogenannter Shop-in-Shop: Er wird vom Markenhersteller selbst betrieben. "Unsere Erwartungen wurden übertroffen", teilt Hallhuber mit. Dass Chemnitz - wie oft behauptet - ein schwieriger Einkaufsstandort ist, kann das Münchner Unternehmen nicht bestätigen: "Die Umsatzentwicklung ist gut, wir können keine Besonderheit feststellen", heißt es. Für ein eigenes Geschäft sieht die Marke hier allerdings kein Potenzial. Hallhuber-Läden gibt es in Sachsen nur in Dresden und Leipzig.

Auch die Firma Schneider glaubt an Perspektiven in der Innenstadt. Das Unternehmen aus Großenhain (Landkreis Meißen) verkauft seit 2005 verschiedene Modemarken in Chemnitz in sogenannten Monolabelshops. Das sind Geschäfte, die nur eine einzige Marke anbieten. Neben der Sachsenallee gibt es seit kurzem aber auch im Roten Turm Schneider-Moden auf großer Fläche und mit verschiedenen Marken. "Durch die größere Auswahl sind wir flexibler", sagt Hagen Schneider. Der Rote Turm sei eine gute Adresse: "Er ist zentral, ein Treffpunkt und wird als Einkaufszentrum von den Kunden angenommen."

Davon, dass die Innenstadt sich noch richtig mausern wird, ist auch Christoph Neuberg überzeugt. Er ist bei der IHK Chemnitz verantwortlich für die Standortentwicklung. Voraussetzung sei allerdings, dass Konzepte verwirklicht werden und "nicht von den Kritikern zerpflückt". Als Kongressstadt und mit vielen modernen Wohnungen im Zentrum würden Handel und Gastronomie deutlich belebt. "Ich erwarte aber nur langfristig Veränderungen", sagt Neuberg.

Bewertung des Artikels: Ø 4.1 Sterne bei 10 Bewertungen
17Kommentare
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  • 4
    0
    VaterinSorge
    25.10.2019

    wenn man alles nacheinander liest, dann ist eigentlich alles klar und auch die Stadtverwaltung muss sich endlich damit abfinden, dass aus all den genannten Gründen, Chemnitz weder heute noch morgen zu einer Weltmetropole entwickeln kann. Die Politik muss also mehr seinen Besuchern zuhören und mit seinen Einwohnern in Kontakt bleiben. Zudem wird man sich allein aus demographischen und neuerdings industriepolitischen Aspekten ganz schnell daran gewöhnen müssen, viel, viel kleinere Brötchen zu backen, um den Einwohnern noch ein nahezu erträgliches Maß an städt. Vorsorge bieten zu können. Es geht also bei weitem nicht mehr darum neue Ideen zu entwickeln den Einwohnern das nicht vorhandene Geld aus der Tasche zu ziehen, sondern ein Maß an Lebensqualität und Service zu bieten, was angemessen ist und im jährlichen Haushalt abbildbar ist. Der Rest ist wie er ist. Es ist schon öfter geschrieben, dass sich Besucher nur dort wohl fühlen, wo die Bewohner glücklich sind, die Städte aufgeräumt und gastfreundlich sind. Wenn alles stimmt, dann lädt auch das gelegentlich zum kaufen ein, besonders Dinge zu kaufen, die man nicht alltäglich braucht. Sicherlich mag es genug Parkplätze geben, doch wenn Fremde diese nicht finden, kann es auch an Hinweisschildern liegen. Wenn man aber weder Biermeilen noch Café's , oder keine geeignete Gastronomie findet, dann hat man vielleicht die falsche Brille auf oder ist ganz blind.

  • 6
    2
    Pixelghost
    24.10.2019

    Wer soll denn auch ständig Klamotten kaufen rennen?

    Rentner? Studenten? Auszubildende oder Jungerwachsene mit Teilzeit oder Befristungen?
    Und Gutverdiener werden Häuslebauern, die auch jeden Cent dreimal umdrehen, weil sie zusätzlich noch in den Urlaub fahren müssen?

    Wer wenig verdient kann auch nur wenig konsumieren.

