Wie es mit dem Bau des Chemnitzer Südrings weitergehen soll

Für die Verlängerung bis zur Frankenberger Straße wird die Bestätigung der Pläne erwartet. Dennoch bleiben Unklarheiten - nicht nur bei diesem Abschnitt.

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2626 Kommentare
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  • 2
    4
    Bär53
    04.10.2020

    Für die im Artikel erwähnten Millionenbeträge könnte man auch 100 km Radwege in und um Chemnitz bauen und an einigen Haltestellen des Nahverkehrs und an Bahnhöfen endlich ordentliche, teilweise e-mobil- gerechte Parkplätze für Pendler schaffen. Aber in diese Richtung scheinen die Politiker und Verkehrsplaner nicht denken zu wollen. Schade für Chemnitz.

  • 0
    3
    Interessierte
    02.10.2020

    Wenn etwas zu kompliziert wird und in die Millionen kostet , sollte man vielleicht davon absehen und andere Wege suchen ...
    Chemnitz hat sicherlich wichtigere Baustellen zu erledigen als eine Brücke über die Sachsen-Franken-Magistrale ...

    Da fällt mir die Hainstraße ein ..
    Da könnte man die Ziethenstraße zurück bauen , das wird sicherlich billiger und man kommt schnell auf die Dresdner
    ( und in diesen Parklücken kann nicht einmal ein Umzugswagen halten , wenn die Häuser bezogen werden sollen ...

    Diese sinnlosen Großprojekte , das sind doch alles nur Aufreger ....

  • 2
    3
    Lisa13
    02.10.2020

    an 612115
    ich lasse mich von Ihnen nicht als Lügnerin hinstellen . Ja der Wald wurde beim Bau der B173n abgeholzt ...und hier bei diesem weiterführenden Bau das Südringes geht es wohl nicht durch die Natur ? oder sind bei Ihnen Felder , Wiesen kleine angeflogene Sträucher , nicht wichtig ...

  • 2
    4
    HundG
    01.10.2020

    Sorry, habe Sie sich schonmal mit dem Thema der Internationalen Trassierung des Schwerlastverkehr der „Neuen Salzstraße“ und der „Seidenstraße“ beschäftigt ?

    Die „Seidenstraße“ beginnt in Europa im Hafen von Piräus, der nach der Privatisierung voll in Chinas Hand ist. Das Routing nach den EU-Verkehrsprojekten (EU - Transeuropäische Transportnetze) vom Orient/Mittlerer Osten bis Hamburg wird hier realisiert, was man heute schon vlt. an den Kennzeichen der LKWs ableiten kann. Ein Teil der „Neue Salzstraße“ wird auf der Autobahn Prag/Chomutow abgebildet und diese endet nicht im Nirvana.

    Und das soll alles durch Chemnitz ?

    Das soll der Südring leisten , der durch unserer Wohngebiete führt ?

    Das sollten sie mal den Anwohnern der angrenzenden Chemnitzer Wohngebiete des Südrings näher erklären.

  • 21
    4
    612115
    01.10.2020

    Bitte beachten, dass die unten gegen den Südring polemisierende Katharina Weyandt als Grünen-Vertreterin im Stadtrat sitzt. Solche Leute schimpfen sich Volksvertreter, wollen dann aber Projekte sabotieren, auf die die Menschen in Chemnitz und im Erzgebirge und die Wirtschaft bis hin nach Tschechien schon seit Jahrzehnten warten. Der größte Witz dabei ist, dass sie offensichtlich noch nicht einmal weiß, dass die Finanzierung durch den Bund erfolgt und bei einem Wegfall kein einziger Euro für irgendwelche Spinnereien von Fußwegen und Radwegen zur Verfügung stünden.

    Ob Lisa13 auch nur komplett ahnungslos ist oder bewusst Unwahrheiten verbreitet, ist schwer zu beurteilen, aber auf der ganzen Trasse bis zur Dresdner Straße gibt es kein Waldgebiet. Sowieso würden Eingriffe in die Natur an anderer Stelle wieder ausgeglichen, aber das kann man hinter den ideologischen Scheuklappen auch ignorieren, während man umweltfreundlich auf dem Esel durch die Welt galoppiert.

  • 10
    1
    noersch
    01.10.2020

    Man sollte einmal in Pirna nachfragen wie schnell so eine Umgehung fertig sein kann?

  • 17
    0
    KTreppil
    01.10.2020

    Na man darf gespannt sein, wen die Chemnitzer zum Bürgermeister wählen und welche Planungen oder Phantastereien angegangen werden. Das beste am Südring wird denk ich immer und nicht zu überbieten der Überflieger bleiben, ein Meisterstück der Verkehrsplanung....

