Wer wird Chemnitzer des Jahres?

Kurz vor dem Jahreswechsel stellt die "Freie Presse" Menschen vor, die für Schlagzeilen gesorgt haben und trotzdem in den meisten Fällen nicht im Rampenlicht stehen. Sie sind die Helden des Alltags oder schaffen es mit ihren Leistungen, auf die Stadt aufmerksam zu machen.

Wer weiß schon heute noch, was im Januar, Februar oder März passierte? Ist schließlich fast ein Jahr her! Da kann schon manches und mancher in Vergessenheit geraten. So schnelllebig wie die Zeit, so rasch sind sehr viele Ereignisse in den Hintergrund gerückt. Und manchmal auch die Menschen, die dahinter stehen. Da war die Frau, die drei syrischen Flüchtlingen ein Zuhause auf Zeit gegeben hat. Oder der Mann, der für eine Spanierin seine Stammzellen spendete. Auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen haben Chemnitzer nicht locker gelassen. Nur durch persönliches Engagement einer Kunstliebhaberin wurde ein wertvolles Bild bewahrt. Für die Rettung eines stählernen Denkmals setzt sich ein Wissenschaftler mit seinem Verein ein. Ein junger Mann war zur richtigen Zeit am richtigen Ort und warnte Mieter eines brennenden Hauses gerade noch rechtzeitig. Zu den Menschen, die Schlagzeilen geschrieben haben, gehören aber auch die Unternehmer der Stadt, wie der Mann, dessen Firma zu den Top 100 in Deutschland gehört und dem neuen Fußballstadion den Namen gegeben hat. Zwei junge Sportlerinnen kehrten von Olympia mit Edelmetall zurück und sorgten so dafür, dass die Stadt Chemnitz bekannter wird. Ein anderer Sportler hat sich für die Gestaltung des Konkordiaparkes eingesetzt, wo Jugendliche ihre Freizeit verbringen. Mit seiner verrückten Tour rund um die Ostsee hat ein Simson-Fan alle Skeptiker überzeugt.

Wer wird Chemnitzer des Jahres? Die Redaktion hat mit zehn Kandidaten eine Vorauswahl getroffen. Die Entscheidung liegt bei den Lesern der "Freien Presse". Sie können ab heute bis zum 1. Januar abstimmen - sowohl per Telefonanruf als auch online.

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