  • 9
    0
    994374
    22.10.2019

    @DTRFC2005: Das ist ähnlich wie mit Frauen.
    Mir geht es oft so, wenn ich in eine andere Stadt komme, ob Zwickau, Gera, Plauen - oder auch Berlin, dann ist erstmal alles attraktiv - und dann gewöhnt man sich daran...
    Selbst, als ich vor x Jahren umständehalber von Dresden nach Chemnitz zog, gefiel mir Chemnitz besser. Heute würde ich allenfalls Leipzig vorziehen. (Aber nur, wenn ich einen einigermaßen passenden Anzug bräuchte.)
    Mögen die Angebote auch unendlich sein - irgendwann hat man alles und noch etwas mehr, was man braucht!

  • 8
    1
    FromtheWastelands
    22.10.2019

    Chemnitz größtes Problem in dieser Hinsicht, neben viel zu vielen Einkaufszentren, ist das es keine richtige Innenstadt bzw Ausgehviertel wie etwa die Leipziger Innenstadt oder die Dresdener Neustadt hat.
    Die Besucher solcher Stadtteile mit abwechslungsreichem Einzelhandel und einer lebendigen Gastro- und kulturellen Szene sind es die Geld in die Stadt bringen und außerhalb einen positiven Eindruck verbreiten.

  • 4
    6
    Blackadder
    22.10.2019

    Den roten Daumen nach zu urteilen, fühlen sich wohl einige angesprochen. :-)

  • 3
    5
    Blackadder
    22.10.2019

    @DTRFC: Zur Untermauerung Ihrer Beobachtungen empfehle ich den re:marx Blog zur sogenannten Chemnitz Fresse:

    http://remarx.eu/8567/abgefakt-die-chemnitz-fresse/

    Sehr lustig und leider auch recht nah an der Realität.

  • 8
    7
    DTRFC2005
    22.10.2019

    Da ich oft in Berlin bin, habe ich eine recht guten Vergleich zwischen einer mehr als lebendigen Großstadt und einem kleinen, aber beschaulichen Städtchen. In Berlin gibt es nahezu alles, wenn man z. B den Weihnachtsgeschenkekauf tätigen wöllte. Man kommt im Umland bei Freunden unter, lässt das Auto dort stehen und fährt völlig ungestresst in die Stadt, erledigt seine Einkäufe, schlemmt vielleicht ein Eis oder trinkt noch gemütlich einen Kaffee und fährt mit der Bahn wieder zurück. Eine 1 A Anbindung, viele tolle und sehr unterschiedliche Geschäft und kleine Lädchen. Mal von der Freundlichkeit der Berlin ganz abgesehen. Im Gegenzug das kleinere, eher verschlafene Chemnitz, was sich in den letzten Jahren immerhin soweit herausgeputzt hat, das man nicht mehr sagen kann, Punkt 18 Uhr werden die Bürgersteige hochgeklappt. Ich fühle mich in beiden Städten sehr wohl, dennoch fehlt Chemnitz das gewisse Etwas, eine Lebendigkeit und Unbeschwertheit, die wir so nur von Berlin kennen. Ich denke es ist die Art und Weise, wie die Menschen mit einander umgehen oder auf einander zugehen. Was nützen die besten Warenangebote, kostenloses Parkplätze und optimaler Nahverkehr, wenn Menschen sich in der Stadt bewegen, die einfach nur noch missmutig schauend, anderen misstrauen und ständig am meckern und nörgeln sind. Das ist ein Trauerspiel. Eine Stadt lebt nicht allein von Materiellen Dingen, sondern den Menschen darin.

  • 17
    4
    Pedaleur
    22.10.2019

    Darf ich ketzerisch sein? Welche Gründe, außer ökologische oder soziale, gibt es denn, Waren des nichtalltäglichen Bedarfs in den Läden einzukaufen? Ich erlebe ständig, dass es nicht das gibt, was man braucht. Gestern Schnürsenkel (!?!) Stundenlang durch Läden rennen, wenn man online per Suche genau das bekommt, was man möchte? Tut mir leid, der Einzelhandel muss sich neu erfinden.

