Warum wir nicht alle Artikel kostenlos anbieten

Sascha Aurich, Stellvertretender Chefredakteur Digitales, zur Veröffentlichungspraxis auf freiepresse.de.

Liebe Leserinnen und Leser,

häufig werden wir gefragt, warum die "Freie Presse" nicht alle Beiträge zur Corona-Krise kostenfrei und in unbegrenztem Umfang lesbar macht - also auch für Nutzer, die kein Digitalabo haben. Zunächst sei gesagt: Unser Nachrichtenblog, mit dem Sie sich rund um die Uhr zu aktuellen Lage informieren können, ist grundsätzlich ohne jede Einschränkung nutzbar. Darüber hinaus ist eine große Anzahl unserer Beiträge zur Corona-Krise und ihren Folgen auch ohne Abonnement lesbar - lediglich beschränkt auf fünf Artikel pro Monat.

Und es gibt Texte, die tatsächlich nur für Digitalabonnenten lesbar sind. Das sind meist Beiträge, die einen hohen Rechercheaufwand erfordern und unsere Redakteure entsprechend viel Zeit und Arbeit kosten. Diese Leistung können und wollen wir nicht gratis anbieten. Auch der Bäcker verschenkt seine Brötchen nicht. Guter Journalismus kostet Geld - und jeder unserer Abonnenten leistet einen Beitrag dazu, dass wir die Menschen in unserer Region mit den für sie wichtigen Informationen versorgen können. Zudem sind die Kosten für ein Digitalabo überschaubar: Vier Wochen Testabo kosten nur einen Euro, danach sind es monatlich nur 7,99 Euro. Für Abonnenten der gedruckten Zeitung fällt ein Aufschlag von monatlich nur 1,49 Euro an. Wir finden: Das ist ein faires Angebot für die Arbeit einer 150-köpfigen Redaktion, die an sieben Tagen in der Woche in Schichtdiensten im Einsatz ist und im vergangenen Jahr von der Konrad-Adenauer-Stiftung für ihre herausragende Arbeit ausgezeichnet wurde.

Worauf Sie sich verlassen können: Informationen, die für den Erhalt der öffentlichen Ordnung unerlässlich sind oder der Abwehr von Gefahr für Leib und Leben dienen, werden wir stets kostenfrei zur Verfügung stellen. Für alles andere empfehlen wir Ihnen ein Digitalabo, mit dem Sie stets zuverlässig und aktuell informiert sind - und ganz nebenbei guten Journalismus in Ihrer Region unterstützen.

Es grüßt Sie herzlich

Sascha Aurich, Stellvertretender Chefredakteur Digitales