Was Fahrgäste an den neuen Škoda-Straßenbahnen kritisieren

Stufen, W-Lan, Sitzplätze: Die Nachfolgefahrzeuge der alten Tatra-Züge sind noch gar nicht alle im Linieneinsatz. Und doch gibt es bereits Beschwerden.

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19Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    3
    Zeitungss
    26.02.2020

    @fneumann: Die Umrichtertechnik (Wechselrichter) arbeitet nun einmal nicht ganz geräuschfrei. Die Dämmung zum Fahrgastraum wurde etwas vernachlässigt, da der größte Teil der Fahrgäste heute Ohrhörer benutzt und das Umfeld eh nicht mehr zur Kenntnis nimmt. Zum Erprobungsbeginn 2012 waren die Umrichter auch nicht leiser und die Kopfhörer noch nicht ganz so verbreitet, die Geräusche störten damals demnach niemanden, sonst hätte man die Geräuschdämmung verbessert.
    Hätte man nachgebessert, die "Elektrische" fährt deshalb auch nicht lautlos.

  • 5
    0
    fneumann
    26.02.2020

    Für einen Nichtbehinderten fallen die Stufen zum Sitz nicht weiter auf, dafür ist für mich das extrem laute hohe Pfeifen der Frequenzumrichter der Bahn kaum zu ertragen. Das Platzangebot der Bahn scheint ganz gut zu sein, wenn auch das Verhältnis Sitz-/Stehplatz etwas ungünstig ist.

  • 7
    2
    Zeitungss
    26.02.2020

    @peggy: Was ist es denn für einer, 1000MB, S100 oder Fabia ?

  • 17
    0
    jeverfanchemnitz
    25.02.2020

    @mops0106

    Noch fahre ich eher selten mit Bus und Bahn. Und ich bin hoffentlich noch lange nicht gehbehindert. Aber schon so alt, dass ich gelernt habe, Älteren und gehbehinderten Menschen meinen Platz anzubieten. Noch dazu, wenn er entsprechend gekennzeichnet ist. Kommunikation gehört zum normalen Lebensumgang - früher wie heute noch mehr. Und unsere Jugend zu erziehen gehört heute wie auch früher in aller Hände. Auf andere schieben ist der leichteste Weg. Warum den Schwanz einziehen? Nur zu und immer wieder seine Rechte einfordern. Wie solls sonst besser werden? Nichts für ungut.

  • 19
    5
    mops0106
    25.02.2020

    @jeverfanchemnitz:
    Ich fahre zu 95% mit öffentlichen Verkehrsmitteln und habe immer meinen Schwerbeschädigtenausweis dabei.
    Falls Sie öfter mit Bus und Bahn unterwegs sind, können Sie ja mal schauen, wer dort häufig auf diesen Plätzen sitzt: Kinder und Jugendliche, die mit ihren Handys spielen; Leute, die mit ihren Taschen zwei Sitzplätze belegen; Männer, die breitbeinig auch zwei Plätze benötigen usw.
    Ich habe selten um einen Platz gebeten bis jetzt, wenn ich nicht einen ganz schlechten Tag habe, da ich die Diskussionen wegen Nichtersichtlichkeit der Schwerbehinderung und Unfreundlichkeiten satt habe.

  • 26
    3
    cn3boj00
    25.02.2020

    Die Stufen unter den Sitzen sind ja nicht als gestalterisches Element da, sondern weil da etwas drunter ist. Also können die auch nicht entfernt werden, es sei denn der Boden wird erhöht, was das Ein/Aussteigen erschwert. Dass man grundsätzlich auch anderes konstruieren kann ist natürlich richtig, aber ich denke man sollte den Ball hier flach halten. Barrierefreiheit heißt, dass in diesem Fall ein Verkehrsmittel "für Menschen mit Behinderungen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe auffindbar, zugänglich und nutzbar sind" (BGG). Das sind diese Bahnen. Selbst eine derartige Stufe ist kein Hindernis beim Benutzen der Bahn, schließlich müssen da keine Rollstuhlfahrer zu den Sitzen hochfahren. Außerdem ist nicht zu erwarten, dass nur behinderte Menschen damit fahren, und nicht jeder Behinderte hat ein Problem mit einer Stufe. Für die überwiegende Mehrheit stellt diese wohl kein Problem dar. Wenn es überhaupt Probleme gibt, dann eher, weil es heute nicht mehr üblich ist, behinderten oder gebrechlichen Personen einen Platz anzubieten, und das gilt nicht nur für Jugendliche. Darüber sollten wir nachdenken und nicht schon wieder alles schlecht reden.