  • 5
    3
    lfa
    01.10.2020

    Die angehende CDU-OB Patt schreibt in ihrem Wahlprogramm, dass der Südring Richtung Zwickauer nicht mehr weitergebaut werden soll und die bereits reservierten Grundstücke wieder verkauft werden sollen.

  • 1
    8
    Interessierte
    01.10.2020

    Was ist denn eigentlich mit dem Blauen Wunder , ist das schon saniert und bezogen , gute Ideen hatte man doch dafür ... ?

  • 8
    11
    Interessierte
    01.10.2020

    Und nachdem man die verkehrsreiche Ziethenstraße verkehrsberuhigt gemacht hat , wo keine Feuerweht oder Möbelwagen oder Netto-Zulieferer mehr durchkommt und wofür man sicherlich eine Auszeichnung bekommen hat ....

    und die Rembrandstraße verkehrsstark machen will , will man nun auch noch die Geibelstraße ´verkehrsberuhigter` machen ...
    anstatt das man die Rosa-L-Straße am ´Blauen Wunder` vorbei mit der Geibelstraße verbindet , welche dann auch am Gablenzplatz landet ...

    Letztendlich ist es doch egal , welche Wohngebiete mit dem Verkehr belastet werden , vorbei müssen die Autos doch letztendlich doch irgendwo ...

    https://www.google.com/maps/place/Adelsberg,+Chemnitz/@50.8140569,12.9582993,17.25z/data=!4m5!3m4!1s0x47a745a2eaff959f:0x521b1cb4289d8c0!8m2!3d50.8165424!4d12.9839502

  • 4
    11
    Interessierte
    01.10.2020

    Jetzt kommen auf einmal die ganzen alten Kamellen wieder aus den Schubladen ´raus ...
    Und da war doch auch noch neben der Rembrandtstraße der Gablenzplatz .....
    Und dann war doch auch noch der Umbau der Brückenstraße / Ecke Mühlenstraße , nachdem ein anderes Riesenprojekt eingestellt wurde ( RWSchÜB )

  • 11
    11
    Pedaleur
    01.10.2020

    @KTeppil: Noch ein zweiter Nachtrag zu ihrer Frage "Wo fahren dann die Rettungsdienste lang oder die Müllfahrzeuge (natürlich alle elektrisch)?".

    Ebenfalls möchte ich nochmals das besagte Interview zitieren. Fr. Hoffmann erwiderte genau auf diese Frage: "Auf verbreiterten Radwegen".

    Jetzt stellen Sie sich da mal bitte einfach mal visuell vor. Mit Blaulicht auf einem j a dann vermutlich dicht befahrenen Radweg. Ich weiß es nicht, ich bin ein offener Mensch, aber ich komme mir da irgendwie, ja wie eigentlich vor?

  • 17
    10
    Pedaleur
    01.10.2020

    @KTreppil: "Wie kommen denn 2040 die Waren in die Supermärkte und Geschäfte, wenn manche Zeitgenossen gleich mit den Verbrennern am liebsten auch die Straßen abschaffen würden?"

    Siehe mein besagtes Interview. Zitat: "Mit dem Lastenfahrrad."
    Wahrscheinlich jeder Bierkasten einzeln, wer weiß...

  • 9
    41
    Lisa13
    01.10.2020

    Und wieder wird Wald abgeholzt...aber bei den Planern der Deges in Berlin ..an ihrem Schreibtischen ist das ja nur , Gestrüpp...siehe B173n ..da wurden 100 jährige Eichen platt gemacht ...nur weiter so ... und noch eins , die E - Mobilität ist wohl umweltfreundlich.... schon mal dran gedacht wieviel Energie gebraucht wird ...ach ja hatte ich vergessen , der Strom kommt ja aus der Steckdose ????????

  • 28
    8
    KTreppil
    01.10.2020

    Wie kommen denn 2040 die Waren in die Supermärkte und Geschäfte, wenn manche Zeitgenossen gleich mit den Verbrennern am liebsten auch die Straßen abschaffen würden? Naja, wer weiß wieviel Geschäfte es dann noch in Chemnitz gibt. Am besten wird alles per Drohne gleich nachhause geliefert, weil die Rentner von morgen (nach den vielen Lockdowns bis 2040?) ohnehin ans Zuhause bleiben gewöhnt sind?
    Wo fahren dann die Rettungsdienste lang oder die Müllfahrzeuge (natürlich alle elektrisch)? Ich weiß, ich übertreibe jetzt auch ein wenig, dennoch, ich hoffe, es ist mir vergönnt, das Jahr 2040 noch zu erleben, nicht nur um manch Phantasterei von heute mit der Realität vergleichen zu können....

