Wegen Meldeverzug: 37 Todesfälle mehr

Die Stadtverwaltung hat am Freitag eine sprunghaft erhöhte Anzahl an Todesfällen durch Coronainfektionen gemeldet. Wie immer bezog sie sich auf Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom gleichen Tag, 0Uhr. Demnach stieg die Totenanzahl in Chemnitz um 37 auf nun 245Menschen. Grund seien hauptsächlich Nachmeldungen wegen der Feiertagswochen gewesen, die es im gesamten Bundesgebiet gebe. Die Verstorbenen würden dem RKI erst gemeldet, wenn alle Formalien zur Ausstellung des Totenscheins und der Sterbeurkunde erfüllt seien, hieß es. Zwischen Weihnachten und Neujahr arbeiteten Gesundheitsamt, Standesamt und Krematorium - trotzdem kam es zu einem Rückstau. Im Krankenhaus lagen, Stand Freitag, 333 Personen, davon 49 auf der Intensivstation. Im städtischen Klinikum ist die Personalsituation nach wie vor angespannt. Ausfälle werden durch Mehrarbeit, Urlaubsverzicht, Versetzungen und externe Helfer kompensiert. Im hauseigenen Impfzentrum wurden bislang über 1300 Mitarbeiter geimpft. (ros)

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