Weißer Weg: Bau geht weiter

Die Stadtverwaltung plant die Erneuerung der Fahrbahn auf dem nächsten Abschnitt. Der Zeitraum der Vollsperrung steht schon fest.

Euba.

Der nächste Abschnitt des Weißen Weges soll von Ende August bis Anfang November dieses Jahres instand gesetzt werden. Das hat Baubürgermeister Michael Stötzer jetzt in der Antwort auf eine Ratsanfrage aus der CDU-Fraktion mitgeteilt. Geplant sei, die Durchfahrt zwischen Dresdner und Eubaer Straße dafür im Zeitraum 31. August bis 6. November voll zu sperren.

Wegen zahlreicher Schlaglöcher wird der Weiße Weg von Autofahrern regelmäßig als eine der schlimmsten Rüttelpisten von Chemnitz bezeichnet. Denn die Strecke am Rande der nach ihm benannten Mülldeponie und des Zeisigwaldes dient vielen Pendlern, die aus dem Nordosten in den Süden der Stadt oder weiter ins Erzgebirge und zurück wollen, als Ersatz für die in diesem Bereich noch fehlende Südring-Verlängerung.

Von Ende Mai bis Mitte Juni vergangenen Jahres hatte das Tiefbauamt die Fahrbahndecke auf dem Teilstück zwischen Dresdner Straße und Einfahrt zur Deponie erneuern lassen. Damals war ein zweiter Abschnitt für 2020 angekündigt worden. Dieser beginnt nach Angaben aus dem Rathaus an der oberen Einfahrt der Deponie und endet nach etwa 600 Metern an der Gabelung in zwei Fahrbahnen, etwa 190 Meter vor der Beutenbergstraße. Eine Verbreiterung der Straße beispielsweise um einen Radweg sei dabei nicht vorgesehen. Die Fahrbahn soll in den jetzigen Abmessungen erneuert werden, so Stötzer. Weitere Instandsetzungen sollen abschnittsweise in den nächsten Jahren erfolgen.

CDU-Stadträtin Ines Saborowski hatte von Vermessungsarbeiten im Bereich der Eigenheimsiedlungen am Weißen Weg und an der Kuckucksdelle erfahren, die unter Vollsperrung erfolgten - ohne vorherige Information der Anwohner. Sie fragte bei der Stadtverwaltung an und erhielt vom Baubürgermeister die Antwort, die Anwohner würden vor Baubeginn über Einschränkungen informiert. Vor den Vermessungsarbeiten sei das nicht erforderlich gewesen, da diese im öffentlichen Raum stattgefunden hätten.


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