  • 9
    19
    gelöschter Nutzer
    25.02.2020

    Ich fahre selbst einen Skoda und lasse nichts auf Skoda kommen. Manche haben eben immer was zu meckern.

  • 13
    8
    jeverfanchemnitz
    25.02.2020

    Wer braucht heutzutage W-Lan in der Srab? Und die barrierefreien Sitzplätze können doch bevorzugt für (Geh-) Behinderte (Hat doch jeder einen Ausweis dafür, bzw. sollte ihn haben) gekennzeichnet werden. Wo ist das Problem? Kann mich nur anschließen: Bitte die Kirche im Dorf lassen!

  • 10
    1
    Zeitungss
    25.02.2020

    @Hankman.: Wenn es so ist, warum wurden dann nicht die heute bekannten Mängel erkannt und bei der Serienbestellung geändert ??? Es ist Zweck der Erprobung mögliche Änderungen einzubringen, was nun einmal nicht erfolgte. Es waren demnach rund 8 Jahre Zeit dazu, wenn schon 2012 damit begonnen wurde.
    @CPärchen: Auch wenn das Fahrzeug als niederflurig gehandelt wird, braucht es unter dem Wagenboden Platz für die Laufwerke, die Antriebs- und Bremstechnik, was sich im Wageninneren durch Absätze zwangsläufig bemerkbar macht, also konstruktiv bedingt. Das Fahrzeug besitzt Drehgestelle und nicht Einzelradaufhängung incl. Einzelradantrieb wie es beim ULF der Wiener Linien der Fall ist. Bei diesen Fahrzeugen gibt es keine Absätze.

  • 10
    5
    CPärchen
    25.02.2020

    Kann mir Jemand erklären, weshalb es die Stufen zu den Sitzen gibt?
    Ist es, um den Fußraum frei zu halten?

    Und wegen W-Lan: Seht es mal so: Jeder, der mit seinem Telefon besser ist, macht keinen anderweitigen Blödsinn ;)

  • 12
    14
    Zeitungss
    25.02.2020

    Treten die Verursacher jetzt gebündelt auf und könnte wenigstens einer davon seinen roten Daumen erklären ???
    Zur Erinnerung, ein Katalog voller Mängel (FP-Beitrag), welche schon bei der Bestellung hätten abgeändert werden können, ich komme noch einmal auf die Fachkompetenz und die damit verbundene "Katze im Sack" zurück, was bei der Größenordnung der Anschaffung allerdings bei den Verantwortlichen keine Rolle spielt.

  • 14
    6
    mathausmike
    25.02.2020

    @Lesemuffel:Ich vermute,es geschah deshalb nicht,weil die Skodabahnen sicherlich wesentlich billiger sind.

  • 30
    9
    Hankman
    25.02.2020

    @Zeitungss: Da haben Sie Unrecht. 2012 wurde ein fast identisches Modell der Bahn in Chemnitz getestet, 2016 gab es dann den Vertragsabschluss. Auch das erste angelieferte Modell wurde monatelang in Chemnitz getestet. Skoda hat für die Bahn inzwischen Kunden in acht Ländern gewonnen. Wer mit den Stufen Probleme hat, der könnte künftig so einsteigen, dass er gleich die völlig barrierefreien Plätze erreicht. Dass die Zahl der Sitzplätze etwas geringer ist als bei der Variobahn, dürfte nur zu absoluten Stoßzeiten ein Problem werden. Ich sehe eigentlich kaum mal eine Bahn, die wirklich voll besetzt ist. Ich bin also dafür, den Ball flach zu halten.

