Wie die Anreise zur Landesgartenschau gelingt

Ab Samstag öffnet Festgelände in Frankenberg über die Haupteingänge am Auenweg und im Hammertal

Frankenberg.

Wer die am Samstag beginnende Veranstaltung besuchen möchte, sollte wissen, wie er am besten hinkommt und wo er parken kann. Die Haupteingänge befinden sich am Auenweg zum "Naturerlebnisraum Zschopauaue" und am Hammertal zu den "Paradiesgärten Mühlbachtal". "Freie Presse" beantwortet die wichtigsten Fragen für die Gäste.

Wie reisen Besucher am besten mit ihrem Auto an?

Christoph Ulrich

Ulrichs Bilanz:Der „Freie Presse“-Wirtschaftsnewsletter von Chef­korrespondent Christoph Ulrich

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Die Stadt verfügt über eine direkte Anbindung an die Autobahn A 4. Einfach die Ausfahrt Frankenberg nutzen, rechts abbiegen und auf der B 169 in Richtung Frankenberg fahren. Dank seiner Lage an den Bundesstraßen B 169 und B 180 ist Frankenberg von Chemnitz, Döbeln und Flöha und aus dem Erzgebirge kommend ebenfalls gut zu erreichen. Aus Freiberg erreichen Kraftfahrer die Stadt über die Staatsstraße S 203, aus Mittweida über die S 202.

Wo können Gäste parken?

Am Stadtrand und nur 2,4 Kilometer von der Autobahn entfernt steht ein ausgeschilderter Großparkplatz bereit. In Navigationsgeräte sollte man eingeben: 09669 Frankenberg/Sa., Am Damm. Die Benutzung des Parkplatzes kostet zwei Euro pro Tag. Ein kostenfreier Shuttle-Bus bringt Besucher vom Parkplatz zum Landesgartenschau-Gelände. Viele Stellplätze in der Innenstadt sind nur zeitlich beschränkt verfügbar.

Gibt es während der Gartenschau Straßensperrungen?

Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr teilt mit, dass es während der Landesgartenschau keine Behinderungen auf Bundes- und Staatsstraßen geben wird. Auf der Staatsstraße S 202 wird ab diesem Monat gebaut. Träger ist die Stadt Frankenberg. Die Straßensperrung betrifft Sachsenburg. Beginn und Dauer sind aber noch unklar. Daher sollte man ab Mittweida an der Zschopau entlang und über Schönborn fahren.

Wie reisen Besucher am besten mit Bus und Bahn an?

Es gelten die normalen Fahrpläne. Für die individuelle Planung der Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfiehlt Regiobus die dynamische Fahrplanauskunft auf der Homepage des Verkehrsverbundes Mittelsachsen unter www.vms.de. Dort gibt es auch Auskünfte über das Zusatzangebot der Linie 703 zwischen Flöha und Frankenberg an Wochenenden. Diese stündlichen Fahrten sind in Flöha-Bahnhof mit den Zügen in und aus Richtung Freiberg-Dresden abgestimmt. In der Woche halten der Regionalexpress RE 3 und der RB 30 aus Dresden am Chemnitzer Hauptbahnhof. Besucher aus Chemnitz und Hainichen können die Bus-Angebote der Linie 640 Chemnitz-Frankenberg-Hainichen nutzen, genauso wie die stündlichen Fahrten der Chemnitz-Bahn C 15 von Chemnitz nach Hainichen mit Halt in Frankenberg. Von Mittweida fährt die Buslinie 675 nach Frankenberg. Die Buslinie 642, der "Zschopautaler", bietet samstags, sonntags und feiertags im Zwei-Stunden-Takt eine durchgehende Wochenend-Busverbindung von Chemnitz über Frankenberg und Mittweida ins Naherholungsgebiet Kriebstein. Haltestelle ist Frankenberg/Barkaswerke.

Wie kommen Bahnreisende zum Gelände der Gartenschau?

Neben dem Gratis-Busshuttle vom Parkplatz verkehrt ein weiterer kostenfrei vom Bahnhof Frankenberg aus zum Haupteingang der Landesgartenschau am Auenweg und zum Eingang Hammertal. Dieser fährt im 20-Minuten-Takt.

Wo können Wohnmobile parken?

Der Parkplatz Am Damm ist mit Wohnmobilen befahrbar und kann zur Gartenschau als Parkplatz für diese genutzt werden. Nicht angeboten werden dort Standplätze mit Aufladestation. Wohnmobile sollten daher umliegende Campingplätze (Ottendorf, Kriebstein, Rabenstein) ansteuern.

Wie kommt man mit dem Fahrrad nach Frankenberg?

Empfehlungen für diese Anreise existieren nicht. Der Allgemeine Deutsche Fahrradclub ADFC ist nach eigener Aussage nicht in die Vorbereitungen der Gartenschau eingebunden. Von Chemnitz aus folgen Gäste dem Radweg Chemnitz-Zschopautal. Dieser schließt in Niederwiesa an den Zschopautal-Radweg an, der bis zum Haupteingang der Landesgartenschau führt. Auch aus Mittweida kommend bietet sich der Zschopautal-Radweg an. Aber: Ihre Fahrräder dürfen Gäste nicht auf das Gelände mitnehmen.

Wo können Fahrräder abgestellt werden?

Am Haupteingang der Gartenschau am Auenweg sowie am Eingang Hammertal im Bereich des Veranstaltungs- und Kulturforums Stadtpark stehen Fahrradständer bereit.

Wo gibt es öffentliche Toiletten und Wickelräume?

Sanitäranlagen finden Besucher an allen Eingängen sowie an den vier gastronomischen Einrichtungen. Diese erwarten Gäste in der Blumenhalle, in den Paradiesgärten am Baderberg sowie im Norden und Süden der Zschopauinsel.

Können Menschen mit Behinderung die Ausstellung besuchen?

Ja. Beide Areale der Schau sowie die Blumenhalle sind laut Angaben der Geschäftsleitung "weitestgehend barrierefrei". Dies trifft auch auf die Innenstadt und die Verbindung zwischen den beiden Gebieten zu.

Gibt es Angebote für Besucher, die nicht gut zu Fuß sind?

Gäste können am Haupteingang am Auenweg Rollstühle ausleihen. Da deren Zahl begrenzt ist, bietet sich eine Reservierung unter Telefon 037206 641501 an. Auf dem Ausstellungsgelände verkehrt eine Gartenschau-Bahn. Sie startet an der Blumenhalle und fährt in 35 Minuten durch beide Areale. Erwachsene zahlen dafür 5 Euro, Kinder 3 Euro. Eintrittskarten zur Gartenschau müssen aber vorhanden sein. dahl Landesgartenschau Der Eintritt für Erwachsene kostet 16, mit Pressekarte der "Freien Presse" 15 Euro. Erwachsene können damit eine beliebige Anzahl eigener Kinder oder Enkel bis einschließlich 17 Jahre kostenlos mitnehmen. Tickets sind in alle "Freie Presse"-Shops und bei Shop-Partnern erhältlich. Mehr "Freie Presse"-Artikel zur Landesgartenschau sind im Internet nachlesbar: www.freiepresse.de/laga2019

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