  • 7
    5
    Werterreu53
    22.10.2019

    Ich kann diesen Weggang unter den Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit und der Überschussproduktion mit Auswirkungen für die Umwelt nicht bedauern. Wenn ich alle halben Jahre in eines dieser Kaufhäuser gehe, sehe ich nicht viele KäuferInnen. Die Folgen sind u. a. Preissenkungen und Schlussverkäufe über das ganze Jahr verteilt. Auf wessen Kosten? Das weiter zu erläutern, erspare ich mir in diesem Kommentar.
    Unabhängig davon werden in den Medien weiterhin Sonderangebote und Promi"Vorbilder" mit deren Modegeschmacksrichtungen präsentiert und nicht selten fehlinterpretiert (meint: dieselben wollen das nicht...).
    Wenn wir nicht zur Normalität finden und durch unser verschwenderisches modeorientiertes Verhalten den Wirtschaftswachstumswahnsinn somit weiter befördern, wird sich an den Dissonanzen in der Gesellschaft und den Disbalancen zwischen der menschlichen Gesellschaft und der Umwelt nichts ändern, zumindest nichts Entscheidendes.
    Wem das zu trendig ist, der sollte doch einmal zu den Ärmeren in der Gesellschaft gehen. Die werden sich derartigen Jammereien über die Schließung von Modegeschäften nicht anschließen können. Denen fehlt dazu der entsprechende Bezug.
    Unabhängig davon kann und sollte die Gestaltung der Innenstadt weiter optimiert werden. Vielleicht sind die Angebote für die Einwohner zu spezifisch. Zusammenfinden zum gemeinsamen Singen (auch durch Straßenmusik), zu kleineren Kulturangeboten und einfach zum Zusammensein sind vielleicht einige Anregungen, die Innenstadt zu beleben. Märkte sind ein Element und könnten noch erweitert werden. Die Parkplätze mit Gebühren sind gut nutzbar und nicht zu weit entfernt vom Bäcker oder der Apotheke. Die Gebühr bezahle ich gern.

  • 15
    3
    994374
    21.10.2019

    Leider habe ich auch keinen guten Lösungsvorschlag.
    Da ich in 10-15 Min. bis zum Markt laufen kann, nutze ich das gerne als Spaziergang.
    Daher bin ich an einer attraktiven Innenstadt aus egoistischen Motiven sehr interessiert.
    Wenn ich anschließend noch woanders hin will oder größere „Lasten“ zu erwarten sind, nehme ich allerdings auch den PKW und finde mühelos einen Parkplatz (umsonst ist der Tod).
    Ich gestehe aber, dass ich da trotzdem kaum Geld ausgebe. (Ein Eis ist aber immer drin.)
    Woran liegt das?
    Das meiste Geld verbraucht man in Supermärkten (die es in der Innenstadt kaum gibt), ganz einfach, weil man die Produkte braucht. Auch noch in den innerstädtischen Bäckereien und Fleischereien sowie auf dem Wochenmarkt (der eigentlichen Hauptattraktion der Innenstadt).
    Klamotten: Wenn man noch einigermaßen bei Verstand ist, braucht man nicht dauernd ´was Neues und außerdem ist die Auswahl in Chemnitz beschränkt.
    Technik und Haushaltwaren: Hier schlägt der Online-Handel noch viel mehr zu, als bei den Klamotten

    Das sind alles Folgen der technischen Entwicklung und auch einiger Fehler bei der „Stadtentwicklung“.
    Ich glaube nicht, dass dies durch Zwangs-Maßnahmen, die bestimmten Kräften vorschweben, aufgehalten werden kann.

  • 3
    21
    gelöschter Nutzer
    21.10.2019

    Die roten Daumen von all den Frustrierten die irgendwelche absurden Gründe suchen sagen mir das ich recht habe. DANKE!

  • 6
    1
    CPärchen
    21.10.2019

    @Cn3boy: komplette Zustimmung. Die Parkplatzsituation wird kritisiert, gleichzeitig zugebaut.
    Wegen Parken: ich gebe, notfalls im Lebensmittelbereich, im Kaufhof einfach 5€ aus und voilà... erste Stunde kostenlos und dann 1€/Std. Das finde ich i.O.

