Wie die Wälder unter dem Corona-Lockdown leiden

Spazieren ist für immer mehr Menschen ein beliebter Zeitvertreib. Doch was ein Jäger aus Limbach-Oberfrohna diesen Monat erlebt hat, entsetzt ihn zutiefst: Erst bretterte ein Quadfahrer über die Wege, dann lag ein Reh mit zerbissenen Beinen im Unterholz.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    0
    Christian1984
    26.01.2021

    @lax123: Sie sind sicher, dass es der Förster ist (mit dem Reh auf der Schulter) und nicht doch der Jagdpächter?
    Also mal im Ernst: Die Jagd durch den Pächter auf Rot- und Damwild mit dem Hetzen durch nicht angeleinte Hunde zu vergleichen, ist schon etwas abenteuerlich. Sie mögen Ihren Hund unter Kontrolle haben - passt, danke dafür. Leider gilt das nicht für jeden Hundebesitzer (selber leider schon oft erlebt).

    Ich glaube der Jäger möchte mit seinem Statement einfach nur auf die aktuelle Situation aufmerksam machen. Umso mehr Menschen zwecks Zeitvertreib im Wald unterwegs sind, desto mehr Rücksicht sollte auch der Natur entgegengebracht werden. Es schadet doch keinem, oder?

  • 5
    18
    lax123
    26.01.2021

    Teilweise recht absurder Artikel.
    Ja die ganzen Menschen im Wald stören. Motorisiert geht gar nicht.

    Bei uns im Wald sieht man aber den Förster regelmäßig mit Reh auf der Schulter.
    Ja, Wildtiere müssen geschützt werden.
    Deshalb ist mein Hund in meinem Umkreis von max. 15m und abrufbar. Er hat ein Antijagdtraining erhalten und ist gut abrufbar.

    Also hört auf mit der Hexen-/Hundejagd. Pauschalisierungen haben noch nie weitergeholfen.

  • 8
    10
    Fresto
    26.01.2021

    Das Haundebashing zeugt von ziemlichen Unwissen. Auch ich verurteile Hundebesitzer, die ihren Hund nicht unter Kontrolle haben und Hunde mit Jagdtrieb Wild hetzen lassen. Denn das ist verboten. Dennoch gibt es keinen gesetzlichen Leinenzwang im Wald und auf Feldern, es sei denn es handelt sich um Schutzgebiete. Viele Hundebesitzer verhalten sich vernünftig. Auch freilaufende Hunde werden angeleint wenn sich andere Hunde nähern oder Wild zu erkennen ist. Und viele Hunde haben tatsächlich keinen Jagdinstinkt um Tiere zu hetzen. Der Wildbestand ist auch nicht gefährdet, und mit der Rückkehr des Wolfs erlauben wir sogar ausdrücklich die Beutejagd.
    Und natürlich haben Quads nichts im Wald zu suchen. Wer das beobachtet sollte es zur Anzeige bringen. Aber auch Reiter und Radfahrer (denen das Befahren nicht verboten ist) zerstören Wege und erschrecken Wild. Den größten Schaden aber richtet der Forstbetrieb selbst mit seinen Harvestern an, die nicht für die Waldpflege gebaut wurden.