  • 24
    6
    Pedaleur
    01.10.2020

    @lax: Zwangskollektivierter ÖPNV? Langsam geben mir die Forderungen nach den Eingriffen des Staates in die persönliche Freiheit der Bürger zu denken. Letztlich erst ein erhellendes Interview mit Fr. Hoffmann, Bezirksbürgermeisterin Berlin Friedrichshain- Kreuzberg, gelesen.
    Sollen das die klugen Lösungen sein, den verbrennerbasierten Individualverkehr zu minimieren? Nach dem Motto, wir machen das jetzt so? Individualverkehr nur für die, die es sich leisten können? Mit Bus und Bahn zum Pilze sammeln fahren? Oder kommt da noch mehr?
    Vielmehr scheint mir doch gegeben zu sein, die Forschung nach alternativen Antrieben zu fördern, zu intensivieren, in Dtl. zu halten und Infrastruktur in bedachten Schritten anzupassen. Und es ist schlichtweg unrealistisch, die Verbrenner zu verdammen. Einen Gebrauchtwagenmarkt wird es auch weiterhin geben. Nach gut, natürlich nicht, wenn man diesen Antrieb abschaffen, sprich verbieten will. Folge, siehe oben.

  • 14
    43
    KatharinaWeyandt
    01.10.2020

    Der Straßenbau würde auf jeden Fall viel Natur zerstören, die Erholungsmöglichkeiten am Zeisigwald stören, Boden versiegeln. 40 Millionen für eine neue Bundesstraße parallel zur Autobahn - will der Tiefbauamtsleiter das wirklich? Was kann man damit alles machen, Gehwege sanieren, Radwege bauen ... .

  • 23
    3
    KTreppil
    01.10.2020

    Straßenbau ist also 90er, nun erklärt es sich, warum wir soviel schlechte und schlecht ausgebaute Straßen haben. Da steckt ein Plan dahinter...

  • 26
    6
    acals
    01.10.2020

    Das passiert doch, @lax123, gerade - das Abschaffen der Verbrenner. Es werden dann Hybride, E-Autos bzw Brennstoffzellenautos fahren.

    Wie Vorredner festgestellt haben - fliegen wäre schöner, ist aber auch für diese neuen Antriebe wenig realistisch.

    Geht es am Ende darum Individualverkehr als solchen lahmzulegen? Mir drängt sich dieser Verdacht zunehmend auf ...

  • 39
    3
    fnor
    01.10.2020

    Wer von der B 174 aus dem Erzgebirge kommt und nach rechts auf die Autobahn will, fährt aktuell die B 101 bis Freiberg. Ein breiter Südring wird mehr Verkehr bedeuten. Auch wenn es keine Verbrenner sind, werden es E-Autos sein. Es wird weiter Verkehr in Chemnitz geben. Als täglicher Pendler wäre mir auch eine 2-spurige Straße mit Tempo 50 recht. Dann müsste man nicht die Anwohner der Klippel-Straße und des Weißen Wegs nerven und könnte flüssig fahren. Noch lieber würde ich mit dem Zug fahren. Aber leider gibt es keine gute Angebote. Wenn ich 90 statt 30 Minuten zur Arbeit brauche, bin ich täglich 2 h länger unterwegs. Für die Zukunft sollte man Straßen erhalten aber auch den ÖPNV sinnvoll fördern. Denn Löcher in den Straßen und im ÖPNV-Fahrplan haben wir genug.

  • 13
    58
    lax123
    01.10.2020

    Straßenbau ist so 90er. Wir brauchen nicht mehr Straßen, sondern weniger Verkehr. Schafft endlich den verbrennerbasierten Individualverkehr ab und schafft gute Angebote im ÖPNV.
    Kein Weiterbau!

  • 33
    9
    Tauchsieder
    01.10.2020

    ... 2040 sind alle in Rente und keiner kommt nach - ein Kalauer der besonderen Art und ein Schenkelklatscher obendrein.
    Hier hat die Politik schon ganze Arbeit geleistet.