    Das Problem sehe ich in der Innenstadt aber auch darin, dass es so viele Gewerbeangebote Richtung Zentrum gibt, wo man leicht abgeworben werden kann. Das sehe ich in DD und Lpz im Verhältnis zur Einwohnerzahl nicht so stark vertreten.

  • 24
    2
    Klemmi
    21.10.2019

    Die leidige Parkplatzdebatte kann man bestenfalls als faule Ausrede stehen lassen, jedoch nicht als Schlüssel zum Erfolg der Chemnitzer Innenstadt. Für mich ist die Argumentation des IHK Handelsexperten hanebüchen. Chemnitz- die Stadt mit einer der entspanntesten Parkplatzsituation im Zentrum. Was nützen mir noch mehr Parklplätze in und um der Innenstadt, wenn diese wenig zu bieten hat? Nur zum Parken fahre ich nicht in die Innenstadt. Beleuchtet man die Aufenthaltsqualität einschließlich das gastronomische Angebot, stellt man fest, es gibt noch viel Nachholebedarf. Der Neumarkt gleicht eine Granitwüste, viele leerwirkende betonierte (Schmuddel-)Ecken, dass Engagement der Stadtverwaltung lässt zu wünschen übrig. Hinzu kommen Geschäfte, die für meine Begriffe nichts in einer Innenstadt zu suchen haben. Es ist kein Geheimnis: Für viele Chemnitzer ist es zu beliebten Ritus geworden zu Shoppen nach Leipizig oder Dresden zu fahren, selbst Zwickau ist beliebter. Und dort ist man bereit ein paar Euros fürs Parken locker zu machen- somit hätte sich das Parkplatzargument wieder geklärt. Die Chemnitzer Innenstadt übt lediglich eine Magnetwirkung aus, wenn Weihnachtsmarkt ist. Warum? Weil das Gesamtambietente einlädt.

  • 17
    33
    gelöschter Nutzer
    21.10.2019

    Wird natürlich auch mit der mangelnden Sicherheit im Stadtzentrum zusammenhängen die nicht gerade zum "Bummeln" einläd.

  • 31
    8
    872889
    21.10.2019

    Insgesamt betrachtet sind die Parkgebühren in Chemnitz relativ human und sollten nicht das wirkliche Problem darstellen. Zudem gibt es in vielen Geschäften eine Rückvergütung oder auch kostenfreie Zeitfenster auf öffentlichen Parkplätzen. Andere Städte mit weitaus höheren Parkgebühren haben dieses Problem nicht. Und wiederum andere Städte mit ausreichend kostenfreien Parkplätzen dümpeln vor sich herum. Außerdem gibt es auch einen recht ordentlichen ÖPNV.

    Hauptaufgabe muss sein, die Innenstädte attraktiv(er) zu machen und von den Centern auf der grünen Wiese abzuheben. Ansätze dazu sind in Chemnitz ja durchaus da.

    Aber auch die Konsumenten sind mit in der Pflicht und sollten nicht nur Online vom Sofa aus shoppen. Die Zeit der wahren Schnäppchen in der digitalen Welt ist ohnehin vorbei und der Einzelhandel oft besser aufgestellt. Von daher nicht immer nur über das Angebot in der Stadt schimpfen. Mit der Anzahl der Kunden steigt auch dieses. Geht einfach mal mehr in EURE Stadt.

  • 27
    3
    cn3boj00
    21.10.2019

    Die IHK und das Rathaus haben offenbar keinerlei Plan, wie sie die Innenstadt beliebter machen können. Wenn man aber die Parksituation schon vorschiebt, wieso verspricht man sich dann etwas davon, wenn die eigentlich noch reichlich vorhandenen Parkplätze alle verschwinden und darauf noch mehr Geschäfte gebaut werden? Eine seltsame Logik

  • 18
    12
    MuellerF
    21.10.2019

    "Nicht genug Parkplätze" ist ja nun Quatsch- es gibt genug, die sind allerdings kostenpflichtig. Wären sie es nicht, wo sollten dann die Gewerbetreibenden selbst & Anwohner der Innenstadt noch parken?



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