Wehren üben Löschen wie die Vorväter

Mit Humor und alter Technik zur Jubiläumsfeier

Wüstenbrand.

Wenn Feuerwehrleute im Einsatz sind, kommt es auf Konzentration, Tempo und Erfahrung an. Bei den Einsätzen, die als Schauübung gezeigt werden, darf es, so argumentieren die Feuerwehrleute, dagegen auch schon mal etwas entspannter zugehen. Das zeigten Wehrmitglieder aus Wüstenbrand, Hohenstein-Ernstthal und Gersdorf am Samstag beim Familien- und Kinderfest zum 130-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr in Wüstenbrand.

In historischen Uniformen wurde mit der alten Wüstenbrander Drehleiter, der Handdruckspritze aus dem Bestand der Hohenstein-Ernstthaler Wehr und dem Hydrantenwagen der Gersdorfer zum Einsatz an der Scheune geeilt, aus der Rauch kam. Eine Person sollte gerettet werden, was nur bedingt gelang. Die Puppe stürzte von der Leiter, erlebte aber wenig später eine Art von Auferstehung in Form des Wüstenbrander Wehrleiters Jens Börnig, für den der Spaß bei diesen Übungen dazugehört. Mario Legies aus Reihen der Gersdorfer Wehr, der auch im Referat Historik des Kreisverbandes die Fäden zieht, war gleicher Ansicht: "Solcher Schabernack muss einfach sein. Es ist uns aber auch wichtig, die alte Technik zu zeigen." Und nicht zuletzt dafür hatten die Hohenstein-Ernstthaler Feuerwehrleute neben der Handdruckspitze auch ein W50-Löschfahrzeug mitgebracht. (mpf)

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