  • 11
    34
    HundG
    01.10.2020

    Die Erweiterung des Südrings soll die Chemnitzer Innenstadt entlasten, aber genau das Gegenteil wird hier passieren. Es wir noch mehr Verkehr durch die Stadt geroutet, da die Trassierung des Südrings voll durch unsere Stadt erfolgt und sehr viele Wohngebiete davon betroffen sind.
    Die Zielsetzung zur Erweiterung des Südrings ist die Ableitung des Internationalen Schwerlastverkehrs aus CZ kommend durchs ERZ und durch unsere Stadt, nachzulesen im aktuellen Planverfahren.

    Mit einer modernen Stadtentwicklung hat das jedenfalls nix zu tun !!!

    Sorry, … und wie soll die Erweiterung des Südring den Autobahnzubringer Neefestraße zur A72 entlasten ?
    Auch hier wird genau das Gegenteil eintreten, der geschlossene Südring fungiert als bypass für die A72/A4.

  • 38
    3
    KTreppil
    01.10.2020

    Wieviel Menschen welchem Alters 2040 in und um Chemnitz leben werden, hängt sicher auch gerade sehr von der Infrastruktur ab. Selbst wenn es dann wirklich keine Verbrenner-Motorisierung mehr gibt, Flugobjekte werden wohl nicht das Fortbewegungsmittel der Zukunft sein. Ob der Südring nun weiter gebaut werden soll oder nicht, entzieht sich meinem Beurteilungsvermögen. Fakt ist aber, dass die öffentlichen Verkehrsmittel auch mittel- bis langfristig nicht alles abdecken können und Straßen(aus)bau und kluge Verkehrsplanung zur Attraktivität einer Stadt oder Region auch 2040 noch beitragen wird.

  • 54
    5
    Deluxe
    01.10.2020

    Mich regt am meisten auf, daß der größte Teil der Ostverlängerung nur zweispurig mit gelegentlicher Zusatzspur geplant ist. Eine solche Straße wird nur zum Verkehrshindernis, aber nichts beschleunigen. Zwei Spuren haben die Stadtstraßen auch, die bisher genutzt werden. Und auf Ampeln wird der neue Südring ja sicher (leider!!!) auch wieder nicht verzichten, genau wie die bisherigen Neubauabschnitte auch. Was den Südring im Ganzen für mich ohnehin fragwürdig macht, weil er mehr Stau produziert als notwendig. Das wäre auch komplett ohne niveaugleiche Kreuzungen gegangen - teurer zwar, aber dafür viel flüssiger im Verkehrsdurchsatz.

    Diese Planung ist sinnlos! Entweder vierspurig bis zur Autobahn oder man kann es auch bleiben lassen. Das einzige, was dabei herauskommen wird, ist innerhalb kürzester Zeit der Ausbau des neuen zweispurigen Teilstücks auf vier Spuren - jede Wette. Weil der Verkehrsinfarkt vorprogrammiert ist. Alles, was aus dem mittleren und westlichen Erzgebirge in Richtung Osten auf die Autobahn will, wird dort entlangfahren - das sind Tausende Fahrzeuge am Tag. Niemand, der von der B95 oder der B174 aus dem Erzgebirge kommt und in Richtung Dresden/Bautzen/Görlitz/Polen will, wird nach Fertigstellung des neuen Teilstücks nach links in Richtung Neefestraße abbiegen. Die werden alle auf dem kürzesten Weg zur A4 in Richtung Osten rollen!
    Und dann nur zwei Spuren - ich verstehe diese Kurzsichtigkeit der Planer nicht.

    @christophdoerffel:
    Was wir müssen und was nicht, sieht jeder anders. Sicher dürfte nur eins sein: Wir müssen die Verkehrsströme aus den Wohngebieten rausbringen - und solange die Überfahrungen des Sonnenbergs und die Siedlungsstraßen in Gablenz/Euba/Adelsberg als Südring-Ersatz herhalten müssen, ist das weder umweltfreundlich noch irgendwas mit "Klima". Langsamfahrzonen durch Wohngebiete haben mit Umwelt- oder "Klima"schutz nichts zu tun. Sie sind eine Belastung - nicht nur der Anwohner.

  • 17
    81
    christophdoerffel
    01.10.2020

    Wir müssen verbindlich bis 2050 (besser wäre 2035) Klimaneutral leben. Wieso versenken wir nochmal 20 Millionen (real wahrscheinlich eher 40 Millionen) in ein Projekt für eine der energieintensivesten Verkehrsarten?

    Hinzu kommt, dass 2040 ein großer Teil der heute in der Region lebenden Arbeitnehmer in Rente sind und somit weniger und andere Mobilitätsbedürfnisse haben. Generell werden 2040 deutlich weniger Menschen in der Region leben.

    Lasst legt Hirngespinste aus den 70ern doch endlich zu den Akten.