Widerspruch gegen Datenübermittlung

Frauen und Männer, die im Sinne des Grundgesetzes Deutsche sind, können freiwilligen Wehrdienst leisten. Auf Basis des Soldatengesetzes haben die Meldebehörden dafür Familienname, Vornamen und gegenwärtige Anschrift von Einwohnern, die im nächsten Jahr volljährig werden, dem Bundesamt für Wehrverwaltung zu übermitteln. Von dort erhalten die Betroffenen Informationsmaterial über Tätigkeiten in den Streitkräften. Der Übermittlung der Daten durch das Meldeamt kann allerdings widersprochen werden. Von diesem Recht können betroffene Frauen und Männer des Geburtsjahrgangs 2004 bis zum 28.Februar kommenden Jahres Gebrauch machen. Der entsprechende Antrag ist im Meldeamt, in den Bürgerservicestellen und im Internet erhältlich, teilt die Stadtverwaltung mit. Der ausgefüllte Vordruck kann in jeder Bürgerservicestelle eingereicht oder per Post an Stadt Chemnitz, Bürgeramt, Meldebehörde, Düsseldorfer Platz 1 in 09106 Chemnitz geschickt werden. (gp)

Informationen über den Widerspruch gegen die Datenübermittlung, zu den aktuellen Öffnungszeiten der Meldebehörde und der Bürgerservicestellen sind unter der Behördenrufnummer 115 erhältlich und stehen im Internet unter www.chemnitz.de

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