  • 18
    2
    eisvogel
    25.02.2020

    13 bis 27% weniger Sitzplätze

  • 20
    24
    Zeitungss
    25.02.2020

    Es ist heute üblich, dass die Katze im Sack gekauft und am Kunden ausprobiert wird, bei der CVAG ist es auch der Fall. Eine Erprobung im Alltag vor der Serienbestellung gibt es aus Kostengründen nicht mehr, was dabei herauskommt, hat Herr Brandenburg geschrieben. Bei der Ausschreibung spielt nun einmal nur noch der Preis eine Rolle, was in dem Beitrag allerdings nicht erwähnt wurde.
    Fahrzeuge dieser Bauart sind in Tschechien und der Slowakei im Alltagseinsatz, man hätte sich kundig machen können und die Bestellung entsprechend gestalten. Dazu fehlt den Entscheidern die Fachkompetenz, anders ist es nicht zu erklären. Die LVB in Leipzig ist da wesentlich weitsichtiger.

  • 18
    15
    HHCL
    25.02.2020

    "Ja, die Bahnen sind neu, da sind Kinderkrankheiten leider nicht auszuschließen."

    Unter "Kinderkrankheiten" verstehe ich etwas anderes als z.B. die im Design festgelegten Stufen, die man generell nicht entfernen kann; oder nur mit erheblichem Aufwand. Ebensowenig die relativ geringe Anzahl der Sitzplätze. (Wobei das auch ein in neueren Bussen zu beobachtender Trend ist, um viel Platz für Kinderwafen und Rollstühle bereit zu halten.)

    Der Innenraum der Vario-Bahnen ist aus meiner Sicht wesentlich zweckmäßiger. Die neuen Bahnen sind extrem verschachtelt. Überall kleine Stufen, Absätze und Winkel die zum Hindernis werden können. Das wirkt auf mich wieder nach einer ziemlich praxisfernen Schreibtischplanung.

    Zum Chemnitzer Modell: Durch die unterschiedlichen Bahnen sind die Bahnsteige unendlich lang und insbesondere die hohen Bahnsteige der Citybahnen (z.B. am Roten Turm) ziemliche Stolperfallen. Sonderlich praktisch scheint mir das Konzept nicht zu sein. Man scheint immer die komplizierteste Variante zu bauen.

  • 64
    7
    fp112
    25.02.2020

    Wollen wir doch bitte die Kirche im Dorf lassen.
    Wozu braucht eine Straßenbahn WLan, dazu auch noch kostenlos....
    Bezahlt werden muss das am Ende doch irgendwie.
    Die Bahn soll mich von A nach B bringen, ich will da nicht drin wohnen.
    Ja, die Bahnen sind neu, da sind Kinderkrankheiten leider nicht auszuschließen. Das sind ja keine Fahrzeuge, die in Großserie gebaut werden , sondern für jede Stadt eigens konzipiert werden müssen.
    Man soll mal bitte über den Tellerrand schauen, was für bunt zusammengewürfelte Fuhrparks da andernorts unterwegs sind.
    Auch da bleibt msn schon mal stehen.passiert.
    Aber in Chemnitz wird erst mal genörgelt, statt sich zu freuen, dass da mal richtig was vorwärts geht, Bahnsteige in Größenordnung barrierefrei umgebaut werden, ..
    Das Chemnitzer Modell ist nämlich insgesamt gesehen gsr nicht so dumm..

  • 28
    10
    Hinterfragt
    25.02.2020

    Es mag ja berechtigte Kritikpunkte geben, aber das WLAN definitiv nicht ...

  • 13
    17
    Lesemuffel
    25.02.2020

    Warum wurden eigentlich keine moderneren Vario-Bahnen weiter betrieben bzw. angeschafft?